Let’s Encrypt kooperiert mit WordPress

Let’s Encrypt, der Dienst der sich auf die Fahnen geschrieben hat es einfacher zu machen Websiten mit Verschlüsselung zu übertragen, kooperiert mit WordPress um eine möglichst einfache Einbindung der eigenen kostenlosen Zertifikate zu gewährleisten.

Wordpress bindet Let's Encrypt ein - By Fabio Lanari (Internet1.jpg by Rock1997 modified.) [<a href="<a href="http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html" target="_blank" rel="noreferrer" style="cursor:help;display:inline !important;">http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html</a>">GFDL</a> or <a href="<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0-3.0-2.5-2.0-1.0" target="_blank" rel="noreferrer" style="cursor:help;display:inline !important;">http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0-3.0-2.5-2.0-1.0</a>">CC BY-SA 4.0-3.0-2.5-2.0-1.0</a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AInternet2.jpg">via Wikimedia Commons</a>

Mit dem Neuzugang WordPress hat man nun auf einen Schlag eine Million weitere Seiten die auf einen Klick SSL-Verschlüsselt werden können. Eine entsprechende Funktion wird bei Websites die auf wordpress.com gehostet wird demnächst ausgerollt, ob das auch für die self-hosted-Version von WordPress gilt bleibt abzuwarten, hier müssen die Nutzer der Erfahrung nach noch ein wenig selbst die Hand anlegen.
Trotzdem ist Let’s Encrypt weiterhin auf der Suche nach Kooperationspartnern, da das Ziel mit einem Anbieter natürlich noch lange nicht erreicht ist.

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Bild: By Fabio Lanari (Internet1.jpg by Rock1997 modified.) [GFDL or CC BY-SA 4.0-3.0-2.5-2.0-1.0], via Wikimedia Commons

Domainumzug bei WordPress. Die schnelle Variante

Domainumzüge sind eine Sache für sich, wie ihr (vermutlich noch nicht) bemerkt habt ist das hier eben auch passiert. Alles innerhalb von ein paar Minuten.
Ihr braucht dazu allerdings irgendeine Art von HTTP-Ansteuerung eures Webspaces vom Hoster direkt, besser noch wäre ein separater Dienstleister für Domain und Hosting, da reine Hoster meist ohne Umschweife auch eine Möglichkeit bieten per HTTP zuzugreifen.

Ohne Backup geht nichts, daher greift auf euren Hostingaccount zu und kopiert euch erst einmal alles, was ihr an Websitedaten habt auf eure lokale Festplatte. Ebenfalls sichert ihr dann noch einmal die MySQL-Datenbank per MySQL oder per WordPress-Plugin. Falls etwas schief läuft, steht dem „einziehen“ in jede neue Domain also nur noch wenig im Wege.

Wenn ihr jetzt alles richtig macht, braucht ihr eure Backups aber im Regelfall nicht mehr.
Während die alte Domain noch angebunden ist, ändert im WordPress-Backend unter Einstellungen -> Allgemein auf die Domain, die euer Hoster euch im Hoster-eigenen Backend gegeben hat. Meistens ist dies etwas wie „username“.“hostername“.“tld“ oder ähnliches.
Speichert ihr diese Einstellungen fliegt ihr erst einmal aus eurer WordPress-Anmeldung raus. Das ist aber ganz normal. Ihr werdet auf die Login-Seite eurer WordPress-Installation weitergeleitet, nun aber mit „username“.“hostername“.“tld“.
Habt ihr eine neue Domain beim Domainregistrar eures Vertrauens erstanden, setzt die DNS-Einträge entsprechend eurer Hoster-Konfiguration. Dieser sollte euch für den Fall, dass ihr eigene Domains anbinden wollt eine Oberfläche zur Hand geben, um eben diese einzutragen. Aus dieser Oberfläche kommen dann im Idealfall IP-Adressen, mit der der Domainregistrar gefüttert werden muss. Sind diese dann beim Hoster eingetragen, müsstet ihr die Domain ansteuern können. Öffnet dann wiederum eure WordPress-Login-Seite und meldet euch an. Hier werdet ihr wieder einmal auf die Webadresse des Hosters geworfen. Um dies endgültig zu ändern, ändert unter Einstellungen -> Allgemein die Adresse des Blogs auf die neue Domain. Ab sofort werden alle WordPress-Permalinks auf die neue Domain gebunden und eure neue Domain kann ohne Probleme weiter verwendet werden.

Aber, alle Nutzer und Leser die auf irgendwelche Links klicken, die noch auf die alte Domain linken, laufen erst einmal ins leere.
Falls euer Hoster ein freies Editieren der .htaccess-Datei erlaubt könnt ihr diesen Fehler aber leicht beheben:

RewriteEngine On
 Options +FollowSymLinks
 RewriteRule (.*) http://www.domain.tld [R=301,L]

Mit diesem Code in der htaccess ist das Problem ebenfalls gelöst. Wobei hier natürlich domain.tld auf eure neue Domain umgeschrieben werden muss