Googles Datacenter werden von außen auch bunt

Googles Datacenter sind so bunt wie es nur geht. Etwas anderes lässt das Google Designschema nicht zu. Bisher beschränkte sich das allerdings nur auf das Innenleben der Datencenter, so wurden z.B. die Rohre für die Kühlung je nach der beförderten Temperatur eingefärbt und Kühlungselemente die etwas an der Temperatur ändern sind grün.

https://youtu.be/xaZdt2isEKM

Nun werden aber auch die Außenbereiche der Center bunt, dort bringt man nun Murals an, die u.U. auch von weiter Ferne noch zu sehen sind. Über den Vorgang informiert Google auf dieser Seite, dort sind auch die einzelnen Kunstwerke betrachtbar.
Eigentlich eine schöne Sache, sonst sind Rechenzentren immer graue Klötze mit fetter Internetleitung, hier beweist Google mal wieder dass man anders als die Allgemeinheit sein will.

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Project Ara kommt noch dieses Jahr für Entwickler

Das Modulare Smartphone von Google hat sich lange verborgen gehalten. Nun wurde aber Googles Project Ara im Laufe der Google I/O ein wenig mehr Leben eingehaucht. Auch sieht man in einem neuen Werbefilm deutlich mehr Einsatzzwecke der ganzen einzelnen Module.

https://youtu.be/aWW5mQadZAY

Im Video sind einige weitere Module zu erkennen. So gibt es nicht nur die Standard-Module wie CPU/RAM, Akku, Kamera und co sondern eben auch ein kleines E-Ink Display, bessere Mikrofone, bessere Lautsprecher etc.
Letztendlich hängt es weiterhin davon ab wie viel sich dort individuell auswechseln lässt. Ich schätze mal dass ein Ara-Smartphone in dessen Akku-Slot auch wirklich nur ein Akku geschoben werden kann sich nicht durchsetzt. Ebenso wie die Erweiterbarkeit des Akkus. Für mich würde es kein Sinn machen z.B. statt einer aufwendigen Kamera nicht einfach noch ein Akku-Modul einsetzen zu können.

Noch dieses Jahr soll es für Entwickler soweit sein und diese bekommen ihre Finger auf das neue modulare Smartphone. 2017 soll dann eine Endkunden-Version folgen, dessen Preisgestaltung allerdings noch nicht feststeht.
Interessantes Konzept auf jeden Fall, Project Ara könnte tatsächlich das allerletzte Smartphone sein was man besitzen wird, da die Hardware ja größtenteils wechselbar sein wird. Laut Video sogar nach dem Hot-Swap-Prinzip, so kann also im laufenden Betrieb bei Bedarf die Kamera da angesteckt werden wo vorher der Lautsprecher war.

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Mit Instant Apps wandern Apps noch mehr ins Internet

Googles I/O bringt jedes Jahr viele Neuerungen. Neue Geräte, neue Dienste, Neuerungen bestehender Dienste und so weiter. Instant Apps ist eine der Neuerungen dieses Jahr.
Instant App bedeutet nur, dass man nun eine Internetseite mit neuen Javascript-Bibliotheken noch stärker an den Cache eines Android-Telefons anbinden kann. So lässt sich nun ein Menü einer Website lokal auf dem Gerät zwischenspeichern. Über eine Homescreen-Verknüpfung wirkt die Seite dann wie eine klassische App, da wie bei bisherigen Apps auch nur die Inhalte geladen werden müssen.

Die Vorteile dazu liegen auf der Hand. Nutzer müssen dafür dann nicht mehr eine extra App installieren. Die Website bindet sich als Verknüpfung wie eine App ein und belegt somit auch weniger Speicher als eine klassische App. Damit verschmilzt Google Websites ein wenig mehr mit den Android Apps. In Zukunft sollen Android-Apps auch unter Chrome OS genutzt werden können. Damit könnte die ganze App-Store-Welt ein wenig auf das nächste Level gebracht werden und Android ein wenig mehr Laptop- und Desktop-Fähig werden.

Google Allo und Duo: Hauptsache KI

Mit zwei neuen Messenger-Apps Google Allo und Duo ging Google dieses Jahr zur I/O direkt an den Start. Man bohrt den digitalen Assistenten rund um Google Now um einige Features auf und bindet diese auch gleich in die Apps ein. So grätscht dieser dazwischen und kann z.B. direkt davon abraten zusammen mit seiner Freundin in ein Restaurant zu gehen das schlecht bewertet ist, sobald die ersten Anzeichen kommen ihr könntet euch für eben dieses entscheiden.

Google Allo
Google Allo
Developer: Google LLC
Price: Free
  • Google Allo Screenshot
  • Google Allo Screenshot

Aber zurück zur Sache. Erstmals stellt Google die KI deutlich wichtiger dar als die Nutzersicherheit. Ganz nach Dave Eggers „alle Daten müssen geteilt werden“ greift die KI sämtliche Daten die über diesen Messenger gesendet werden ab und verwertet diese. Das mag man gut oder schlecht finden. Als kleinen Trostpunkt hat Google in Allo die vom Messenger Signal bekannte Verschlüsselung eingebaut, versichert aber im gleichen Atemzug, dass damit jegliche KI-Aktionen vollkommen unmöglich werden.
Allo basiert auf reinem Textchat nach dem Threema oder Telegram-Muster und erfordert als einzige Angabe nur den Namen und die Telefonnummer, ein Google-Account muss nicht eingetragen werden.

Google Duo ist ein Videotelefonie-Dienst wie er bereits aus Google Hangouts bekannt ist. Letztendlich funktioniert dieser exakt genau so wie die Hangouts-Telefonie oder die übliche Skype-Telefonie. Vorerst funktioniert Duo allerdings nur für direkte Videotelefonie zwischen zwei Geräten, für Gruppentelefonie müsste man auf das in die Jahre gekommene Hangouts zurückgreifen.
Was Google mit Hangouts anstellen will bleibt weiterhin unklar. Mit Allo und Duo reißt man nun die Features aus Hangouts in zwei separate Apps, Hangouts existiert zwar weiterhin, wird aber wie bisher auch schon sicherlich nur noch stiefmütterlich behandelt.

Beide Apps sind zur Vorregistrierung in Deutschland verfügbar. In den USA gehen diese Apps direkt an den Start, in Deutschland und anderen Ländern müssen wir noch ein wenig warten.

Nachtrag: Es ist eine APK-Version von Allo aufgetaucht. Diese ist allerdings bisher nur eine leere Hülle und informiert dass man entweder Googler sein muss oder ein freigeschalteter Tester sein muss. Die App ist auf APK-Mirror herunterladbar und offiziell von Google signiert.

Google stellt Amazon Echo Konkurrenz vor

Heute im Laufe des Tages hören wir von Googles Angriff auf den durchaus erfolgreichen „Amazon Echo“, das „immer aktiv Mikrofon“ von Amazon welches dann auch gleich passende Antworten ausspuckt, falls man denn zufällig ein Keyword erwähnt.

Amazon Echo - Wikimedia Commons

Damit können wir uns eine Art „Nexus Home“ oder ähnliches vorstellen der ziemlich exakt nach Amazons Vorbild aufgebaut sein könnte. In diesem wird vermutlich Google Now und dessen Sprachassistent integriert, der dann zumindest zu Hause das Mikrofon im Handy ersetzt.
Je nachdem wie ausgeklügelt Google ihren Now-Assistenten erweitern wird, könnte daraus ernsthaft Konkurrenz für Amazon werden, die inzwischen auch schon mit mehreren Geräten am Start sind.

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EasyJet Sneakair: Schuhvibrationsnavigation

Irgendwie wusste ich nicht wie man den Titel hätte besser machen können. Mit den Sneakairs stellt EasyJet nun ein Konzept für die Navigation in Städten vor. Das Konzept ist eigentlich relativ simpel: Zwei Vibrationsmotoren inklusive Bluetooth-Modul an einem Arduino ergeben eine Navigation die man sich in die Schuhe stecken kann.

https://www.youtube.com/watch?v=o3HWEpVxNDc

Das ganze vibriert dann rechtzeitig am entsprechenden Fuß, wenn ihr eben in diese Richtung abbiegen müsst. Anstatt stetig auf das Smartphone schauen zu müssen, kann man sich also ein wenig mehr der lauten, überfüllten, vollen, stressigen Umgebung widmen und so den Urlaub ein wenig mehr genießen.

Da ich in fremden Städten quasi blind wie ein Maulwurf bin und deshalb auf die Navigation angewiesen bin um überhaupt irgendetwas zu finden, würde ich mir die Teile sofort kaufen. Laut Konzept dürfte der Preis nicht allzu hoch ausfallen, da die Hardware dazu auch relativ günstig zu beschaffen ist.
Vorerst bleibt das Konzept aber nur eine Idee und ein Projekt, ein fertiges Produkt ist bisher nur als Prototyp verfügbar. Da mit EasyJet allerdings keine ganz so unbetuchte Firma hinter dem Projekt steht könnte daraus auch relativ schnell ein Produkt entstehen.

Näheres erfahrt ihr unter http://www.barcelonastreetproject.com/ (Seite offline, Alternativlink gesetzt), die Seite bleibt auf jeden Fall auf meiner Beobachtungsliste.

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Chrome distanziert sich weiter von Adobe Flash

Adobe Flash soll einen qualvollen Tod sterben, das haben alle größeren Browser dieser Welt entschieden und zumindest seit HTML5 in der breiten Masse angekommen ist, dürfte das auch kein allzu schweres Unterfangen sein.

Der nächste Schritt im Kampf gegen Adobes Sicherheitslücke: Der Chrome warnt demnächst die Nutzer wenn eine Website Flash nutzt und bittet diese dies explizit zu bestätigen. Dies soll nicht wie bei den gefährlichen und gehackten Websites realisiert werden, sondern eher wie die allseits bekannte Flash-Absturz-Meldung als Leiste oberhalb der Website. Es gibt allerdings Ausnahmen dazu, Google selbst spricht hier von „Top 10 Websites“, die regelmäßig aktualisiert werden sollten. Ich schätze mal das Google hiermit die eigenen Dienste die noch nicht ganz ohne Flash können meint.

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3 Milliarden an die EU: Marktmissbrauch durch Google

Google hat demnächst eine durch die EU verhängte Strafe wegen Marktmissbrauch zu zahlen. Das verfahren läuft nun schon seit einem Jahr, jetzt soll es allerdings kurz vor dem Ende stehen. Momentan steht das Gerücht im Netz dass Google eine Strafzahlung in Höhe von gut 3 Milliarden Euro tätigen muss.

Die EU beruft sich auf zentrale Elemente aus dem Google Ökosystem. Die Suche bevorzugt eigene Dienste bei der Platzierung der Suchtreffer, so ist nun mal eben Google Maps an erster Stelle, auch wenn Apple Maps eventuell häufiger gesucht werden würde. Auch die Partnerschaften mit einigen lokalen Händlern sieht die EU als kritisch an. Googles System erlaubt es nicht anders als diese Firmen finanziell vollständig abhängig von Google und dem passenden Platz in den Suchtreffern zu machen. Würden diese Firmen nicht durch Google künstlich gepusht werden laufen viele die Gefahr finanziell in Notstände zu kommen oder ihr Geschäft gleich vollständig aufgeben zu können.
Mit 3 Milliarden würde man in der EU auch einen Rekord setzen, höher war bisher keine Strafe die verhängt wurde, neben diesen erwartet Google auch ein Maßnahmenkatalog, den Google dann auch umsetzen muss. Der bisherige Rekordhalter ist Intel mit 1,1 Milliarden Euro.

Meinung:
Google platziert seit jeher die eigenen Dienste oben in den Suchtreffern, würde man nun fordern dass diese Treffer nun nicht mehr künstlich gepusht werden, klicken so viele Nutzer sowieso auf diese Suchtreffer dass sie auch nach Klick-Basis an erster Stelle stehen müssten. Über die Jahre hinweg hat Google die Nutzer an die eigenen Dienste gewöhnt. Dass nun eine Umstellung der Konkurrenz größere Chancen bieten würde halte ich für unwahrscheinlich.
Wenn Google kleinere Unternehmen nicht mehr in der EU pushen kann (dies passiert hinter den Digital Workshop Trainings) könnte es wie oben erwähnt passieren, dass Firmen schließen müssen, da die Kundenbasis deutlich kleiner wird und damit der Umsatz sinkt, das schadet letztendlich der Wirtschaft und stärkt unter Umständen andere Größen wie Amazon, Ebay und co, da diese anstatt der Digital Workshop-Firmen die nächst wahrscheinlicheren Suchtreffer sind.
Alles in allem eine schwierige Entscheidung und wir wissen ja, dass die EU auch nicht immer alles ideal macht. Letztendlich kommt es darauf an, wie ausgeprägt der Maßnahmenkatalog sein wird, mit dem „Recht auf vergessen werden“ hat die EU vielleicht schon erkannt was für eine Auswirkung (sowohl im positiven als auch im negativen Sinn) eine solche Anordnung haben kann.

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Google Play Store mit besserer Beta-Verwaltung

Die Beta-Verwaltung vom Google Play Store war eher suboptimal, nirgends gab es eine Übersicht bei welchen Programmen man nun aktiv am Betatest teilnimmt, nur die Google+ Community-Übersicht war eine Anlaufstelle, aber auch da muss es nicht zwingend heißen dass man auch am Betatest der App teilnimmt.

Google Play Store mit Beta-Verwaltung

Nun gibt es ein neues Update für die Play Store App mit besser eingebundener Verwaltung der Apps bei denen man im Betatest ist. Immer noch keine vernünftige Übersicht, aber zumindest wird man nun auf der Seite der entsprechenden App darauf aufmerksam gemacht dass es eine Beta ist und die Möglichkeit zum Ausstieg aus eben jenem Test wird geboten. Wer die Funktion nicht erwarten kann muss leider warten oder sich alternativ das Update direkt von APKmirror herunterladen, zur Installation müssen dann die unbekannten Quellen in den Sicherheitseinstellungen eures Android-Smartphones aktiviert sein.

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Evernote stellt stärkere Google Drive Integration vor

Evernote meint die Nutzer können mit Synchronisation ins Google Drive die Dinge leichter und schneller erledigen. Eine entsprechende Funktion wurde in die Beta-Version im Web und in die Beta-App für Android integriert.

Google Drive Integration in Evernote

Mit der Verknüpfung zu Google Drive wird das bearbeiten der Drive-Dokumente innerhalb der App möglich und alle Daten lassen sich noch einfacher synchronisieren.

https://youtu.be/dycD60u-dys

Wer das ganze auch als Android-App testen möchte kann sich in dieser Community für die Beta bewerben, nach ein paar Minuten dürfte die Beta als Aktualisierung für eure App auftauchen. Um das ganze als Web-App im Google Chrome zu testen, einfach diese Seite aufrufen und dort dann in den Evernote Account einloggen.
Wann das ganze in die Standardapp übernommen wird ist noch unklar, wie üblich dürfte das aber auch nicht mehr allzu lange dauern.

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