Neue Datenschutzbestimmungen im Blog

Nach hunderten Mails seit ihr sicherlich total abgenervt von allen Datenschutzbestimmungen. Das EU-Parlament wollte es aber so, und so wirds dann auch gemacht. Zack bekommt ihr ne Mail von überall.

Und was macht man als Blogger der eh nix verdient mit seiner Seite? Man sucht sich halt irgendeins der anpassbaren Muster raus und aktualisierts mal eben. Unter meinen Datenschutzbestimmungen findet ihr nun anderes als noch vor ein paar Tagen – oh Wunder – hat sicherlich niemand bemerkt.

Aber irgendeine Art von Information muss ich ja geben und da ich keiner dieser Mail-Newsletterspammer bin stehts halt hier. Weil ihr das ja alle lest – oder auch nicht – entweder durch Feedly oder noch auf die Jahrtausendwenden-Art direkt auf meiner Homepage…

Naja, jetzt wisst ihrs. Anderes Muster, auf die eigenen Bedürfnisse angepasst und nen büschen mehr DSGVO drin. Aber der Rest liest sich halt wie immer… Soundcloud hier, Amazon dort, Google Analytics da wo es euch bis jetzt noch nicht aufgefallen ist und pipapo…

Gut, ein bisschen mehr isses dann halt doch. Auftragsdatenverarbeitungsvertrag mit Uberspace steht, das ganze dann auch noch schick aufgelistet und eine Selbstauskunft rein… Die aber relativ wenig enthält, weil ihr für die Kommentardaten eher an Disqus herantreten müsstet und ich euch so nur sagen könnte dass vielleicht mal Google Selbsauskunft wegen den Analytics-Daten und eben bei Disqus gemacht werden müsste. Uberspace protokolliert sich vollkommen unpersonalisiert den verbrauchten Traffic – und bindet das nicht an eure sich ja eh ständig wechselnde IP.

Disqus bräuchte auch einen Auftragsdatenverarbeitungsvertrag – weil die Daten die ihr hier tippt ja schließlich in nem Frame eingetippt werden der letztendlich Disqus ist und nicht mehr meine Homepage – aber das Wort ist für die noch etwas unverständlich, auch nach meiner Erklärung.

Naja – und dann is da noch Privacy By Design. Also Newsletter-Haken nicht vorausgewählt in Registrierungsformulare und so weiter. Aber da sich die Zahl derjenigen die sich hier als Autor registrieren wollen würden und dann auch wat sinnvolles in die Tasten kloppen recht gering ist hab ich die Registrierung ja eh nicht offen – und dann müsste das ja eh anders in den Datenschutzbestimmungen stehen.

Na, schau mer ma was das so wird mit der GDPR compilance – auf den EU-Markt gesehen.

Jenuch – neuet Datenschutz, nu auch hier…

Und für all die Jura-Interessenten und nochnichtgenughabenwoller gehts dann hier weiter: https://dejure.org/gesetze/DSGVO

Im Windows-Startmenü mit Google suchen

Ihr kennt das sicherlich, ihr gebt im Startmenü irgendwas ein und schwupps ist Microsof Edge mit einer Bing-Suche aktiv.

Zack, Bing, Zack Microsoft Edge – obwohl man eigentlich den Google Chrome schon offen hat und dort eh suchen könnte.

Mit dem kleinen Programm EdgeAndBingDeflector ist das alles kein Problem mehr.
Das Programm ist ein Fork von dem EdgeDeflector, der einfach nur auf den Standardbrowser umleitet – nur mit hinzugefügter Umschreibung des Links auf ein Google oder DuckDuckGo Suchergebnis.

Einmal herunter geladen und beim Installieren die SmartScreen Warnungen von Windows ignoriert (das Programm ist laut VirusTotal zumindest in Version 1.2 virenfrei) wird zwei mal gefragt ob man denn die Suchmaschine umleiten möchte und wohin das ganze gehen soll.

Danach muss nur noch unter „Einstellungen“ -> „Apps“ -> „Standardapps“ -> „…nach Protokoll auswählen“ das Protokoll MICROSOFT-EDGE: auf das Programm EdgeDeflector gebunden werden und nun sucht ihr mit den Bing-Suchtreffer-Vorschlägen im Startmenü dann letztendlich doch mit Google im Google Chrome Webbrowser (oder dem jeweiligen installierten Standardbrowser).

Microsoft passt das Startmenü immer mehr an, so kann man nun auch direkt die Bing-Suchtreffer über einen Klick auf den Pfeil aufrufen – aber jeder Link der dann dort geklickt wird öffnet sich nun im Standardbrowser und öffnet nicht mehr den neuen Edge-Browser.