IVPN.net nun mit eigener App

Ein kleines Manko des relativ guten VPN-Diensts IVPN war es immer, dass die Konfiguration abseits von Windows immer etwas umständlicher war.
So musste man sich für iPhones und Androids OpenVPN-Apps herunterladen und mit diesen Konfigurationsdateien laden um sich überhaupt verbinden zu können.

Mit einer neuen App ist das nun anders. IVPN holt den Konkurrenten NordVPN ein und bietet jetzt ebenfalls eine App, die zudem auch noch einfacher aufgebaut ist. Herunterladen, den Server auswählen, die Meldung von Android bestätigen und schon ist man verbunden.
Der große Vorteil der eigenen Apps ist dann, dass nicht mehr mit Konfigurationsdateien die sich auch mal ändern und aktualisiert werden gehandhabt werden muss.
Ein weiterer Vorteil wäre dann die Integration der eigenen Services. IVPN bietet zu dem VPN-Service auch Obfsproxy an, mit denen Touristen in Ländern in denen das Internet immer weiter zensiert wird ihre gewohnten Dienste weiterhin nutzen können und so z.B. bei einem dringenden Vorfall auf der Arbeit weiterhin reagieren können.

Gerade die Funktionen sprechen auch für den dennoch äußerst teuren VPN-Service von IVPN. Ebenfalls spricht die Einstellung des Affiliate-Programms für IVPN, damit Empfehlungen und Reviews für den Dienst nicht auf Basis von Werbeprofit-Gedanken erstellt werden können.

IVPN
IVPN
Developer: Privatus Limited
Price: Free

iOS rechnet seit längerem falsch

Der WTF des Tages – diesmal wieder von Apple. Ähnlich wie die Zeitumstellungsprobleme trifft es jetzt die Taschenrechner-App.
Bedient man diese nicht äußerst langsam rechnet sie grundsätzlich falsch.

https://www.youtube.com/watch?v=NyOT6i0Mjdg

 

Das existiert jetzt nicht nur in aktuellen Beta-Softwares für iPhones und iPads, sondern ist seit der Stable-Version von iOS 9 so im System drin.
Nachvollzogen auf aktuellem Versionsstand 11.0.3 und einem eher sehr alten iOS 9 von Golem.

Der Workaround liest sich genau so lustig: Die Taschenrechner-App auf iPhones und iPads besonders langsam bedienen und Eingaben nachprüfen.
Ein Bugfix steht noch aus, vermutlich wird daraus ein langwieriger Prozess, da der Fehler doch sehr stark an die jährlich wiederkehrenden Zeitumstellungs-Probleme erinnert.

 

UPDATE: Mit 11.2 passt wieder alles, eine zu lang laufende Animation auf die halt nicht getippt werden konnte verursachte das alles…

Amazon und Google machen den Orwell’schen Teleschirm Salontauglich

Es ist interessant zu sehen wie die Technik voranschreitet. Nicht auf der technischen ebene, sondern auf einer rein philosophischen.
Vielleicht habt ihr Orwells 1984 bereits gelesen oder vielleicht auch nicht. Seit Jahren sagt man diesem Buch nach, es würde exakt das wiedergeben was eben in der Welt so passiert, nach dem Tod von Orwell selbst. Es stellt ziemlich exakt dar wie die Kontinente nun wirtschaftlich funktionieren und wie die Politik der einzelnen Länder sich im Groben entwickelt.
Man mag vielleicht finden, dass man zum Glück noch nicht in der von Orwell beschriebenen Welt lebt – aber durch die aktuellen Entwicklungen wird diese Welt Stück für Stück immer normaler.

https://www.flickr.com/photos/markhillary/12296057236 (CC BY https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/)

Drohnen als „der große Bruder“

Drohnen, fürs Filmen super, für Geheimdienste super. Ich schätze mal dass Geheimdienste nichts anderes einsetzen als das was Endkunden eh schon auf dem Drohnenmarkt kaufen können. Es gibt sogar eine Nachfrage – auch von Leuten die ihren Stadteil filmen und auf YouTube hochladen möchten.
Es ergibt unter Umständen tatsächlich nettes und hilfreiches Videomaterial. Das allermeiste davon filmt etliche der Gärten, die Google mit den Streetview-Kameras eh schon fotografierte. Nur ist Google daran gerichtlich gescheitert. Streetview darf in Deutschland aus diesem Grund noch nicht flächendeckend ausgerollt werden – es verletzt die Privatsphäre anderer Leute.

Genau das tut eine Drohne per Konzept. Nun haben die Drohnenhersteller aber einen Anwendungszweck dafür gefunden, warum die Menschheit so etwas brauchen könnte. Ein Video ist letztendlich tatsächlich sogar noch viel mehr als ein simples Serienfoto der Vorbeifahrt über den Gartenzaun hinweg.
Es wird also immer normaler dass Drohnen über unsere Köpfe hinwegfliegen. Es wird immer egaler was diese nun wirklich tun und wem diese gehören. Die neue deutsche Kennzeichnungspflicht schreibt nun vor, dass der Eigentümer der Drohne auf dieser zu stehen hat.
Aber interessiert es Leute dann noch ob der Eigentümer jetzt der deutsche Bundesnachrichtendienst oder der eigene Nachbar oder der Filmproduzent in der gesperrten Straße nebenan ist?

In Orwells Buch gibt es den Großen Bruder. Da er alles sieht muss man sich zwingend Regelkonform verhalten und hat relativ bald Strafen zu fürchten, wenn man sich nicht an diese hält. Herr Orwoll hat sich 1948 sicherlich noch keine Drohnen oder eine Videoüberwachung a la Großbritannien vorstellen können. Daher schrieb er auf der abstrakten Ebene vom „großen Bruder“ als fiktive Person oder fiktiven Gegenstand der genau das darstellen soll.

Das „Ministerium für Wahrheit“ gegen Fake News

Die Falschinformationen die schon Donald Trump groß zum Wahlkampfthema gemacht hat und sie selbst für seinen Wahlkampf nutzte sind ein weiteres Thema welches mich stark an Orwell erinnert. Gerade die EU versucht momentan eine Art „Nachrichtenministerium“ zu bilden und hat bereits Facebook dazu verpflichtet Teams einzusetzen die Fakten von Beiträgen prüft und bei unzureichender Faktenlage löscht.
Websitebetreiber müssen Falschinformationen löschen, wenn sie darauf aufmerksam gemacht wurden. Der Schritt hin zu einer Nachrichtenagentur a la China, die der Presse erlauben muss Artikel zu veröffentlichen ist nicht mehr weit. All das wird nun als Vorteil für den jeweiligen Nutzer angepriesen. Es gibt ja immer einen Vorteil dadurch.

Das „Ministerium für Wahrheit“ stellt genau das dar. Alles handschriftliche wird kontrolliert, das einzige was sicher ist sind die Gedanken, die aber durch Mundpropaganda entstehen, die wiederum der „Große Bruder“ definitiv mitbekommt.

 

Google Home, Amazon Alexa als ein Teleschirm

Verblüffende Ähnlichkeit mit Orwells „Teleschirm“ hat Amazon Echo Show. Das Gerät stellt wohl ziemlich exakt dar, was Orwell damit meinte. Zwar wird über den Lautsprecher noch keine Propaganda verbreitet. Für Werbung ist zumindest Googles Alternative „Home“ auch schon verwendet worden.
Die Nutzer haben nun einen Vorteil davon sich einen Teleschirm ins Haus zu stellen. Ganz wie in Orwells 1984 wird dadurch eines Tages sicherlich die einfache Videotelefonie möglich. Die normale Telefonie ist ja bereits jetzt schon per Zuruf möglich. Dass Amazon Echo und Google Home regelmäßig einzelne Gesprächsfetzen und vollständige Sätze an Google überträgt ist hinlänglich bekannt (siehe 1, siehe 2, und noch einer – wobei TheRegister eher allem möglichen monoton kritisch gegenübersteht).
Es ist sicherlich kein großer Schritt mehr in Richtung personalisiertem Google-Home-Wahlkampf durch die Search History und die Tischgespräche im Raum. Es ist ein Kinderspiel für Google sämtliche Google Home Geräte darauf zu trainieren bei Parteinamen die „Verbesserung der Erkennung des Okay Google Keywords“ einzuschalten und eben jenen Abschnitt über das Familien-Tischgespräch einzelner Parteien kurzerhand auf die Firmenserver zu übertragen. Natürlich gibt es die „Mikrofon aus“-Taste – die aber auch als Markierung dienen kann dass nun etwas gesagt wird, was für den Bundesnachrichtendienst relevant sein könnte. Das Gerät ist ja weiterhin an und lässt unter Umständen zu das Mikrofon per Sprache dann auch wieder aktivieren zu können.
Die bisher bekannten sozialen Netzwerke wissen ganz genau zu welcher Partei du nun tendierst, sei es durch die besuchten Websites mit Teilen-Buttons oder einfach nur aufgrund dessen was du anschaust. Da sie zwingend versuchen müssen für euch relevant zu bleiben ist das ganze Konzept darauf ausgelegt für euch relevante Informationen zu finden. Wieder ein Vorteil für euch.

Wir gleichen uns immer weiter an

Es geht also immer weiter in Richtung Orwell. Nur eben modernisiert für unsere Welt. Das interessante daran ist nicht der Fortschritt, sondern die Normalität mit der wir uns einen Amazon Echo Show ins Haus stellen, die Normalität die sicherlich irgendwann einkehren wird wenn gelegentlich eine Drohne über unseren Köpfen liegt. Vielleicht sehen wir dann sogar die Kinder die mit eben jener spielen oder das Fernsehteam das diese gerade verwendet. Vielleicht denken wir uns dann einfach nur dass um die Ecke in einem hohen Stockwerk jemand auf dem Balkon sitzt und seine Drohne Gassi-Fliegt…
Wir mögen es vielleicht komisch finden, dass ein Attentäter Minuten nach den Eilmeldungen bereits feststeht, die Technik wird ja auch immer besser. Wir denken gar nicht erst an eine Falschmeldung. Die Wahrheit ist das was uns vorgespielt wird, keiner denkt darüber nach. Dass die Wahrheit am nächsten Tag korrigiert wird weil nun die Exekutive herausgefunden hat wer es nun wirklich war erscheint uns dann auch immer normaler. Vorerst war es halt jemand anders…

Warum brauche ich einen Assistenten in einer Waschmaschine?

Die IFA steht vor der Tür. Es dreht sich mal wieder alles um den Stand der Technik. Letztes Jahr gab es die Kühlschränke die an der Tür das anzeigten was hinter der Tür ist und Funktionen die Magnete auf der weiterhin magnetischen Oberfläche unnötig gemacht hätten.

Die sind nun irgendwie in der Nische verschwunden – und was kommt jetzt? Die sprechende Waschmaschine. Also „sprechend“ im Sinne von Google Assistant und co. Da kommt mir die simple Frage in den Kopf – Warum zum Teufel soll dieses Gerät jetzt mir irgendwas mitteilen wollen?

Um das ganze richtig zu verstehen: Ich sehe wenig Sinn darin, dass mir eine Waschmaschine alles mögliche erzählen kann. Die einzige Funktion die ich sinnvoll finden würde ist dass sie eben mitteilt sie sei fertig – das war es dann aber auch schon.
Natürlich sind Momente denkbar in denen die Waschmaschine partout nicht ohne Stromsparmodus laufen will weil der Smarte Stromzähler allen Geräten im Haus mal wieder mitgeteilt hat, dass man wieder überm Durchschnitt sei. – Aber das will der Kunde nicht…

Und so beschränkt sich die Funktion eines Assistenten in der Waschmaschine auf das simple „Ich bin Fertig“ – die Wäsche einladen, alles nötige dazugeben und sie dann wieder rausholen muss man trotzdem – ob man sich jetzt nun merken kann dass der Waschgang üblicherweise zwei Stunden braucht oder nicht.

Viel Sinn sehe ich darin also nicht – eher den gleichen Sinn wie 2016 die Kühlschränke für Leute die zu faul sind die Tür mal eben kurz aufzumachen… Entweder eine Waschmaschine tutet laut, wenn sie fertig ist oder man hat die Zeit eh im Zeitgefühl oder das Google Home Gerät meldets eben – das alleine produziert noch lange keinen Wunsch bei Käufern unbedingt eine vernetzte Waschmaschine haben zu wollen. – Oder schätze ich den Markt dafür viel zu falsch ein?

Zolo: Anker mit neuem Kickstarter-Projekt

Der Amazon-Händler Anker, der  für alles mögliche an Smartphone-Zubehör bekannt ist, startet mit dem Namen Zolo demnächst eine Kickstarter-Kampagne für ein Gerät, welches ziemlich exakt nach den „The Dash“ Kopfhörern aussieht.

Zolo - Neue Kopfhörer von Anker?

Nun teasert man ein ähnliches Gerät auf einer Website mit Newsletter-Opt-In an. Ein Hinweis auf eine Kickstarter-Kampagne ist auch vorhanden.
Warum auch immer der Anker-Konzern dieses Produkt per Kickstarter finanzieren muss. Mit dem festen Standbein im Amazon-Geschäft sollte man eigentlich ausreichend Kapital haben um ein paar neue Produkte zu finanzieren, wie es in den sonstigen Produktreihen auch geschieht.
Vielleicht will man hier nur auf die gefloppten „The Dash“ anspielen und den gleichen Kickstarter-Effekt nutzen um selbst ein Produkt der Kategorie zu haben.
Neben Samsung und einigen weiteren ist man hiermit aber auch nicht mehr alleine auf dem Markt.

Das Gegenteildenken

Ich schaue mir gelegentlich Berichte über Social Media an. Aus Richtung Sascha Lobo mit der „Blasentheorie“ (Meinungsverstärkung durch Timelines in deinen Social Media Netzen die ausschließlich deine Meinung unterstützen). Und ich wundere mich gelegentlich warum die Menschheit überhaupt so einseitig ist.
Social Media ist in dieser Blasen-Technik aufgebaut weil sich dadurch am meisten Nutzungszeit und damit am meisten Geld erwirtschaften lässt.
Gehen wir mal davon aus, dass die meisten dieser Nutzer bereits wissen was die Blase mit ihnen macht – das predigt Sascha Lobo in vielen Vorträgen.

Ich wundere mich warum keiner daraus einen Ausweg sucht. Nicht aus Social Media raus – sondern aus dieser Blase. Ich gebe zu, es ist anstrengend Artikel zu lesen, die das Gegenteil deiner Meinung behaupten, aber diese Artikel haben Gründe und sind auf irgendeine Art belegt. Bevor du nicht verstehst welche sachlichen Gründe die Gegenseite für ihre Meinung hat, kannst du dir deine eigene Meinung also nicht bilden. Das bezeichne ich gerne als Gegenteildenken. Es ist dermaßen anstrengend und in deinem Kopf wirkt es sehr zeitraubend – daher vermute ich dass viele davon absehen gegenteilige Meinungen zu lesen und zu analysieren. Dadurch entsteht aber die Blase, und damit kommst du immer rein.

Es gibt immer – auch gute – warum Trump gewählt werden sollte, auch wenn du der anderen Meinung bist. Es gibt immer Gründe warum die AfD mit ihrem Parteiprogramm Deutschland voranbringen könnte – auch wenn es deiner Meinung nach eher das Gegenteil ist. Ohne Diversität gibt es keine Meinung. Ohne das Gegenteil von etwas betrachtet zu haben kann die Meinung also nicht gefestigt werden.

Jede Entscheidungsmatrix tut dies, jede Gruppenarbeit, jede Entscheidung in Gruppen ist auf Abwägung einzelner Meinungen ausgelegt. Nur ihr selbst tut es meistens nicht…

Das Wasserspray von DM lieber nicht trinken

Ich weiß jetzt nicht mehr wieso ich die Idee hatte das Wasserspray von DM einfach mal in den Mund zu sprühen. Vielleicht erinnere ich mich an diese Zuckerwasser-Sprays mit Zungenfärbemittel aus meiner Kindheit.

Spontan den Gedanken gehabt doch mal DM darüber zu fragen ob man das denn auch darf. In vielen Produkten ist ja destilliertes Wasser, was ja nicht unbedingt ohne weiteres getrunken werden sollte.

Den genauen Anfragetext habe ich leider nicht mehr, da DM den auf der Website eingegebenen Text nicht wieder per Mail zurücksendet – Ich hatte aber gefragt ob man das Wasserspray (auch das mit Parfum versetzte) gefahrenlos trinken könne – weil es sicher irgendwelche Leute gibt die sich Wasser aus einer Sprühflasche eben auch gerne mal direkt in den Mund sprühen. Welche Gründe man dazu auch immer haben mag.

Also nein, „hochgereinigtes normales Wasser“ – heißt für mich eher, dass es destilliert ist und eben hinterher mit Parfum und co versetzt wurde. „frei von […] Kalk“ unterstreicht für mich das ganze noch einmal, da es beim destillieren von Wasser ja grundsätzlich darum geht den Kalk rauszubekommen.
Ich würde also davon abraten das zum Trinken dann doch recht teure Wasser dann auch tatsächlich zu trinken, da man ja eher davon absehen sollte solches Wasser zu trinken.

Abseits von dem stetigen Gedanken sich das Zeug in den Mund sprühen zu wollen finde ich das Sprühwasser ziemlich genial. Bisher kennt man das ja nur aus den Badezimmern der teureren Langstrecken-First-Class-Flüge und von Evian, aber auch mal so für heiße tage und einige Sekunden lange Erfrischung finde ich das ganz nett. Auf die Anwendung mit Makeup gehe ich hier mal überhaupt nicht ein – weibliche Kollegen können da sicher deutlich detaillierter von berichten.

Ansonsten – wenn DM das hier lesen wird (oder sollte) – stehe ich immer noch an zwei Fronten. Die Meldung oben bescheinigt mir mit ~60% Wahrscheinlichkeit, dass es sich um destilliertes Wasser handelt – außerdem mit Parfum, Glycerin und sonstwas – in kleinen Mengen sicher nicht schädlich – aber dürfte ich davon jetzt mir gleich eine gesamte Flasche in den Mund sprühen? Auch wenn das jetzt für Wasser eher sehr teuer wäre stehe ich noch weiter auf dem Schlauch.

Für interessierte: In den DM laufen, und mal in den Getränkekühlschränken schauen – das ist eigentlich auch ein Anzeichen dass man es trinken können sollte…
Abseits von dem oben gezeigten gibt es auch ein Wasser mit Kokos-Geruch und ein normales. Wäre das normale verfügbar gewesen hätte ich das genommen – so musste ich auf die beiden anderen umsteigen.

Google Home und die Werbe-Erinnerung für Disney

Die Tage erhielten Nutzer der Google Home Mikrofonwanzen in Assistent-Form aus eben jenen Werbung für den Disney-Film „Die Schöne und das Biest“.

Damit sind wir weiter einen Schritt in Richtung Orwells Teleschirm, der in seinem 1984-Buch natürlich auch Werbepropaganda fleißig an die Haushalte verteilte.
Ganz so drastisch sei es aber nicht, so Google. Es handle hier sich um eine personalisierte Empfehlung für die Nutzer der Assistenten – dies könne man nicht als Werbung ansehen, da es ja auf vielen weiteren Variablen, wie die Uhrzeit oder die Interessen der Nutzer abzielt.
Genau das ist allerdings die Hauptsache für Werbebotschaften. Werbung muss im passenden Zeitraum abgespielt werden und die Wanzen von Google erkennen aufgrund der Geräusche so oder so die Anwesenheit des Nutzers. Alternativ würde das Smartphone ja eh den Standort und das passende WLAN-Netz als verbunden melden.

Bleibt abzuwarten bis die Lautsprecher laufende Gespräche stören, weil ein falscher Fakt gefallen ist.
Interessante neue Welt, besonders wie sie sich schleichend dann doch immer näher den eigentlich fiktiven Geschichten aus dem bereits 1948 geschriebenen Buch von Orwell anbahnt. Es aber weil der User ja interesse daran hat nicht in Zusammenhang gebracht werden könne.

via

Das Chrome-Omnibar-Alphabet

Jeder Browser bietet heutzutage eine spezielle universelle Adressleiste an. Chrome nennt diese Omnibar, da Chrome der erste Browser war der damit angefangen hat kein extra Feld für das Suchen im Web darzustellen, sondern beides in eins integriert hat.
Daraus lässt sich aber auch ein gutes Spielchen machen. Wieder einmal ein Alphabet. Die Grundregeln dazu sind ganz einfach. Jeweils ein Anfangsbuchstabe wird eingegeben und der erste vorgeschlagene Link stellt die Seite dar die ihr vermutlich gerade ansurfen wolltet.

Ich fange jedenfalls mal an und versuche zumindest auch zu begründen warum eben jenes bei mir vorgeschlagen wurde.

smile.amazon.de – Wenn ich Amazon öffnen will, dann muss ich einfach nur A und Enter drücken. Die automatische Weiterleitung auf die Smile-Version kommt durch den Switcheroo Redirector. Dort unterstütze ich aktuell den Kooperationsverbund Autismus Berlin. Wenn man 0,5% aller Einkäufe die Amazon gnädigerweise spendet schon unterstützen nennen kann.

Switcheroo Redirector
Switcheroo Redirector
Developer: ranjez
Price: Free

https://www.bahn.de – Vermutlich begründet auf meiner wie üblich sehr exzessiven Suche nach Bahnverbindungen zur IFA im August. Oder weil Google eventuell weiß, dass ich hauptberuflich mit der Bahn pendle?

http://cachers-world.de/ – Ein Geocaching-Shop in dem ich mich ab und zu urplötzlich stöbernd wiederfinde ohne irgendeine Idee zu haben wie ich dahin gekommen sein könnte.

dict.cc – Hauptberufliches ständiges Gesuche nach englischen Übersetzungen von Fachwörtern

electricfor.life – Mein Dienstagabendprogramm – Ein Podcast von Gareth Emery, dessen Musik ich gerade weil sie (zumindest meistens) nicht so aufgewühlt ist besonders mag. Jeden Dienstag um 21 Uhr live und sonst überall da wo es Podcasts gibt auch als Aufzeichnung.

 

finanzblick.de/webapp – Ein nettes Tool zur Übersicht aller Finanzen. Im Hintergrund steht Buhl. Die Firma hinter der Wiso-Software. Mögen einige kritisch sehen, besonders Banken warnen aktiv davor irgendjemand anderem die Bankingdaten zu geben, ich habe aber bisher keine negativen Erfahrungen gemacht.

 

google.de – natürlich, wie sollte es auch anders sein?

hukd.mydealz.de – ich habe keine Ahnung warum das noch da drin ist. Die Domain wird eigentlich auf die MyDealz-Homepage weitergeleitet.

idealo.de – meine bevorzugte Seite um alles mögliche zu vergleichen, einige Produkte sind dort vorgemerkt und werden quasi „Überwacht“ bis sie in einen angemessenen Preisbereich fallen.

joylent.eu – Das Soylent für Europa. Für alle die einfach keine Zeit haben. Pulver, Wasser, Schütteln, Trinken, Satt. Schneller geht es eigentlich nicht.

keybase.io – Ein Projekt in Closed Beta welches sich zur Ambition gemacht hat OpenPGP Social-Media kompatibler zu machen. Spannend, wie es sich entwickeln wird. Mein Profil findet ihr hier.

linustechtips.com – LinusTechTips ist eigentlich ein englischsprachiger Youtube-Kanal einer (inzwischen) Firma, die Tipps im Netz zu allem möglichen rund um Computerhardware gibt. Der Link ist das Forum dazu indem sich allerlei erstaunlicherweise sehr Markenaffinen (wenn man das bei Hardware auch so sagen kann) User tummeln und ebenfalls sich das Ziel gesetzt haben jeweils Noctua bei Lüftern und nVidia bei Grafikkarten vorzuschlagen wenn es denn zu Fragen bezüglich Lüftung oder Grafikkarten kommt.

mobilegeeks.de/autor/verabauer/ – das ist kein Scherz, Google scheint erkannt zu haben dass ich faktisch nur noch Veras Beiträge auf Mobilegeeks lese und leitet mich nun konsequent einfach direkt zu ihren Beiträgen. Klickt euch einfach mal durch. Sie schreibt eigentlich über all das, was man vielleicht in zwei bis drei Jahren bekommen könnte – technisch sehr interessant, auch wenn es meistens Produkte sind die zwar innovativ sind, aber die Welt meistens nicht sehen werden oder einfach nur Konzepte sind.

noctua.at – Geschuldet sicherlich dem LinusTechTips Forum und meinem kürzlichen Umstieg auf einen Noctua NH-D15 und einige Gehäuselüfter von Noctua. Ich finde es ehrlich gesagt faszinierend dass man mehrere Seiten mit Features zu einem simplen Gehäuselüfter verfassen kann.

online-convert.com/ – Ein online-Converter für verschiedene Dateiformate. Vor etlichen Jahren mal genutzt. Wird warum auch immer weiterhin vorgeschlagen.

play.pocketcasts.com – Die Browser-Version meines bevorzugten Clients für Podcasts. Synchronisiert die jeweiligen gehörten Podcasts und erlaubt es Podcasts einfach überall weiterzuhören. Für ein Pendler wie mich ein Segen.

qwertee.com – die nerdigsten T-Shirts überhaupt, einmal raufgeschaut kommt man leider nicht mehr so schnell wieder los.

Reddit – showerthoughts – Was passiert wenn man in eine Neonröhre beißt? – Ein sehr verrückter Gedanke der mich ehrlich gesagt Stunden der Überlegung gekostet hat. Was passiert abseits der Glassplitter, wenn man in eine Neonröhre beißt? „Wetten dass …?“ lies Menschen über Neonröhren laufen, normale platzende Neonröhren sind eigentlich ungefährlich, weil das Gas drinnen sich recht schnell auflöst. Aber das ganze auf Höhe der Nase bzw. der Schleimhaut im Mund wäre dann doch eine ganz andere Hausnummer, oder?

schnell.news/ – Logischerweise, die Hauptseite dieses Blogs…

twitter.com – Eigentlich ständig über Tweetdeck angesteuert muss ich dank geschütztem Twitteraccount ab und an nachschauen ob es doch noch einige Leute gibt, die mir unbedingt folgen wollen.

uplay.ubi.com/ – Uplay, in letzter Zeit SEHR viele Störungen und Downtimes, schaute ich als Assassins Creed-Liebhaber gelegentlich mal nach ob zumindest in der Web-Version noch alles richtig läuft.

virustotal.com – Ein Dienst, der einzelne Dateien auf einen Schwung mit gut 50 Virenscannern einmal durchprüft. Gerade bei Dateien mit denen man sich unsicher ist zu empfehlen. Fehlalarme sollte man allerdings mit einberechnen. Ohne tatsächlich auf den Namen des „Schädlings“ geschaut zu haben lohnt sich virustotal dann allerdings auch nicht.

web.whatsapp.com – die Web-Version von Whatsapp. Dürfte jedem normal-sterblichen bekannt sein.

xn--mgba7c1bly.xn--wgbh1c/ (Archivlink) – Eine right-to-left URL die ich einmal via Twitter entdeckte. Ich kann rein gar nichts davon lesen, finde es aber auch schräg warum Google mir genau diese noch einmal vorschlagen will.

youtube.com/?gl=DE&hl=de – Aus irgendeinem unerklärlichen Grund funktioniert bei mir die Suche auf Youtube via Omnibar nicht. Folglich habe ich mir angewöhnt Youtube anzusurfen und dann erst zu suchen.

zxing.appspot.com/generator/ – Der QR-Code-Generator meiner Wahl basierend auf Google-Scripten. Für den seltensten Fall irgendwann mal einen QR-Code generieren zu müssen.

Natürlich ändern die Links sich von Zeit zu Zeit, momentan sind es aber diese hier. Von Zeit zu Zeit ändert selbst Google etwas an dem Algorithmus, was genau verrät Google aber nicht – und wird dies auch nie tun. Aktuell scheint es sehr auf die Häufigkeit der Aufrufe ausgelegt zu sein.

 

 

 

 

Das Wort zum Wochenende

So, damit habt ihr jetzt definitiv all das was bisher in eurem Gedächtnis war frei gemacht… – Schönes Wochenende. Man soll ja immer frei von allen Sorgen rein ins Wochenende – damit der Kopf auch mal wieder frei wird.

VORSCICHT: Nichts für Menschen mit Epilepsie…

 

Das ganze gibts dann auch in groß unter staggeringbeauty.com (Archivlink). Wer etwas entspannteres, ruhigeres aber ebenso komplett sinnloses braucht sollte sich mal die Blue Ball Machine (Archivlink) ansehen.