Chrome distanziert sich weiter von Adobe Flash

Adobe Flash soll einen qualvollen Tod sterben, das haben alle größeren Browser dieser Welt entschieden und zumindest seit HTML5 in der breiten Masse angekommen ist, dürfte das auch kein allzu schweres Unterfangen sein.

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Der nächste Schritt im Kampf gegen Adobes Sicherheitslücke: Der Chrome warnt demnächst die Nutzer wenn eine Website Flash nutzt und bittet diese dies explizit zu bestätigen. Dies soll nicht wie bei den gefährlichen und gehackten Websites realisiert werden, sondern eher wie die allseits bekannte Flash-Absturz-Meldung als Leiste oberhalb der Website. Es gibt allerdings Ausnahmen dazu, Google selbst spricht hier von „Top 10 Websites“, die regelmäßig aktualisiert werden sollten. Ich schätze mal das Google hiermit die eigenen Dienste die noch nicht ganz ohne Flash können meint.

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Google warnt vor unverschlüsselten Mails

Google Mail bekommt eine neue Funktion, die es beim Nutzer anzeigt, wenn eine E-Mail unverschlüsselt eingegangen ist.

Damit will Google bezwecken nach den Enthüllungen von Snowden bei den Nutzern noch ein wenig mehr Bewusstsein für Sicherheit zu schüren.
Die Statistik spricht allerdings eher für wenige Einblendungen, 80% aller E-Mails sollen bereits per TLS-Verschlüsselung übertragen worden sein – Tendenz steigend.

Bleibt nur abzuwarten, ob Google irgendwann OpenPGP a la Mailvelope nativ in Gmail einbaut. Durch verschlüsselte Übertragung ist eine Mail natürlich noch lange nicht sicher, weil alle Server die für Empfang und Versand zuständig sind natürlich noch mitlesen können. Erst über stärkere Verschlüsselung wird auch dies verhindert, das kommt allerdings leider immer mit Nachteilen im Komfort für die Endnutzer daher.

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Google warnt im Android-Bootloader vor Systemveränderungen

Bisher kennt man solche Warnungen nur von Samsung und einigen anderen Herstellern. Google will eine Warnung in den Boot-Prozess von Android-Telefonen einbringen, die davor warnen, wenn das System verändert wurde.

Im Fachjargon heißt dies „Secure Boot“, wobei Google hier eine abgeschwächtere Version einsetzt. Secure Boot soll verhindern, dass ein Gerät überhaupt startet, wenn das System, welches starten soll nicht mehr das ist, was es sein sollte. Google setzt hier über die gleiche Technik nur eine Warnung ein und will euch nicht daran hindern auch andere Systeme zu nutzen.
Insgesamt drei Stufen gibt es, die schwächste ist eine gelbe Warnung, die aussagt, dass das Betriebssystem gewechselt wurde.
Google-Warnung Betriebssystemwechsel

Die nächste Warnmeldung ist eine, die angezeigt wird, wenn ihr die Überprüfung manuell ausgeschaltet habt. Das geht normalerweise nur mit fortgeschrittenen Kenntnissen, daher ist die Meldung durchaus sinnvoll.
Google Warnung unlocked bootloader

Die nächste Warnung ist die Warnung, die Google anzeigt, wenn die Prozesse zum Starten des Betriebssystems nicht vollständig oder falsch installiert sind. Spätestens dann ist abzusehen, dass das Telefon nicht starten kann.

Google warnung corrupt bootloader

Alle drei Warnungen werden für 10 Sekunden beim Starten angezeigt. Danach versucht das Smartphone ganz normal zu starten und startet entweder ein anderes Betriebssystem oder es läuft in einen Fehler beim Starten des Betriebssystems. Eine englische Hilfeseite für die Meldungen gibt es ebenfalls.
Es ist davon auszugehen, dass das Feature bereits in Android M umgesetzt sein wird.

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