Das weiße Haus verbietet Google-Dienste

Das weiße Haus hat entschieden Google-Dienste im eigenen Hausnetz aufgrund der Gefahr für Malware vollständig zu blockieren.

Das betrifft jegliche Dienste von Google, faktisch ist der Teil des Internets der auf Google gehostet wird von intern nicht mehr aufrufbar. Wann und ob überhaupt irgendwie noch entsperrt wird ist unklar, vorerst macht das weiße Haus für Google zu.

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Neue Emoji von Google und Durex gefordert

Neue Emoji werden vom Unicode Consortium entschieden und in den Unicode-Standard eingepflegt. In den letzten Jahren gab es immer wieder Erweiterungen, so wurden z.B. alle Hautfarben berücksichtigt und bedacht, dass eine feste Beziehung nicht unbedingt immer zwischen Mann und Frau stattfinden muss.

Googles Emoji Vorschläge

Nun wollen zwei Parteien neue Emoji im Standard sehen. Durex möchte ein Kondom als Emoji, damit laut eigener Aussage die Gespräche über Verhütung angeregt werden und dadurch die Ausbreitung von AIDS, HIV und co. deutlich eingeschränkt wird.
Google möchte allerdings Frauen in professionellen Berufen stärker integriert sehen und schlägt ganze 13 neue Emoji vor, die Frauen in verschiedenen Berufen zeigen.

https://youtu.be/v0CwgbeL8aA

Was daraus wird kann nur das Unicode Consortium entscheiden – eventuell sehen wir also voraussichtlich noch vor Ende des Jahres ein paar neue Smileys im Standard.

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Die Google Suche wird schwarz

Bei Google werkelt man wieder rum, diesmal am Design der Google Suche. Einzig und allein die Farbe hat man geändert, alles andere bleibt gleich.

Google Suche nun mit schwarzen Links?

Ich wundere mich gerade sehr was für einen Unterschied das zumindest auf mich macht. Natürlich experimentiert Google mit anderen Farben, um eventuell zukünftige Werbeformate noch besser hervorheben zu können. In Google Mail tat man dies mit der Werbung bereits erfolgreich. Eine Farbänderung der Werbe-Links in Gmail hat damals anscheinend die erwartete Wirkung noch einmal übertroffen.
Die neue Farbe wird schon bei einigen Nutzern angezeigt, bei entsprechendem Zuspruch wird Google die Farbe weiter ausrollen oder gegebenenfalls anpassen.

Zumindest ich bin daran gewöhnt dass Links im Internet grundsätzlich in Blautönen designt sind, sind diese auf einmal schwarz würde ich unter Umständen eine vergessene Verlinkung vermuten, wobei das in den Googe-Suchtreffern natürlich schon von der Schriftgröße einen Unterschied macht.

Ganz im Material Design ist die Websuche noch nicht, nach Google+ und zuletzt auch einer Anpassung vom Youtube-Design könnte man erwarten dass die Websuche gleichermaßen angepasst wird – da scheinen die Nutzer aber noch zu sehr an ein Design gewöhnt zu sein um dieses so drastisch umstellen zu können.

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Googles Auto bekommt selbstreinigende Sensoren

Die Sensoren am Google-Auto sind überlebenswichtig. Sind diese verdreckt, kann es natürlich vorkommen dass der autonome Wagen etwas völlig falsch einschätzt und demnach auch fehlerhafte Fahraktionen ausführt.

This image provided by Google shows a very early version of Google's prototype self-driving car. The two-seater won't be sold publicly, but Google on Tuesday, May 27, 2014 said it hopes by this time next year, 100 prototypes will be on public roads. (AP Photo/Google)
Prototyp des Google-Autos (AP Photo/Google)

Ein neues Patent für Google beschreibt nun eine Art Scheibenwischersystem für die Sensoren, die einerseits erkennt wann das System verdreckt ist und sich dann mittels Reinigungsflüssigkeit und Scheibenwischer selbst reinigt.
Gerade für die kommenden Autos von Chrysler die mit Googles autonom-Technik ausgestattet werden ist dies wichtig. Hier wird das Google-System auch die ersten Übungen an deutlich größeren, in den USA weiter verbreiteten Autos machen können und das System ein wenig mehr auf andere Autos anpassen können.

Google lässt sich digitalisierte Suchanzeigen patentieren

Ein neues Patent, welches Google gegeben wurde beschreibt digitalisierte Abreiß-Suchanzeigen. Dazu wird ein Display genommen und ähnlich Project Ara, ein paar weitere Displays per Magnet- oder Steckverbindung unten angehängt.

Google patentiert Abreiß-Displays

Alle Displays können normal per OLED aufgebaut sein, besser ist hier allerdings eine Verwendung von eInk und ePaper, da dies auch bei Stromverlust fix auf einer Anzeige bleiben kann. Alle Abreiß-Displays müssen demnach einen eigenen kleinen Prozessor und eine Batterie besitzen. Sind diese dann einmal vom größeren Display getrennt können diese je nach Batterielaufzeit weiter Bewegtbild oder eben ein festes Bild anzeigen.
Damit wäre es möglich z.B. auf den Displays für vermisste Hunde eine kleine Slideshow anzuzeigen.

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Googles autonom fahrende Autos evtl. von Fiat Chrysler

Dass Google an autonom fahrenden Autos arbeitet ist hinlänglich bekannt. Die Vorbereitungen und Tests scheinen soweit fertig zu sein und man sucht nach Partnern, die diese Autos in Serie produzieren könnten.

autonom fahrende Google Autos von Fiat Chrysler?

Hier scheint sich Fiat Chrysler gefunden zu haben, mit diesem ist man bereits in Vertragsverhandlungen. Zumindest wenn man der Aussage vom Wall Street Journal glauben schenken will. Die Rede hier ist von einer „technischen Partnerschaft“ was wohl wie bei den Nexus-Smartphones auch schon nur heißt, dass Hersteller, die die Kompetenz haben Autos auch produzieren zu können vollständig nach Googles Nase tanzen müssen, um überhaupt irgendwas machen zu dürfen.
Man darf gespannt sein, wann sich solche Autos auch durchsetzen werden. Mit dem Tesla Model S und den anderen Wägen von Tesla gibt es bereits einige halbautonom fahrende Autos, die auch hierzulande erlaubt wären. Ich schätze malp dass die deutsche Straßenverkehrsordnung autonome Autos behindern wenn nicht gar ganz verhindern wird, sofern sich Google hierzulande nicht massiv in Lobbyarbeit stürzt.

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Googles Transparency Project zeigt häufige Besuche im White Housw

Dass Google in engem Kontakt mit der Regierung und dem White House steht dürfte allgemein bekannt sein, nun gibt es Google auch öffentlich zu und zeigt 427 Besuche im Regierungsgebäude im Rahmen des Google Transparency Project öffentlich.

Google Transparency Project

Das zeigt einmal mehr die engen Kontakte und vor allem wer der Parlamentsmitglieder alles besucht wurde. Was genau dort besprochen wird würde uns Google auch nie verraten wollen, obwohl dies sicher interessant ist.
Für einige Tätigkeiten ist der Transparenzbericht allerdings auch notwendig. Project Loon oder Project Fi wäre z.B. nicht möglich ohne sich mit den jeweiligen Institutionen abzusprechen, dazu zählt auch die Regierung.
Vermutlich dürfte Google hier aber nicht nur im White House unterwegs sein, ich bin mir ziemlich sicher, dass es mit deutschen Politikern und anderen Ländern genau so aussieht.

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Microsoft und Google einigen sich auf keine Rechtsstreitigkeiten mehr

Microsoft und Google, bisher ein ewig andauernder Kampf vor Gericht, haben sich geeinigt zukünftige Probleme ohne den Anklageweg zu machen.

MICROSOFT
By COLLINS: (Own work) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons“
Damit gehören Patentstreitigkeiten nun der Vergangenheit an und man versucht anstelle direkt mit einer Anklage zu kommen erst einmal das eigentliche Problem untereinander zu klären.
Laut Google habe das neue Vorgehen allerdings keinen Ursprung in den kürzlichen Kartellamt-Klagen gegen Android und müsse separat angesehen werden.
In Amerika ist das Patentsystem ganz anders als in Deutschland, dort gibt es in einigen Firmen richtige Abteilungen die darüber sinnieren wen man mit welchem eigenen Patent verklagen könnte um einerseits ein Wettbewerbsvorteil oder auch einfach nur Profit aus der Sache zu ziehen. Im Gegensatz zu den USA kann in Deutschland z.B. nicht rein basierend auf einer Idee ein Patent angemeldet werden. In Amerika reicht dazu die Grundidee, was den Weg für Patente die eigens dafür gedacht sind sie für Anklagen zu verwenden vollkommen frei lässt.

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Googles Safe Browsing Website-Checker stuft Google als gefährlich ein

Ironischerweise ist das Prüftool vom Safe Browsing Team mal ein wenig ehrlich und stuft derzeit die amerikanische Homepage google.com als „Teilweise gefährlich“ ein.

Google Safe Browsing stuft google.com ein

Die Auslöser sind wie angeprangert vermutlich ein paar Posts in Googles Groups Foren, vielleicht einfach akkurat von den Safe Browsing Tools erkannt. Es könnte sein dass hier jemand Google einmal zeigen möchte, dass hier noch Nachholbedarf ist.

Wer selbst Hand anlegen will findet hier den Website Checker, der sollte auch die allererste Anlaufstelle sein, wenn Google mal wieder dem Chrome Browser oder dem Firefox vorschreibt eine Website sei gefährlich und wird deswegen nicht angezeigt. Für noch mehr Hilfe seitens Google sind dann die Wiki-Seiten hilfreich.

Nachtrag: Google hat angepasst und scheint jetzt für google.com fix ein „nicht gefährlich“ auszuspucken. Da die Details die gleichen sind und diese nun nicht mehr als teilweise gefährlich angezeigt werden gehe ich einmal stark davon aus dass Google sich selbst vorschreibt nicht gefährlich zu sein. Verlinkte Websites wie z.B. ein Blogspot-Blog (übrigens auch ein Google-Produkt) weisen Google.com weiterhin als schädlich aus.

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Play Music Podcasts verfügbar

Vor kurzem angekündigt, nun ist Play Music Podcasts auch verfügbar.

Play Music Podcasts

Vorerst nur im Web und nur mit festem Inhalt, falls es bei euch noch nicht funktioniert müsst ihr wohl oder übel einmal per VPN virtuell in die USA und Google Music aufrufen. Danach sollten Podcasts in Google Play auch ohne VPN in Deutschland funktionieren.
Die Android-App soll in den nächsten Tagen aktualisiert werden, damit auch mobil Podcasts gehört werden können. In Deutschland wird das Angebot irgendwann auch regulär ausgerollt, das heißt, dass ihr dann auch Podcasts ohne vorherigen VPN-Opt-In anhören könnt.
Der Erfolg von der Funktion wird letztendlich dann davon abhängen wie viel Zeit Google in die vorsortierten Podcasts legt. Nur ein Player mit entsprechendem Angebot ist erfolgreich, wie man schön an iTunes und anderen Diensten sehen kann.

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