Das Malware-Archive stellt alte DOS-Viren zur Schau

Archive.org hat eine neue Seite. Das sogenannte Malware-Museum. In diesem werden alte DOS-Viren aus der Zeit in der Viren noch nicht unsichtbar im Hintergrund liefen in einem Emulator angezeigt. Diese stellen dann auch nur Video und Audio dar.

alte DOS-Viren (GIF komprimiert)

Größtenteils recht unspektakulär, allerdings sind einige nette Einfälle dabei, es lohnt sich also auf jeden Fall einmal in die Zeit in der Viren noch grafisch aufwendig waren vorbeizuschauen. Im Malware-Museum wurden alle ausgestellten Viren um ihren schädlichen Trieb beraubt und die grafische Oberfläche läuft zudem in einem Emulator. Es ist also völlig ungefährlich sich dort einmal in Ruhe umzusehen. Am auffälligsten ist natürlich CRASH.COM welches hier auch als GIF eingebunden ist. Den grafischen Output von HYMN.COM oder VIRDEM.COM finde ich aber auch interessant.

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Neue Schadsoftware in Android-Apps entdeckt

Alle paar Monate lesen wir neues über Malware im PlayStore. Insofern ist die Meldung alles andere als ungewöhnlich aber dennoch erwähnenswert. Laut ESET haben zwei Apps des Entwicklers Tinker Studio den Nutzern Facebook-Logins abgegriffen.

(c) Flickr - user greyweed. CC by SA 2.0

Dabei wurden den Nutzern in ordinär funktionierenden Spielen eine Facebook-Login-Seite dargestellt, die aber eine Fälschung war und die eingegebenen Daten an einen anderen Server geschickt hat.
ESET empfielt jedem der die Spiele „Cowboy Adventure“ und „Jump Chess“ kennt sofort das Passwort zu ändern.
Zusätzlich kann man bei Facebook auch die 2-Faktor-Authentifizierung aktivieren. Nachdem sie aktiviert ist müsst ihr jeden Login zu Facebook auf dem Smartphone bestätigen. Dies kann die von ESET erkannten Probleme ein wenig verringern. Der Angreifer kennt dann zwar euer Passwort, kann sich aber ohne eure Bestätigung nicht anmelden. Spätestens wenn ihr das gleiche Passwort auch bei anderen Diensten verwendet, ist dieser Schutz aber schon wieder aufgehoben.

Besagte Apps sind bereits aus dem PlayStore entfernt worden. Google arbeitet bereits seit geraumer Zeit daran solche Fälle zu verringern. Ähnliche Probleme treten aber weiterhin immer wieder auf, was darauf schließen lässt, dass Google zumindest dafür noch einiges an Zeit brauchen wird.

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