Zolo: Anker mit neuem Kickstarter-Projekt

Der Amazon-Händler Anker, der  für alles mögliche an Smartphone-Zubehör bekannt ist, startet mit dem Namen Zolo demnächst eine Kickstarter-Kampagne für ein Gerät, welches ziemlich exakt nach den „The Dash“ Kopfhörern aussieht.

Zolo - Neue Kopfhörer von Anker?

Nun teasert man ein ähnliches Gerät auf einer Website mit Newsletter-Opt-In an. Ein Hinweis auf eine Kickstarter-Kampagne ist auch vorhanden.
Warum auch immer der Anker-Konzern dieses Produkt per Kickstarter finanzieren muss. Mit dem festen Standbein im Amazon-Geschäft sollte man eigentlich ausreichend Kapital haben um ein paar neue Produkte zu finanzieren, wie es in den sonstigen Produktreihen auch geschieht.
Vielleicht will man hier nur auf die gefloppten „The Dash“ anspielen und den gleichen Kickstarter-Effekt nutzen um selbst ein Produkt der Kategorie zu haben.
Neben Samsung und einigen weiteren ist man hiermit aber auch nicht mehr alleine auf dem Markt.

Das Gegenteildenken

Ich schaue mir gelegentlich Berichte über Social Media an. Aus Richtung Sascha Lobo mit der „Blasentheorie“ (Meinungsverstärkung durch Timelines in deinen Social Media Netzen die ausschließlich deine Meinung unterstützen). Und ich wundere mich gelegentlich warum die Menschheit überhaupt so einseitig ist.
Social Media ist in dieser Blasen-Technik aufgebaut weil sich dadurch am meisten Nutzungszeit und damit am meisten Geld erwirtschaften lässt.
Gehen wir mal davon aus, dass die meisten dieser Nutzer bereits wissen was die Blase mit ihnen macht – das predigt Sascha Lobo in vielen Vorträgen.

Ich wundere mich warum keiner daraus einen Ausweg sucht. Nicht aus Social Media raus – sondern aus dieser Blase. Ich gebe zu, es ist anstrengend Artikel zu lesen, die das Gegenteil deiner Meinung behaupten, aber diese Artikel haben Gründe und sind auf irgendeine Art belegt. Bevor du nicht verstehst welche sachlichen Gründe die Gegenseite für ihre Meinung hat, kannst du dir deine eigene Meinung also nicht bilden. Das bezeichne ich gerne als Gegenteildenken. Es ist dermaßen anstrengend und in deinem Kopf wirkt es sehr zeitraubend – daher vermute ich dass viele davon absehen gegenteilige Meinungen zu lesen und zu analysieren. Dadurch entsteht aber die Blase, und damit kommst du immer rein.

Es gibt immer – auch gute – warum Trump gewählt werden sollte, auch wenn du der anderen Meinung bist. Es gibt immer Gründe warum die AfD mit ihrem Parteiprogramm Deutschland voranbringen könnte – auch wenn es deiner Meinung nach eher das Gegenteil ist. Ohne Diversität gibt es keine Meinung. Ohne das Gegenteil von etwas betrachtet zu haben kann die Meinung also nicht gefestigt werden.

Jede Entscheidungsmatrix tut dies, jede Gruppenarbeit, jede Entscheidung in Gruppen ist auf Abwägung einzelner Meinungen ausgelegt. Nur ihr selbst tut es meistens nicht…

Das Wasserspray von DM lieber nicht trinken

Ich weiß jetzt nicht mehr wieso ich die Idee hatte das Wasserspray von DM einfach mal in den Mund zu sprühen. Vielleicht erinnere ich mich an diese Zuckerwasser-Sprays mit Zungenfärbemittel aus meiner Kindheit.

Spontan den Gedanken gehabt doch mal DM darüber zu fragen ob man das denn auch darf. In vielen Produkten ist ja destilliertes Wasser, was ja nicht unbedingt ohne weiteres getrunken werden sollte.

Den genauen Anfragetext habe ich leider nicht mehr, da DM den auf der Website eingegebenen Text nicht wieder per Mail zurücksendet – Ich hatte aber gefragt ob man das Wasserspray (auch das mit Parfum versetzte) gefahrenlos trinken könne – weil es sicher irgendwelche Leute gibt die sich Wasser aus einer Sprühflasche eben auch gerne mal direkt in den Mund sprühen. Welche Gründe man dazu auch immer haben mag.

Also nein, „hochgereinigtes normales Wasser“ – heißt für mich eher, dass es destilliert ist und eben hinterher mit Parfum und co versetzt wurde. „frei von […] Kalk“ unterstreicht für mich das ganze noch einmal, da es beim destillieren von Wasser ja grundsätzlich darum geht den Kalk rauszubekommen.
Ich würde also davon abraten das zum Trinken dann doch recht teure Wasser dann auch tatsächlich zu trinken, da man ja eher davon absehen sollte solches Wasser zu trinken.

Abseits von dem stetigen Gedanken sich das Zeug in den Mund sprühen zu wollen finde ich das Sprühwasser ziemlich genial. Bisher kennt man das ja nur aus den Badezimmern der teureren Langstrecken-First-Class-Flüge und von Evian, aber auch mal so für heiße tage und einige Sekunden lange Erfrischung finde ich das ganz nett. Auf die Anwendung mit Makeup gehe ich hier mal überhaupt nicht ein – weibliche Kollegen können da sicher deutlich detaillierter von berichten.

Ansonsten – wenn DM das hier lesen wird (oder sollte) – stehe ich immer noch an zwei Fronten. Die Meldung oben bescheinigt mir mit ~60% Wahrscheinlichkeit, dass es sich um destilliertes Wasser handelt – außerdem mit Parfum, Glycerin und sonstwas – in kleinen Mengen sicher nicht schädlich – aber dürfte ich davon jetzt mir gleich eine gesamte Flasche in den Mund sprühen? Auch wenn das jetzt für Wasser eher sehr teuer wäre stehe ich noch weiter auf dem Schlauch.

Für interessierte: In den DM laufen, und mal in den Getränkekühlschränken schauen – das ist eigentlich auch ein Anzeichen dass man es trinken können sollte…
Abseits von dem oben gezeigten gibt es auch ein Wasser mit Kokos-Geruch und ein normales. Wäre das normale verfügbar gewesen hätte ich das genommen – so musste ich auf die beiden anderen umsteigen.

Google Home und die Werbe-Erinnerung für Disney

Die Tage erhielten Nutzer der Google Home Mikrofonwanzen in Assistent-Form aus eben jenen Werbung für den Disney-Film „Die Schöne und das Biest“.

Damit sind wir weiter einen Schritt in Richtung Orwells Teleschirm, der in seinem 1984-Buch natürlich auch Werbepropaganda fleißig an die Haushalte verteilte.
Ganz so drastisch sei es aber nicht, so Google. Es handle hier sich um eine personalisierte Empfehlung für die Nutzer der Assistenten – dies könne man nicht als Werbung ansehen, da es ja auf vielen weiteren Variablen, wie die Uhrzeit oder die Interessen der Nutzer abzielt.
Genau das ist allerdings die Hauptsache für Werbebotschaften. Werbung muss im passenden Zeitraum abgespielt werden und die Wanzen von Google erkennen aufgrund der Geräusche so oder so die Anwesenheit des Nutzers. Alternativ würde das Smartphone ja eh den Standort und das passende WLAN-Netz als verbunden melden.

Bleibt abzuwarten bis die Lautsprecher laufende Gespräche stören, weil ein falscher Fakt gefallen ist.
Interessante neue Welt, besonders wie sie sich schleichend dann doch immer näher den eigentlich fiktiven Geschichten aus dem bereits 1948 geschriebenen Buch von Orwell anbahnt. Es aber weil der User ja interesse daran hat nicht in Zusammenhang gebracht werden könne.

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Das Chrome-Omnibar-Alphabet

Jeder Browser bietet heutzutage eine spezielle universelle Adressleiste an. Chrome nennt diese Omnibar, da Chrome der erste Browser war der damit angefangen hat kein extra Feld für das Suchen im Web darzustellen, sondern beides in eins integriert hat.
Daraus lässt sich aber auch ein gutes Spielchen machen. Wieder einmal ein Alphabet. Die Grundregeln dazu sind ganz einfach. Jeweils ein Anfangsbuchstabe wird eingegeben und der erste vorgeschlagene Link stellt die Seite dar die ihr vermutlich gerade ansurfen wolltet.

Ich fange jedenfalls mal an und versuche zumindest auch zu begründen warum eben jenes bei mir vorgeschlagen wurde.

smile.amazon.de – Wenn ich Amazon öffnen will, dann muss ich einfach nur A und Enter drücken. Die automatische Weiterleitung auf die Smile-Version kommt durch den Switcheroo Redirector. Dort unterstütze ich aktuell den Kooperationsverbund Autismus Berlin. Wenn man 0,5% aller Einkäufe die Amazon gnädigerweise spendet schon unterstützen nennen kann.

Switcheroo Redirector
Switcheroo Redirector
Developer: ranjez
Price: Free
  • Switcheroo Redirector Screenshot

https://www.bahn.de – Vermutlich begründet auf meiner wie üblich sehr exzessiven Suche nach Bahnverbindungen zur IFA im August. Oder weil Google eventuell weiß, dass ich hauptberuflich mit der Bahn pendle?

http://cachers-world.de/ – Ein Geocaching-Shop in dem ich mich ab und zu urplötzlich stöbernd wiederfinde ohne irgendeine Idee zu haben wie ich dahin gekommen sein könnte.

dict.cc – Hauptberufliches ständiges Gesuche nach englischen Übersetzungen von Fachwörtern

electricfor.life – Mein Dienstagabendprogramm – Ein Podcast von Gareth Emery, dessen Musik ich gerade weil sie (zumindest meistens) nicht so aufgewühlt ist besonders mag. Jeden Dienstag um 21 Uhr live und sonst überall da wo es Podcasts gibt auch als Aufzeichnung.

 

finanzblick.de/webapp – Ein nettes Tool zur Übersicht aller Finanzen. Im Hintergrund steht Buhl. Die Firma hinter der Wiso-Software. Mögen einige kritisch sehen, besonders Banken warnen aktiv davor irgendjemand anderem die Bankingdaten zu geben, ich habe aber bisher keine negativen Erfahrungen gemacht.

 

google.de – natürlich, wie sollte es auch anders sein?

hukd.mydealz.de – ich habe keine Ahnung warum das noch da drin ist. Die Domain wird eigentlich auf die MyDealz-Homepage weitergeleitet.

idealo.de – meine bevorzugte Seite um alles mögliche zu vergleichen, einige Produkte sind dort vorgemerkt und werden quasi „Überwacht“ bis sie in einen angemessenen Preisbereich fallen.

joylent.eu – Das Soylent für Europa. Für alle die einfach keine Zeit haben. Pulver, Wasser, Schütteln, Trinken, Satt. Schneller geht es eigentlich nicht.

keybase.io – Ein Projekt in Closed Beta welches sich zur Ambition gemacht hat OpenPGP Social-Media kompatibler zu machen. Spannend, wie es sich entwickeln wird. Mein Profil findet ihr hier.

linustechtips.com – LinusTechTips ist eigentlich ein englischsprachiger Youtube-Kanal einer (inzwischen) Firma, die Tipps im Netz zu allem möglichen rund um Computerhardware gibt. Der Link ist das Forum dazu indem sich allerlei erstaunlicherweise sehr Markenaffinen (wenn man das bei Hardware auch so sagen kann) User tummeln und ebenfalls sich das Ziel gesetzt haben jeweils Noctua bei Lüftern und nVidia bei Grafikkarten vorzuschlagen wenn es denn zu Fragen bezüglich Lüftung oder Grafikkarten kommt.

mobilegeeks.de/autor/verabauer/ – das ist kein Scherz, Google scheint erkannt zu haben dass ich faktisch nur noch Veras Beiträge auf Mobilegeeks lese und leitet mich nun konsequent einfach direkt zu ihren Beiträgen. Klickt euch einfach mal durch. Sie schreibt eigentlich über all das, was man vielleicht in zwei bis drei Jahren bekommen könnte – technisch sehr interessant, auch wenn es meistens Produkte sind die zwar innovativ sind, aber die Welt meistens nicht sehen werden oder einfach nur Konzepte sind.

noctua.at – Geschuldet sicherlich dem LinusTechTips Forum und meinem kürzlichen Umstieg auf einen Noctua NH-D15 und einige Gehäuselüfter von Noctua. Ich finde es ehrlich gesagt faszinierend dass man mehrere Seiten mit Features zu einem simplen Gehäuselüfter verfassen kann.

online-convert.com/ – Ein online-Converter für verschiedene Dateiformate. Vor etlichen Jahren mal genutzt. Wird warum auch immer weiterhin vorgeschlagen.

play.pocketcasts.com – Die Browser-Version meines bevorzugten Clients für Podcasts. Synchronisiert die jeweiligen gehörten Podcasts und erlaubt es Podcasts einfach überall weiterzuhören. Für ein Pendler wie mich ein Segen.

qwertee.com – die nerdigsten T-Shirts überhaupt, einmal raufgeschaut kommt man leider nicht mehr so schnell wieder los.

Reddit – showerthoughts – Was passiert wenn man in eine Neonröhre beißt? – Ein sehr verrückter Gedanke der mich ehrlich gesagt Stunden der Überlegung gekostet hat. Was passiert abseits der Glassplitter, wenn man in eine Neonröhre beißt? „Wetten dass …?“ lies Menschen über Neonröhren laufen, normale platzende Neonröhren sind eigentlich ungefährlich, weil das Gas drinnen sich recht schnell auflöst. Aber das ganze auf Höhe der Nase bzw. der Schleimhaut im Mund wäre dann doch eine ganz andere Hausnummer, oder?

schnell.news/ – Logischerweise, die Hauptseite dieses Blogs…

twitter.com – Eigentlich ständig über Tweetdeck angesteuert muss ich dank geschütztem Twitteraccount ab und an nachschauen ob es doch noch einige Leute gibt, die mir unbedingt folgen wollen.

uplay.ubi.com/ – Uplay, in letzter Zeit SEHR viele Störungen und Downtimes, schaute ich als Assassins Creed-Liebhaber gelegentlich mal nach ob zumindest in der Web-Version noch alles richtig läuft.

virustotal.com – Ein Dienst, der einzelne Dateien auf einen Schwung mit gut 50 Virenscannern einmal durchprüft. Gerade bei Dateien mit denen man sich unsicher ist zu empfehlen. Fehlalarme sollte man allerdings mit einberechnen. Ohne tatsächlich auf den Namen des „Schädlings“ geschaut zu haben lohnt sich virustotal dann allerdings auch nicht.

web.whatsapp.com – die Web-Version von Whatsapp. Dürfte jedem normal-sterblichen bekannt sein.

xn--mgba7c1bly.xn--wgbh1c/ (Archivlink) – Eine right-to-left URL die ich einmal via Twitter entdeckte. Ich kann rein gar nichts davon lesen, finde es aber auch schräg warum Google mir genau diese noch einmal vorschlagen will.

youtube.com/?gl=DE&hl=de – Aus irgendeinem unerklärlichen Grund funktioniert bei mir die Suche auf Youtube via Omnibar nicht. Folglich habe ich mir angewöhnt Youtube anzusurfen und dann erst zu suchen.

zxing.appspot.com/generator/ – Der QR-Code-Generator meiner Wahl basierend auf Google-Scripten. Für den seltensten Fall irgendwann mal einen QR-Code generieren zu müssen.

Natürlich ändern die Links sich von Zeit zu Zeit, momentan sind es aber diese hier. Von Zeit zu Zeit ändert selbst Google etwas an dem Algorithmus, was genau verrät Google aber nicht – und wird dies auch nie tun. Aktuell scheint es sehr auf die Häufigkeit der Aufrufe ausgelegt zu sein.

 

 

 

 

Das Wort zum Wochenende

So, damit habt ihr jetzt definitiv all das was bisher in eurem Gedächtnis war frei gemacht… – Schönes Wochenende. Man soll ja immer frei von allen Sorgen rein ins Wochenende – damit der Kopf auch mal wieder frei wird.

VORSCICHT: Nichts für Menschen mit Epilepsie…

 

Das ganze gibts dann auch in groß unter staggeringbeauty.com (Archivlink). Wer etwas entspannteres, ruhigeres aber ebenso komplett sinnloses braucht sollte sich mal die Blue Ball Machine (Archivlink) ansehen.

Interfacelift per Script herunterladen

Interfacelift ist meine Quelle für viele gute Fotos die sich perfekt als Wallpaper eignen. Strukturiert in die einzelnen Auflösungen sind dort Bilder vom alten iPhone bis hin zum Triple-Screen-Setup aus 21:9 Monitoren möglich.
Das Problem allerdings: Der Download der Bilder ist kostenlos, solange man sie sich einzeln herunterlädt, für ein Sammelskript muss man bezahlen. Bei der Menge an Bildern kommt aber ein ganz schöner Betrag zusammen, wenn man alle Geräte ausstatten will.

Interfacelift Downloader

ein kleines Python-Script auf GitHub schafft hier Abhilfe. Nach dem Download per „Clone or download“ und anschließendem Entpacken muss in den Ordner noch Python. Dazu ladet ihr euch am besten das „embeddable zip file“ Paket von Python herunter und entpackt es in den gleichen Ordner.
Per Shift-Taste und gleichzeitigem Rechtsklick auf eine leere Fläche im Ordner könnt ihr eine Eingabeaufforderung öffnen.

Verfügbare Auflösungen:

python interfacelift-downloader.py --list

Downloadprozess für eine spezielle Auflösung starten:

python interfacelift-downloader.py -d ".\*Ordnername* *Auflösung*

Hier muss natürlich der Ordnername angepasst werden. .\ Verweist auf einen Unterordner im Ordner des Scripts. Die Auflösung sollte eine der unter –list aufgelisteten sein, ansonsten gibt es eine Fehlermeldung.

Je nach gewählter Auflösung werden 3-4 Gigabyte an Bildern nach und nach heruntergeladen, das kann je nach  Internetleitung einige Zeit brauchen. Die Bilder erscheinen dann im angegebenen Unterordner. Einige davon können ungültig sein, diese kann man aber problemlos aus dem Ordner wieder löschen.

Nachwort

Seid bitte fair und nutzt den bezahlten Bulk-Download, sofern möglich. Ihr benötigt im seltensten Fall abertausende an Wallpaper, über den Bulk-Download könnt ihr fein bestimmen welche Bilder aus welchem Zeitraum ihr haben möchtet. Mit gerade einmal 0,05 USD pro Bild ist dies auch nicht teurer als eine Dokumenten-Kopie im Copy-Shop. So helft ihr Interfacelift, das kostenlose Angebot nicht wegen solcher Scripts einstellen zu müssen.
Im Gegenzug könnt ihr aber immer das Script direkt auf GitHub weiterentwickeln und an neue Voraussetzungen anpassen. Es kann natürlich immer vorkommen dass ein solches Skript nicht mehr funktioniert, weil es nicht mehr weiterentwickelt wird oder Interfacelift Gegenmaßnahmen einleitet. Zum Zeitpunkt dieses Beitrags funktioniert das Skript aber tadellos.

Google Stations sollen Googles neue Hotspots werden

Das WiFi das in New York gerade ziemlich gefloppt ist wird durch Google weiter getrieben. Nun will man über „Partner“ überall da wo man heutzutage WLAN erwartet dieses auch zur Verfügung stellen. Als Beispiel nennt Google Bahnhöfe, Bushaltestellen, Einkaufszentren und eigentlich alle Orte an denen sich Menschen eben so treffen.

In Indien ist dieses Konzept bereits Realität, dort sind bereits 400 Bahnhöfe mit WiFi versorgt. Hier ist aber das Konzept leicht anders: Viele Menschen in Indien haben kein Zugang zu mobilem Internet. Die Bahnhöfe bieten Ihnen also einen Zugang zur Online-Welt und vor allem einen Zugang zu den Fahrplänen der Bahn, da diese meist sehr unterschiedlich und mit viel Verzögerung ausfallen.

Google Stations

Aus LinkNYC gelernt

Mit den Drittpartnern schafft sich Google allerdings auch ein Problem vom Hals: Sammeln sich an den Stationen wie in New York Partygemeinschaften und dubioses Klientel an, ist nicht mehr Google schuld. Der entsprechende Partner ist dann dafür schuldig nicht für ausreichend Sicherheit zu sorgen. Damit ist Google mit Problemen wie aus dem „Link NYC“ Programm fein raus.
Das Stations Programm spricht allerdings nicht von den Überwachungsfunktionen die Google bereits in LinkNYC eingebaut hat.

Für weitere Informationen hat Google die station.google.com Website angelegt. Auf der kann sich die potenzielle WiFi-Partygemeinschaft über die entsprechenden Orte und Partner informieren.
In Deutschland dürften wir solche Stationen eher spät genießen können, hierzulande spinnt die Politik noch ein wenig rum und schafft es vielleicht früher oder später noch Betreiber offener WLAN-Netzwerke noch härter zu bestrafen als Diebe und Vergewaltiger. (Ironie an) Dank LinkNYC wissen wir ja, dass diese ganz besonders von offenen WLAN-Netzwerken angezogen werden…

via

Künstliche Intelligenz ist doch auch nur ein Programm

Künstliche Intelligenz, neuronales Netz, selbstlernendes System – ohne diese Wörter kommt kein aktuelles Produkt mehr aus. KI ist ein Hype, aber ein etwas verrückter.
Ganz einfach: Künstliche Intelligenz ist nichts anderes als ein Computerprogramm. Sofern ich mich zurückerinnern kann fingen ähnliche Programme in Navigationssystemen an. Die TomTom Geräte mit „selbstlernender Streckenführung“ – fährst du an einer Kreuzung immer in die 30er Zone, weil diese Verkehrsärmer ist als die 50er Straße nebenan, leitet dich das Navi halt irgendwann immer durch die 30er Zone. Auch wenn du in der 50er Zone vielleicht etwas schneller und spritsparender wärst.

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Artificial-intelligence-elon-musk-hawking.jpg

Warum also jetzt auf einmal KI?

Genau diese Systeme sind natürlich weiterentwickelt worden. Das Konzept lässt sich nicht nur auf Navigation anwenden, sondern auf fast alles.
Nehmen wir mal ein Ticketsystem eines IT-Dienstleisters. Lässt man eine Software sich durch alle Vorgänge wühlen wird sie ziemlich sicher eine vergangene Lösung finden, die zum aktuellen Vorfall passt und die eventuell schneller funktioniert als die, die der Consultant gerade im Kopf hat.
Google schlägt mit Programmen Weltmeister im Go-Spiel. Andere Software ent-pixelt verpixelte Bilder und die amerikanische Polizei lässt nun „Latino-Vorurteile“ von einem Programm machen, weil das Programm gelernt hat, dass Polizisten in den USA eben so denken.

KI ist also eine einfache Weiterentwicklung von einer speziellen Kategorie von Programmen. So wie jedes Programm über die Jahre hinweg immer besser wird, je mehr sich die Entwickler anstrengen.
Künstliche Intelligenz ist also ein Trendwort – entweder um die Systeme besser im Bewusstsein der Menschen zu verankern, oder weil man einen nächsten Hype wollte.
Dabei hat KI – zumindest auf Endanwenderseite – nur einen großen Nachteil. Es soll den Menschen das Denken abnehmen, da es besser im Denken ist als die Menschen. Das kann von Vorteil sein, da die Menschen dann effektiver arbeiten, aber es hat eben einen entscheidenden Nachteil. Das Nachdenken verschiebt sich auf die Maschinen, einen Anreiz zu Lernen wird es im nun schlechteren menschlichen Kopf nicht mehr geben.

KI richtig nutzen

Das Problem ist die Menschheit, Programme fahren inzwischen Autos. Ein Tesla stur einem vorher fahrenden Auto hinterher, Google autonom ohne Lenkrad.
Die Menschen wollen aufhören zu denken, genau das schadet den Menschen aber mehr. Klar gibt es ohne autonome Autos die sich untereinander absprechen immer wieder Staus, aber ein Fahrer der viel fährt, lernt sich sicher im Straßenverkehr zu bewegen.
Genau das gleiche kann man auch auf fast alle Bereiche in denen KI inzwischen aktiv ist anwenden.
Das Vertrauen in eine KI sollte nie zu groß werden. Sie gibt Menschen Mittel um zu Lernen. Gegenstände um daran sein eigenes Wissen zu verbessern oder zu perfektionieren.
Das alles rein ein Programm machen zu lassen dass sich perfekt durch alte Daten wühlen kann wäre ein fataler Fehler.

Im Blick auf die Unfälle mit Tesla-Wägen im Autopilot-Modus zeigt sich deutlich dass die Menschen beim Auto fahren abschalten wollen. Kein Tesla-Fahrer möchte, dass der Autopilot abgeschaltet wird, das bedeutet im Umkehrschluss aber, dass niemand sich die Mühe machen will in einem Autopilot-Notfall einzugreifen, sondern ad hoc erwartet dass ein Unfall autonom vermieden wird.
Man traut den Systemen also nicht zu perfekt zu werden, sie sollen bereits perfekt sein. Dabei beweist aber jede KI, dass sie nicht unfehlbar ist, sogar Googles AlphaGo musste sich einmal geschlagen geben – alleine weil der Spieler einen fehlerhaften Zug erkannte und darauf akkurat reagierte.

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. So kann ein Wagen zwar bereits autonom über den Nürburgring pesen, ohne Überwachung der eigentlichen Systeme und Prozesse werden solche Systeme aber immer wieder Fehler erzeugen – wenn auch immer seltener.