Taxi Berlin und G7 aus Frankreich schließen sich zusammen

Taxi Berlin und der französische Taxiverband G7 verbünden sich und wollen eine gemeinsame Taxi-App im Hinblick auf die immer marktbeherrschendere Stellung von MyTaxi und co schaffen. Damit übertrumpft man mit knapp 100.000 Taxen in 10 Ländern MyTaxi mit ca. 45.000 Wägen.

Taxi Berlin gegen myTaxi - Verbündung mit G7 (Frankreich)

Insgesamt soll das gesamte Angebot hierzulande dann in die App Taxi.eu fließen die damit dann wohl die größte Taxi-App Deutschlands werden könnte und der ohnehin schon größte Taxiverband Deutschlands noch ein wenig größer.

taxi.eu
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Ich finde solche Taxi-Apps besonders geeignet, da man dort einfach viel mehr Daten über das gemietete Taxi sehen kann und durch eine Bestellung per App der ganze Bestellvorgang ein wenig schneller und unmissverständlicher wird. Mit Taxiapps kann ich in einer fremden Stadt schnell ein Taxi ordern, ohne erst einmal herausfinden zu müssen wie der Ort genau heißt und wie man die Stelle lokalisieren kann zu der das Taxi kommen soll. Uber, Lyft und co gehen hier mit Fahrgemeinschaften ein Schritt weiter, mir wären allerdings klassische Taxis ein wenig gelegener. Es wird auch höchste Zeit dass sich Taxi Berlin ein wenig mehr ausbreitet, in Deutschland ist die Taxibestellung per App ja immer noch ein kleiner Flickenteppich voller Großstadtverbände die jeweils irgendwelche eigenen Apps mit völlig verschiedenen Funktionen anbieten.

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Headerbild: Miniatur Wunderland Hamburg – Taxistand im Flughafenabschnitt der Modellanlage

Microsoft und Google einigen sich auf keine Rechtsstreitigkeiten mehr

Microsoft und Google, bisher ein ewig andauernder Kampf vor Gericht, haben sich geeinigt zukünftige Probleme ohne den Anklageweg zu machen.

MICROSOFT
By COLLINS: (Own work) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons“
Damit gehören Patentstreitigkeiten nun der Vergangenheit an und man versucht anstelle direkt mit einer Anklage zu kommen erst einmal das eigentliche Problem untereinander zu klären.
Laut Google habe das neue Vorgehen allerdings keinen Ursprung in den kürzlichen Kartellamt-Klagen gegen Android und müsse separat angesehen werden.
In Amerika ist das Patentsystem ganz anders als in Deutschland, dort gibt es in einigen Firmen richtige Abteilungen die darüber sinnieren wen man mit welchem eigenen Patent verklagen könnte um einerseits ein Wettbewerbsvorteil oder auch einfach nur Profit aus der Sache zu ziehen. Im Gegensatz zu den USA kann in Deutschland z.B. nicht rein basierend auf einer Idee ein Patent angemeldet werden. In Amerika reicht dazu die Grundidee, was den Weg für Patente die eigens dafür gedacht sind sie für Anklagen zu verwenden vollkommen frei lässt.

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Googles Safe Browsing Website-Checker stuft Google als gefährlich ein

Ironischerweise ist das Prüftool vom Safe Browsing Team mal ein wenig ehrlich und stuft derzeit die amerikanische Homepage google.com als „Teilweise gefährlich“ ein.

Google Safe Browsing stuft google.com ein

Die Auslöser sind wie angeprangert vermutlich ein paar Posts in Googles Groups Foren, vielleicht einfach akkurat von den Safe Browsing Tools erkannt. Es könnte sein dass hier jemand Google einmal zeigen möchte, dass hier noch Nachholbedarf ist.

Wer selbst Hand anlegen will findet hier den Website Checker, der sollte auch die allererste Anlaufstelle sein, wenn Google mal wieder dem Chrome Browser oder dem Firefox vorschreibt eine Website sei gefährlich und wird deswegen nicht angezeigt. Für noch mehr Hilfe seitens Google sind dann die Wiki-Seiten hilfreich.

Nachtrag: Google hat angepasst und scheint jetzt für google.com fix ein „nicht gefährlich“ auszuspucken. Da die Details die gleichen sind und diese nun nicht mehr als teilweise gefährlich angezeigt werden gehe ich einmal stark davon aus dass Google sich selbst vorschreibt nicht gefährlich zu sein. Verlinkte Websites wie z.B. ein Blogspot-Blog (übrigens auch ein Google-Produkt) weisen Google.com weiterhin als schädlich aus.

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Play Music Podcasts verfügbar

Vor kurzem angekündigt, nun ist Play Music Podcasts auch verfügbar.

Play Music Podcasts

Vorerst nur im Web und nur mit festem Inhalt, falls es bei euch noch nicht funktioniert müsst ihr wohl oder übel einmal per VPN virtuell in die USA und Google Music aufrufen. Danach sollten Podcasts in Google Play auch ohne VPN in Deutschland funktionieren.
Die Android-App soll in den nächsten Tagen aktualisiert werden, damit auch mobil Podcasts gehört werden können. In Deutschland wird das Angebot irgendwann auch regulär ausgerollt, das heißt, dass ihr dann auch Podcasts ohne vorherigen VPN-Opt-In anhören könnt.
Der Erfolg von der Funktion wird letztendlich dann davon abhängen wie viel Zeit Google in die vorsortierten Podcasts legt. Nur ein Player mit entsprechendem Angebot ist erfolgreich, wie man schön an iTunes und anderen Diensten sehen kann.

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Podcasts in Google Play Music könnten Montag kommen

Laut NPR-News kommen Podcasts im Google Play System am kommenden Montag, den 18.4.2016.
Schon seit längerem steht dessen Planung unter Verdacht, nun hat jemand eine Mail von der Agentur weitergeleitet die Radiosender darum bittet sich darauf vorzubereiten.

Podcasts in Google Play

Als konkreten Termin sprach NPR allerdings vom 18.04.2016, was die Gerüchteküche von vorher noch einmal deutlich konkretisiert.
Fakt ist dass Google in Sachen Podcasts Google Play sehr weit hinterher hängt. Seit Anbeginn der iTunes-Zeit unterstützt das Apple-System diese nativ und ist damit die größte Plattform für diese überhaupt. Google sah bisher keinen Sinn hinter den Musik- und Gesprächsfetzen, bis die ersten Apps für deren Verwaltung kamen und diese überaus erfolgreich wurden.
Nun werden Podcasts also in die Google-Apps eingebunden die lizenzrechtlich auf fast jedem verkauften Smartphone mit Android-Betriebssystem laufen müssen.

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Places Live Case bringt die Karte aufs Handy

Mit ein paar neuen Hüllen läutet Google Store eine weitere Kategorie ein. Nun gibt es auch ein sogenanntes Places Live Case und eine Variante mit Fotos aus der eigenen Bibliothek.

Places Live Case

Das Case ist per NFC angebunden und wird von einer neuen App unterstützt die das Android-Wallpaper dann entsprechend der Hülle anpasst.

Live Case
Live Case
Price: Free
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  • Live Case Screenshot
  • Live Case Screenshot
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Der Preis der Hüllen ist bisher noch nicht bekannt, auch sind sie anscheinend vorerst nur in den USA bestellbar. Da die entsprechende Shop-Website schon übersetzt worden ist, kann man aber davon ausgehen, dass die Hüllen früher oder später auch in Deutschland zu kaufen sind. Preislich gehe ich hier einmal von 40-50€ pro Hülle aus.
Verfügbar werden die Hüllen für das Nexus 5X, 6 und 6P., weitere werden sicher für künftige Nexus-Modelle erscheinen. Für die Nexus-Tablets gibt es bisher noch keine Hülle.

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USB Type C bekommt Authentifizierungsmodell

Mit einem neuen Authentifizierungsmodell soll USB Typ C nur mit zugelassenen sich authentifizierenden Kabeln und Netzteilen funktionieren. So soll gewährleistet werden, dass günstige Kabel den Geräten keinen Schaden zufügen.

USB Type C mit neuem Authentifizierungsmodell

Damit sei allerdings keine Lizenzierung von verkauftem Zubehör angestrebt sondern schlichtweg ein System, welches den Betriebsmodus auswählt um den bestmöglichen Schutz des Gerätes zu gewährleisten.
Andererseits ist auch angedacht, dass man zumindest USB-Sticks einschränken soll, welches auf eine Nutzung zur Einschränkung a la Lizenzmodell deuten lässt.
Wer sich ein wenig mehr für die Materie interessiert kann auf Golem die weiteren Folien der Präsentation begutachten. Im gleichen Atemzug wurde auch ein System zur digitalen Audioübertragung über USB Type C und eine Spezifikation für Schnellladegeräte vorgestellt

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Google Fiber Wireless soll Reichweite vergrößern

Mit Google Fiber Wireless will Google die Reichweite von Fiber über die Städte hinaus gewährleisten.

https://www.flickr.com/photos/carlos-pacheco/16707418118 – in Teilen

Nach anfänglichen Gedanken die Geschwindigkeit im Bereich in dem bereits Glasfaser angeboten wird noch einmal zu erhöhen sind diese nun auf die Reichweitenvergrößerung erweitert worden.
Damit will Google auch Gebiete ansteuern können die für das Fiberhood-Modell dank der Bevölkerungsdichte technisch nicht in Frage kommen könnten erreichen. Solche Gebiete mit Glasfaser anzubinden wäre selbst für Google viel zu teuer.
Mit speziellen Funktürmen könnte Google also kleinere Ortschaften verkabeln und so in Googles Ökosystem, welches seit kurzem auch Telefonie unterstützt, bringen. Genaueres über die Zukunftspläne gibt man noch nicht bekannt, sicher ist aber dass Google das Projekt Fiber als sehr wichtig ansieht und demnach auch breit unterstützen will.

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