Windows wird sterben. Sagt ein Experte.

Ein Experte lässt verlauten, dass Windows vor dem Ende steht. Zumindest sprichwörtlich. Es gelingt Microsoft nicht ihr Desktop-System auf Mobil-Systeme anzupassen. Die entsprechende Akzeptanz dafür bleibt aus. Anstelle dessen findet Google mit Android N und neuen Funktionen immer mehr den Weg vom Mobilsystem hin zum Desktopsystem. Mit den neuen Freeform-Windows unterstützt Googles System nun auch eine Funktion die besonders auf Desktop-Systemen großen Anklang finden wird.

Microsoft stirbt, weil Google besser agiert?

Es ist deutlich einfacher, die mobilen Plattformen so zu verbessern, dass sie PCs ersetzen können, als PCs so zu vereinfachen, dass sie für mobile Zwecke verwendet werden können.

Das ist ein potenzieller Moment der Auslöschung.

(Gedankengänge von Paul Thurrott)
Trotz sehr großer finanzieller Bemühungen soll es Microsoft nicht gelingen den gegenteiligen Weg einzuschlagen, die aktuell jüngste Generation sei durch Eltern und co schon an Android und Apple gewöhnt, was im Hinblick auf kommende Entwicklung für Microsoft sehr schädlich sein könnte.

Das mag soweit auch stimmen, Microsoft findet mit Windows 10 nicht viel Zuspruch im mobilen Markt und es springen reihenweise Entwickler für die Store-Apps ab. Das verleitete Microsoft dazu es den Entwicklern durch 1-Click-Tools es möglichst einfach zu machen eine Android-App auf Windows 10 anzupassen, aber auch diese Methode findet genau so wenig Anklang. Microsoft fährt zwar mit dem Surface Pro eine starke Produktlinie, die Lumia-Smartphones sind im Vergleich zu Android-Geräten aber weiterhin sehr wenig vertreten.

Smartphonemarkt: Sättigung (bald) erreicht

Die Marktsättigung im Smartphonemarkt ist bald erreicht, meint zumindest die International Data Corporation. Diese prophezeit schon für dieses Jahr nur noch ein einstelliges Wachstum, etwas genauer sagten sie, dass es sich um etwa 1,6 Milliarden Neu-Smartphones handeln wird, welches im Vergleich zum Vorjahr (10,4%) nur noch 5,7% wäre. Die einzig starken Marktbereiche sieht die IDF in Indien, Indonesien und Afrika.

Der Smartphonemarkt in einer IDC Analyse

Damit sollten sich Samsung und co. nun doch verstärkt auf Entwicklungsländer konzentrieren. Laut IDF wären dann 2020 insgesamt Marktanteile von bis zu 85% möglich, wobei Apples Anteil dieser Zahlen überwiegend gleich bleiben dürfte.
Wie es sich entwickelt wird letztendlich die Zukunft zeigen, allerdings liegen schon jetzt die Fokuspunkte vieler Hersteller in Entwicklungsländern, wie Android One und Samsung mit einigen Geräten bereits zeigt.

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