Facebook ruft nun alles aus Whatsapp ab

2014 kaufte Facebook WhatsApp für eine riesige Menge Geld, da Facebook so langsam die Nutzerbasis flöten geht und damit die Datenbasis und die Verdienstmöglichkeiten immer geringer werden.

pixabay - whatsapp

Die Absicht war ganz klar: Facebook braucht Daten, diese können sie am besten verarbeiten wenn es sich um private Kommunikation handelt. Man achtet also auf Privatsphäre, das wurde schon 2014 gesagt, nun aber gab es eine Anpassung der Geschäftsbedingungen.
Diese erlaubt das freie Tauschen aller möglichen Daten mit Facebook, ganz gleich ob ihr einen Facebook-Account habt oder nicht. Der Sinn dahinter: Facebook möchte euch über Anzeigen Sachen andrehen, damit Facebook  mit der Verkaufsprovision dieser Sachen noch mehr Geld verdient. Dazu gibt es Werbung und gesponserte Nachrichten (in Facebook). Zusätzlich zu den Websites auf denen die Facebook-Like-Buttons eingebunden sind kommt also nun auch eine Keyword-Suche unter all euren privaten Nachrichten in WhatsApp mit in die große Werbedaten-Trommel. Kleine Feinheit: Eine Keyword-Suche in euren Chats ist nach Facebook-Logik anscheinend noch keine „Übertragung der Chatverläufe“ – vermutlich sieht Facebook das lokale filtern der Nachrichten und die Übertragung einiger dieser Nachrichten als „Fair Use“ an, was in den USA ja Gang und Gebe ist.

Fragt ihr euer Herzblatt also ob ihr euch mit Pizzen vollstopfen wollt, kann es passieren dass Facebook auf einmal voller Werbung für Lieferdienste ist. Redet ihr über die letzte Shoppingtour, dann ist es halt Zalando…

Mehr oder weniger Sinnvoll, aber es gibt einen angeblichen Opt-Out. Diesen wird man in den nächsten Versionen von Whatsapp unter „Einstellungen“->“Konto“ finden. Dieser heißt dann „Teile meine Account-Daten“ und zieht bei Deaktivierung eine große Funes’sche „Nein, Doch, Oh“-Meldung hinter sich her.

Immerhin soll Whatsapp ohne Bannerwerbung bleiben, allerdings sind Chats in denen Unternehmen euch mit personalisiertem Text- Bild- und Video-Spam zudröhnen können bereits in Planung.

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GIF in Whatsapp?

Die T3N meint animierte GIF-Bilder könnten in Facebooks WhatsApp kommen. Zumindest irgendwann.

Facebook sei dabei dieses in WhatsApp zu integrieren, entsprechende GIFs sollen dann automatisch abgespielt werden. Wo und Wann diese Funktion dann implementiert wird ist nicht gesagt, es sei in der Beta für iOS ersichtlich dass GIF kommen wird. Normalerweise implementiert Facebook neue Funktionen zu erst in der Beta für Android, hier scheint man, sofern die Gerüchte stimmen eine Ausnahme zu machen.

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Facebook findet VR weiterhin nicht rentabel

Facebook meint VR hätte zumindest auf 2016er-Jahreszahlen keinen großen Einfluss. Deswegen würden sich VR-Geräte meist nicht so gut verkaufen wie es andere Hersteller vielleicht erwarten würden.

Zuckerberg Facebook desinteresse

Entsprechend gering sind dann auch die Erwartungen in das vor einiger Zeit aufgekaufte Oculus, die seit dem bisher nur eine neue Minecraft-Version für die eigene Brille Rift zu verbuchen haben.
Ob und wie Facebook in VR einsteigen wird bleibt damit unbekannt. Die letzten Schritte von Facebook machen auch eine zweite Version der inzwischen doch recht alten Oculus Rift eher unwahrscheinlich. In anderen Worten will der blaue Riese damit auch ein wenig länger warten und erst einmal sehen wie der Markt sich entwickelt. Ob sich damit nicht selbst ins Bein geschossen wird man damit dann wohl früher oder später feststellen müssen, wenn HTC und Valve bzw. Sony mit ihren neuesten Lösungen sich entsprechende Marktanteile bereits gesichert haben.

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Facebook bringt unsortierte Timeline in Instagram

Die aus Facebook bekannte nach Maschinen-Denken organisierte Timeline setzt Facebook nun auch in Instagram um.

instagram-timeline

 

Nach Worten von Facebook verpassen Nutzer knapp 70% aller Inhalte, wäre die Timeline chronologisch sortiert. Darum vermutet man durch eine von Facebook bestimmte Anordnung der Bilder, dass Nutzer auch wirklich alles ihrer Timeline sehen.
So zumindest die öffentliche Ankündigung.

Meiner Meinung nach hinkt die Begründung ganz gewaltig. Das Nutzer eben nicht 100% aller Bilder sehen liegt schlichtweg daran dass sie nicht 24/7 mit offenem Instagram vor den Augen durch die Welt rennen. Eine andere Sortierung hat schlichtweg gar nichts damit zu tun und sorgt höchstens dafür dass Nutzer sich die angezeigten Bilder ein wenig länger ansehen da sie relevanter für das eigene Interessensprofil sind. Das Argument der Quantität greift leider aber völlig daneben.

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Instagram verbietet Links zu anderen sozialen Netzen

Instagram hat sich still und heimlich entschieden Links zu anderen sozialen Netzwerken nicht mehr anzuzeigen. Damit ist es z.B. nicht mehr möglich seinen Facebook-Account direkt in Instagram zu verlinken, obwohl beides dem selben Konzern gehört.

Instagram Profilseite

Neben Facebook haben nun auch Snapchat, Twitter und co dort Redeverbot und Nutzer müssen für solche Verlinkungen wieder zurück zu URL-Kürzungsdiensten wie goo.gl bzw. Sammel-Seiten wie about.me greifen.
Die Kürzungsdienste würden den Link vor Instagram verstecken, es sei denn es Facebook hat daran gedacht und folgt diesen Links zum prüfen nach sozialen Netzwerken. Eine elegantere Variante ist hier about.me. Dieser Dienst erstellt ein Profil für euch bei dem ihr alle eure Links anlegen könnt, diese werden dann Übersichtlich unter einem einzigen Link angezeigt.
Falls jemand von euch einen eigenen Webserver betreibt, gibt es noch eine Möglichkeit für kurze Links per htaccess. Diese Methode ist aber nur für Leute geeignet die wissen was sie dort tun.

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Das ideale Bild um technischen Rückstand von Facebook zu beschreiben

Zuckerberg Facebook desinteresse

Gefunden auf Phonearena finde ich das Bild ziemlich geeignet dafür um entweder technischen Rückstand von Facebook zu symbolisieren oder eben ein Medien-Desinteresse. Natürlich ein wenig waghalsig interpretiert, dank VR kann die Presse ja nicht wissen das Mark Zuckerberg in Steinwurf-Länge vorbeiläuft, aber alleine schon die Kopfhaltung und die Mimik der Leute ist köstlich wenn man sich mal vorstellt wie diese ohne VR gewesen wäre…
Um es auf Facebook Keywords zu binden fehlt vielleicht dein großes leuchtendes Facebook-Logo im Hintergrund, aber für Zuckerberg-Fehlentscheidungen könnte das ziemlich geeignet sein.

Instagram als ASCII Art

Ein ganz schneller Trick macht aus Instagram Bildern ASCII-Art, die Text-Kunst die Bilder aus Buchstaben baut.

ASCII Burger

Im Quelltext der entsprechenden Bildseite müsst ihr nur nach der direkten URL suchen (erkennbar an og:image) und dann für ein schwarz-weiß Bild .txt oder für Farbe .html anhängen. So wird aus diesem Bild mal eben eine hier eingebundene HTML-Datei.

Es ist gut möglich dass Facebook dies nicht als Easteregg oder versteckte Funktion eingeführt hat, sondern damit ganz speziell datensparsame Übertragungsvarianten testet, die dann z.B. in Entwicklungsländern oder in Ländern mit nur sehr langsamer Internetanbindung eingesetzt werden können. Dort sind ja schon einige Firmen am Forschen, besonders Google mit dem Project Loon ist hier ein Vorreiter. Facebook ist mehr an der Software am Arbeiten wie 0.facebook.com schon zeigt.

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Facebook will WhatsApp durch Unternehmenskommunikation refinanzieren

Der Markt der Messenger ist ein schwerer. Gerade wenn es darum geht diese für die Firma zu refinanzieren. Entweder geht man hier also den Weg von Threema und bietet die App selbst kostenpflichtig an, oder man geht den alten Weg von Whatsapp mit einem Abomodell.

https://www.flickr.com/photos/microsiervos/15137651306
Flickr – User: microsiervos – WhatsApp / iOS

Da Facebook nun blöderweise WhatsApp zu einem recht teuren Einkaufspreis gekauft hat und das Geschäftsmodell von Facebook eben anders aussieht versucht Zuckerberg nun den Messenger irgendwie zu refinanzieren. Das ist allerdings schwieriger als bei Instagram und co. Facebook wirbt im eigenen System mit verfälschten Timelines und untergejubelten finanzierten Werbebeiträgen. Dieses gleiche System lässt sich allerdings nicht 1:1 auf WhatsApp übertragen, da Nutzer nun mal eben wissen, von wem sie überhaupt Nachrichten bekommen könnten.

Deshalb will Zuckerberg zusätzlich zum bestehenden Abomodell WhatsApp mit Unternehmenskanälen, die Werbung direkt an die Endnutzer senden refinanzieren. Noch ist nicht ganz klar wie diese Funktion integriert werden soll, aber vorstellbar ist eine Integration wie in Instagram. Dort kann man bei Bedarf Werbeunternehmen „folgen“ und alles ungebetene an finanzierter Werbung ist in einem eigenen, separaten Menü namens „interessante Beiträge“ oder „Vorschläge“.

“The long-term bet is that by enabling people to have good organic interactions with businesses, that will end up being a massive multiplier on the value of the monetization down the road.” (Mark Zuckerberg)

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