Wie man gegen Lieferando-Domains arbeitet

Lieferando kapert erfundene Domainnamen der Restaurants die an Lieferando angebunden sind. Eine sehr fiese Praktik eines ohnehin schon als Monopol arbeitenden Unternehmens. So kommt man auf eine Website, teilweise sogar bei Google im Maps-Eintrag eingetragen, die für jeden Millenial der das Internet halbwegs kennen gelernt hat, nach Domain-Parking aussieht. Dinge wie Restaurant-Antalya.de, Der-grieche-Muenchen.de, bestfoodmunich.city etc. Ihr wisst was ich meine. Domains mit direktem Bezug auf den Namen teilnehmender Restaurants.
Mögt ihr Domain-Parking? Habt ihr das jemals für gut geheißen? Nein? Okay, dann wollen wir mal…

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Vorsicht: Wer hier an LOIC und DoS denkt begibt sich recht schnell auf einen illegalen Pfad. Wir wollen hier keine Websites kapern, oder sie unaufrufbar machen. Wir wollen gegen eine Geschäftspraktik arbeiten die Restaurantinhabern verfügbare Domainnamen vorab nimmt – nur damit sie ein verdammtes Monopol gegen Gebühr eben jenem Restaurant anbieten kann. Einem Restaurant dass wegen hoher Provision und der Coronakrise ohnehin schon am finanziellen Limit läuft. Genau in einer Zeit in der die Restaurants selbst sich sicherlich keine Gedanken machen können wie sie digitalisieren. Weil sie ihre verdammten Mitarbeiter nicht mehr halten können und damit der Kern des Restaurants, der Geschäftsbetrieb stehen bleibt.

Was tut Lieferando hier genau?

Ich weiß dass Lieferando solche Domains besitzt und sie bucht. Kürzlich stolperte ich allerdings über einen Google Maps Eintrag der mich auf eben jenes Domain Parking geworfen hat. Mit der dort eingetragenen Homepage! Selbst mit der Speisekarte die dann wieder Domainparking war.
Die Seite war ein simples Lieferando-Logo, keine Links, kein gar nichts. Man konnte ja nicht einmal bei Lieferando über diese Website bei eben jenem Restaurant bestellen.

Kurzes TL;DR, oder wie Lieferando vorgeht:

  • Website registrieren, das tun sie über eigene Nameserver der Mutterfirma Takeaway.com, das Vorgehen ist also genau das gleiche wie bei Lieferando.de und den regionalen Landes-Homepages.
  • Das Kritische: Sie scheinen sich der SEO-Trickkiste zu bemühen und sind damit scheinbar recht erfolgreich. Dagegen kann man an sich nicht viel unternehmen. Man müsste ziemlich viel Geld in Google AdWords stecken – zumindest mehr als das Monopol bereit wäre zu zahlen – um damit fertig zu werden
  • Was das Fass zum Überlaufen bringt: Lieferando stellt in den Unternehmenseinträgen eben jene Website als Homepage und als Speisekarte ein. Genau dort wo die meisten User heutzutage klicken – und verdammtes Domainparking ausgeliefert bekommen.

Unternehmenseinträge kapern

Was Lieferando hier tut ist sicherlich eine rechtliche Grauzone. „Restaurants werden vorab informiert“ bedeutet umgangssprachlich und hier einmal deutlich übertrieben – ich bitte um Vorsicht, dies ist nur meine Vermutung: „Wir werden in 30 Sekunden folgende Domains registrieren: a.de, b.de. c.de, … , xyz.food. Fülle bitte dieses Formular aus und sende es per Post wenn du nicht einverstanden bist.“ – Wahlweise mit Nettigkeiten die Domains wieder freizugeben (was nichts bringt, weil sie dann an einen anderen Domainparking-Dienst fallen – der auch erst in fünf oder zehn oder zwanzig Jahren die Lust verliert) oder sie dem Restaurant zum eigenen Management zu übergeben.
Lieferando wird dann sicherlich auch erwähnen dass sie dann damit Branchenbucheinträge füllen werden.

Das mag jetzt natürlich sehr übertrieben klingen. „Restaurants werden vorab informiert“ bedeutet aber noch lange nicht, dass die Restaurants vorab mit ausreichender Karenzzeit die einem Restaurantbetrieb angemessen ist um Erlaubnis geboten worden sind.
Das wird eine Änderung in den Bedingungen gewesen sein, die Restaurantbesitzer akzeptieren mussten, weil sie finanziell von Lieferando abhängig sind und ohne das Monopol gar nicht erst existieren würden.

Unternehmenseinträge zurück-kapern

Dies als Apell an alle Restaurantbesitzer:
Google macht es möglich Inhaberschaft eines Google Maps eintrags zu beanspruchen. Genau das solltet ihr tunlichst auch machen. Dazu ist leider ein Google Account notwendig, welcher aber recht schnell angelegt sein sollte.
Danach ruft ihr euer Restaurant auf und klickt im Eintrag auf die entsprechenden Links.
Lieferando darf dies nicht tun, egal ob AGB oder Bedingungen oder nicht, wenn Lieferando euren Maps-Eintrag als Inhaber registriert, dann ist das illegal – jeder Anwalt wird sich dann fröhlich die Hände reiben – und vielleicht ins Schwitzen kommen, weil Lieferando als Monopol deutlich mehr Geld für Anwälte hat – das ganze Geld haben sie ja schließlich von euch Restaurants.

Man kann den eigenen Google-Maps Eintrag also in zwei oder drei Minuten an euren eigenen, eventuell neu erstellten Google Account binden.
Danach könnt ihr nach belieben Lieferando-Domains aus dem Eintrag raushauen, Speisekarten-Links wegnehmen, mit etwas mehr Einarbeitungszeit sogar kleine Nachrichtenkarten mit freiem Text in den Eintrag setzen.

Der Grundschutz gegen Lieferando-Maps-Gekapere dauert also 5-10 Minuten Arbeitszeit und beinhaltet es nur, ganz kurz bei Maps als Inhaber von eurem Eintrag registriert zu werden.
Danach kann Lieferando an dem Eintrag nichts mehr tun, ohne dass ihr das bestätigt. Dazu bekommt ihr dann Mails.

Google Local Guides als Community gegen Lieferando

Es gibt ein nettes Programm von Google, welches auch schon Leid erfahren hat, und deshalb doch etwas stärker eingeschränkt wurde.
Die Rede ist von Google Local Guides. Googles Gamifizierung damit Benutzer kostenlos Maps-Daten pflegen. Mit entsprechenden Annehmlichkeiten wenn man Google zur Genüge zuarbeitet.
Google wird mit zunehmender Aktivität im Local Guides Programm mit den Einschränkungen lascher. Ihr werdet zu Anfang keine Maps-Daten ohne Zustimmung oder Prüfung abändern dürfen. Ihr dürft zu Anfang nur vorschlagen, nach gewisser Zeit sind sie dann umgesetzt oder nicht.
Ich rede hier von Öffnungszeiten, von Fotos, von Branchenbuch-Datenpflege – alles was eben dafür notwendig ist.
Tut ihr genügend im Local Guides Programm werdet ihr merken dass Google irgendwann eure Änderungen viel schneller übernimmt und diese auch sehr viel schneller direkt Öffentlich sein werden.
Genügend ist allerdings eine Zeitspanne von ein bis zwei Jahren, ab Level-Stufe 5 oder 6 habe ich erfahren dass doch Vertrauen aufgebaut werden konnte – so kann ich nun eben jene Domainparking-Links von Lieferando einfach so wieder aus diesen Einträgen rausnehmen. Bis jemand von Lieferando wieder mal dran denkt die wieder rein zu setzen.

Das kann die Community also tun, vielleicht seid ihr schon im Local Guides Programm aktiv? Habt ihr die gleichen Erfahrungen? – Dann mal los, lauft ihr bei einem Restaurant ins leere, mit dezentem Hinweis auf Lieferando, dann tut euch keine Muße und nehmt zumindest die Speisekarte und die Homepage aus dem Eintrag raus.
Damit haben wir Lieferandos SEO-Leuten (eine Berufsbezeichnung bei der ich sowohl Interesse als auch Abscheu verspüre) ein Schnippchen geschlagen.

Was sollte Lieferando tun?

Wir Kunden wollen auf euch nicht verzichten. Ihr seid nun mal eben Monopol und genau so wie mit der Bahn, oder Flixbus, oder der Post, oder wasweißichwen kommt man eben nicht mehr um euch rum. Das ist nun mal eben der Vorteil eines Monopols und der sei euch auch gegönnt. Ein Monopol zu werden ist eine Höllenarbeit.

Wie ihr mit den Domains umgeht ist allerdings nicht okay. Ich rate euch zu voller Transparenz. Das seid ihr nun schuldig – und zwar Öffentlich im Internet.
Also:

  • Wann wird eine Domain registriert?
  • Wird der Restaurantinhaber darüber informiert? Wie wird er darüber informiert? Auf welchen Wegen?
  • Wie viel Zeit vergeht vor Information des Inhabers und Registrierung der Domain?
  • Sind die Vermittlungsgebühren höher oder niedriger, wenn der Restaurantinhaber den Domains nicht zustimmt?
  • Was genau tut ihr, wenn ein Restaurant die Domains übernehmen möchte?

Will ein Restaurant die Domain übernehmen ist es in meinen Augen die Pflicht von Lieferando hier keinen eigenen „Websitebaukasten“ anzubieten, sondern ebenfalls die Access Codes der Domain herauszugeben, damit der Restaurant-Inhaber oder dessen IT-Dienstleister diese Domain dahin bewegen kann wohin er möchte – oder ihr gebt nach Anweisung des Inhabers die Domain wieder frei, Ihr habt da kein Mitspracherecht. Alle Möglichkeiten sollten beim Inhaber liegen.
Der Restaurant-Inhaber oder dessen Vertreter sollte vollen Zugriff auf die Domain bekommen, inklusive DNS-Einträge und freier Entscheidung was er damit tun möchte.

Es sollte jedem betroffenen Restaurant während Lieferando die Domain hält klar sein was damit passiert, was diese anzeigt und wo diese eingetragen wird. E-Mails reichen hier eventuell nicht aus. Die Kommunikation muss hier auch in leichterer Sprache passieren. Ein in schwerem Techniker-Deutsch geschriebenes Dokument verfehlt seinen Zweck.
Wenn es dann dem Restaurant egal ist – dann freut euch, ihr habt eine Domain die euch das Restaurant hoffentlich nicht in höheren Gebühren abbezahlt.
Wenn das Restaurant das so möchte, dann ist rechtlich sicherer „consent“ geschaffen, genau das was vor Registrierung aller Restaurant-Domains hätte passieren müssen. Im Einzelfall, als Opt-In, nicht als Opt-Out.

Too long, didn’t read (TL;DR)

Hallo Restaurants? Nehmt euch bitte kurz Zeit und tut genau das was Google will um die Inhaberschaft eures Google Maps Eintrags zu übernehmen. Viel mehr müsst ihr nicht tun, nur diesen Eintrag registrieren. Dann haben „Fremde“ weniger Möglichkeiten Falschinformationen zu streuen.

Hallo Local Guides? Seht ihr hinter einem Restaurant-Eintrag eine Domainparking-Website ohne eigentliche Bestellmöglichkeit bei dem gesuchten Restaurent, nehmt die Website aus dem Eintrag raus. Das dient der Zufriedenheit aller, man will ja bestellen und nicht auf Domainparking landen.

Hallo liebe Kunden? Seid euch bewusst dass das Restaurant oftmals auch ein Telefon hat. Ja, diese Telefon-App auf euren Smartphones. Der Weg übers Telefon und gesprochene Sprache ist der Favorit aller Restaurants. Das garantiere ich euch.
Wenn ihr Lieferando nutzt, seid euch zumindest bewusst was eine Monopolstellung bedeutet.

Hallo Lieferando? Euch gebe ich kein TL;DR, ihr solltet diesen Beitrag schon lesen.

Blacklane Pass

Dies ist ein Beitrag der längere Zeit als Entwurf im Blog rumlag. Es geht um eine Erfahrung aus 2018, weit vor der Corona-Pandemie. Für etwaige Fehler bitte ich zu entschuldigen - der Beitrag ist vermutlich sichtbar in zwei Teile geteilt die vom Schreiben her weit auseinander lagen und ist relativ schnell fertiggestellt worden.

Warten ist das blödeste was man machen kann – als sei es eine Entschuldigung dafür nicht produktiv zu sein. Ganz besonders an Flughäfen wird man aber regelmäßig dazu genötigt warten zu müssen.

Dafür hat man entweder einen Flughafenstatus – oder nutzt anderes. Gerade ich fliege nicht allzu viel. Würde ich mich bemühen Statuslevel zu erreichen, würde ich sinnlos rumfliegen, und da sind wir dann wieder in Richtung unproduktiv.

Um das Warten zu verkürzen gibt es dann aber auch Dienste die dann doch Zugang zur Priority Lane bringen. Entsprechend sind diese auch höher bepreist weil sie einerseits auf Berufsreisende zielen, aber auch andererseits die Masse von der Priority Lane fernhalten müssen – sonst würde sich ja jeder einbuchen und das Priority wäre keines mehr.

https://www.pexels.com/de-de/foto/architektur-dammerung-drinnen-fenster-227690/

Blacklane hat dafür einen dann doch recht günstigen Dienst. Man behauptet an 500 Flughäfen entsprechend Concierge Dienste anbieten zu können. Für 100 Dollar, für 50 weitere wäre Lounge-Zutritt zwischendrin auch möglich – inklusive Abholung aus der Lounge fürs Boarding. Klassischer Concierge eben.

Das ist ein bisschen zu schön um Wahr zu sein. Vergleichbare Concierge-Dienste verlangen für ähnliches locker mal 400 USD. In den FAQs steht dann auch etwas schwammig drin, dass man Leute die den Dienst buchen „an den Anfang der Schlange geleitet“ – also quasi sich nach vorne mogelt. 
Das ganze musste ich dann doch in New York mal testen.

Blacklane unterteilt hier in Arrival- und Departure-Concierge. Ich hätte viel lieber einen Arrival-Service gehabt, allerdings sei es bei internationalen „Arrivals“ für den Concierge nicht möglich entsprechend ans Flugzeug-Gate zu kommen um mich aus dem Flugzeug abzuholen. Das kann ich noch verstehen, schließlich ist Amerika deutlich strenger geworden was die Einreise betrifft. Auch wenn sich die Aussage von Blacklane nur auf den Flughafen JFK bezieht, wäre für schnellere Arrivals eher Global Entry geeigneter – welches in etwa gleich bepreist ist (Global Entry ist an sich das Berufsreisenden-Programm von Amerika. Nach der Registrierung ist die Einreise ähnlich schnell wie das Verlassen und Betreten des EU-Schengen-Raums durch Ein- und Ausreisemaschinen statt Personenkontakt. Was es damit auf sich hat könnt ihr auf Travel-Dealz lesen.)
Also kein Arrival, sondern Departure. Da ich auch mit Blacklane aus der Bronx raus fuhr (die Subway und die Buslinien bieten von der Bronx einfach keine gescheite Verbindung zu JFK) war eine entsprechende Übergabe am Auto direkt möglich.
Ich wurde also wie es sich gehörte am Auto abgeholt. Leider mit einiger Verzögerung, weil ich trotz Concierge jemand bin der eher sehr früh ankommt – allerdings war es möglich entsprechend im Auto zu warten während die Limousine vor der Departures-Halle stand.

Gepäcktransport, Einchecken und Boardkarten und alles was letztendlich zur Abreise gehörte wurde vom Concierge erledigt. In JFK ist das ein permanent Witze reißender Mann mit dem man auch viel lachen kann, auf entsprechende Probleme ist er direkt eingegangen. Zum Beispiel merkte er meine anfängliche Schüchternheit bei der simplen Checkin-Frage ob man denn jetzt wieder nach Hause fliegt oder nicht und beantwortete die Frage direkt selbstständig.
Für die Security ging es dann tatsächlich an eine Extra-Schlange. Keine Priority-Schlange, sondern die Schlange mit breiterem Zugang für Rollstuhlfahrer. Diese durfte ich überspringen und war direkt im Abflugbereich drin.
Alles in allem hat sich der Preis finde ich jetzt schon gelohnt. Das gleiche hätte man bekommen wenn man in den oberen Statusleveln einer Airline unterwegs ist, was gut und gerne allerdings 20.000€ Jahresumsatz an diese eine Airline bedeutet. Im Gegensatz dazu ist der Preis für Blacklane Pass entsprechend angemessen.

Nach der Security bot mir der Concierge entsprechend eine Lounge an, für die ich hätte allerdings separat zahlen müssen (übrigens nicht immer die Preise die vorab über Blacklane Pass ausgeschrieben wären). Die Lounge lehnte ich ab, bat den Concierge allerdings mir den Abflugbereich entsprechend zu erklären, damit ich in den zwei Stunden die noch blieben nicht sinnlos umherirre. Dafür nahm er sich entsprechend Zeit und erklärte alles inkl. dem Abflug- und Boarding-prozedere (darum bat ich ihn explizit).
Danach war der Concierge-Service vorbei. Priority-Boarding war nicht möglich, da dies Entscheidung der Airline ist und diese in der Regel dann doch lieber ein Statuslevel sehen möchte. Nach beidseitigem mündlichem Abschluss des Services ging der Concierge wieder seinen eigenen Aufgaben nach und ich hatte den Flughafen wieder ohne Assistenz für mich. Er hätte allerdings auch bis zum Abflug noch mit mir gewartet und war entsprechend erstaunt darüber dass ich seinen Service entsprechend früh beendete – das ist auch verständlich, da normalerweise bekanntere Prominente sich diesen Service buchen und damit eine Art Bodyguard im Flughafenbereich haben.

Im Grunde genommen ist der Service also gut. Ich würde euch raten den Service mit genügend Vorlaufzeit zu buchen oder bereits vor der Buchung mit Blacklane zu sprechen inwiefern ein Service überhaupt möglich ist. Es mögen 500 Flughäfen sein, allerdings vermute ich dass diese nicht an Hauptflugrouten liegen, so dass immer vorab ein Gespräch zwischen Blacklane und dem Flughafen notwendig wird. Blacklane Pass ist in meinen Augen also oft ein „VIP-Service Light“ – wird entsprechender Personenschutz tatsächlich notwendig würde ich eher den lokalen Flughafen oder lokale Dienste ansprechen. Das benötigt einige Zeit, besonders um den Spam im Internet von den ernst gemeinten Angeboten zu trennen, man wird aber meistens fündig.

Mit Blacklane gerade in der Bronx abgeholt zu werden ist eine Erfahrung in sich. Der Stadtteil Bronx ist sichtlich ein ärmeres Viertel und die soziale Ungleichheit ist hier besonders merkbar. Dort in einer Limousine von einem Anzug- und Seidenhandschuh tragenden Fahrer abgeholt zu werden ist so ziemlich der krasseste Unterschied den man dort überhaupt fahren kann.

Einfach mal raus, trotz Corona – Ins Hilton in Berlin

Ehrlich? Jetzt fängt er an über Hotels zu bloggen?
Ja, vielleicht. Ich war Ewigkeiten nicht weg und dank Corona ging es dann eine ganze Zeit auch nicht mehr. Da musste ich mal wieder raus. Die Zahlen steigen, München und Bayern „riegeln ab“. Okay, das ist übertrieben. Eine Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen ist nur der leise klägliche Versuch irgendwas gegen Corona zu unternehmen. Welcher vermutlich auch erfolgreich sein wird…

Und wohin verschlägt es mich? Berlin – die Stadt die ich liebevoll „dreckig“ nenne zieht mich magisch an. Nicht nur weil sie größer ist – und seit zwei Jahren nicht einmal mehr weil dort die IFA ist (die man wegen Corona dieses Jahr ja sowieso ausfallen lassen konnte).
Was tue ich also? Ich nehm die Beine in die Hand und besuche das Hilton in Berlin.
Als kleine Einleitung sei auch gesagt: Ich kenne 5-Sterne Häuser nur als Kind, und dann gleich als Ressort-Variante. Ich kann mich also an ein gewisses Service-Level erinnern (selbst an eines mit Butler-Service der uns Kinder im Frack im Golfcaddy durch die Anlage fuhr) – aber die Erinnerungen sind wie zu erwarten, eher die freudigen Erinnerungen eines Kindes. Damals sieht man die Welt natürlich aus ganz anderer Perspektive.

Ein zugegeben schneller Schnappschuss des Hotelzimmers. Raumklasse: Executive Room.

New Normal

YHBU (You have been upgraded) von dem Boardingarea-Verbund nennt es eigentlich ganz passend „New Normal“. Warum ich das passend finde? Es ist nicht unbedingt normal, aber man versucht normal zurückzukommen. Besonders die Branchen die von internationalen Kunden leben – was ja nun mal eben Hotels und Fluglinien sind – versuchen die Normalität – und diese ist durch Corona ein wenig, im Falle Hilton nur ganz leicht anders.

Anreise

Die Bahn war nicht besonders voll. Allerdings kenne ich das von der Strecke in der First Class aber auch nicht anders. Die zu reservierenden Sitzplätze waren deutlich eingeschränkter, im Zug selbst konnte man aber auch kein System erkennen. Hier versucht die Bahn also schon für Sicherheit zu sorgen.
Am Bahnhof Maskenpflicht, im Zug Maskenpflicht. Aber sonst ist alles normal. Der Schaffner brüllt einen an, dass man den Komfort-Checkin genutzt habe und der Kellner fragt höflich ob er denn etwas bringen könne. Ganz wie man es gewohnt ist – nur mit Leuten die Maske tragen. Die DB Lounge kann ich nicht bewerten, nach der Coronakrise hat die Bahn diese (bzw. Fahrkarten mit Zutrittsberechtigung) extrem verteuert. Der seit Jahren befürchtete „Flexpreis-only“ wie man es in Hamburg trainierte ist eingetreten. Meiner Meinung nach zu viel gebundene Lohnkosten für Arbeit an sehr wenigen Gästen, aber ich habe keinen Einblick auf die Fahrgastzahlen pro Ticketkategorie um dies bewerten zu können. Hallo Bahn? Wie wäre es mit Open Data?
In Berlin selbst geht es dann sowieso ganz anders weiter. Dank Lime, Circ, Bird, Nextbike, Donkey Republic und ein bis zwei Dienste dessen Namen ich gar nicht mal kenne gibt es genügend Zwischenschritte zwischen Öffi und Taxi um nicht unbedingt längere Zeit von Menschen umgeben zu sein. (Protip, ohne Werbung: Nehmt die Bird-Scooter – Ich setz hier auch keinen Freundewerben-Link)

Clean Stay

Hilton wirbt groß mit ihrem „Clean Stay“ Programm. Sie wischen nun mal eben Türklinken ab und schauen auch mal dass sie in den Schubladen wischen. Wenn man es umgekehrt betrachtet finde ich das eigentlich ein bisschen sonderbar. Was man damit impliziert ist, dass man es vorher nicht so gemacht hat. Es nicht so zu tun halte ich für ein Fünf-Sterne-Haus doch etwas vernachlässigt. Okay – Desinfizierendes Reinigungsmittel hin oder her. Das ist schon mal besser als normales, aber ehrlich gesagt hätte mir normales auch gereicht. Die Sticker an der Tür sind dann in meinen Augen nur für den Wohlfühlfaktor. Ein Siegel welches man bricht wenn man das Zimmer betritt – kleiner „oho“-Moment – mehr aber auch nicht.

Einschränkungen

Zum Repertoire eines Fünf-Sterne-Hauses nach DEHOGA gehören neben den 24/7 Rezeptionen und dem Restaurant nun mal eben auch ein Pool – ideal auch ein ganzer SPA-Bereich. Beim riesigen Hilton in Berlin ist das nicht anders. Der Pool ist neben voller Wellnessausstattung vorhanden.
Während des Checkins wird man informiert, dass man sich gegeben der Situation für den Trainingsraum und den SPA-Bereich anmelden müsse – das ist gut und richtig so.
Letztendlich ist der Zugang nach der Anmeldung bei der Concierge-Nummer aber wie immer – wie auch bei den Fahrstühlen die erst nach Zimmerkarte losfahren, ist auch die SPA auf dem gleichen Weg zu erreichen (wenn auch über einen eigenen Fahrstuhl).
Ich kann die Massageprogramme hier nicht bewerten, da ich diese nicht nutzte. Generell war aber im SPA auch nur der Trainingsbereich und der Pool offen. Umziehen muss man sich auf dem Zimmer – so die Rezeption.
Gut – mit einem etwas peinlichen Gefühl in Bademantel und Badehose durch die langen Gänge im 1990er Design zu spazieren geht immer nur mit einem leichten Peinlichkeits-Gefühl, aber ganz auf den Pool und vor allem die Trainingseinheit wollte ich dann doch nicht verzichten. Ich gebe schließlich nicht ohne Grund mehrere hundert Euro pro Nacht aus und wählte das Hotel, weil ich eben nicht mit Zugang zu deutschlandweitem Fitness-Verbund gesegnet bin.

Das Dampfbad ist zu, der gesamte Saunabereich ebenfalls. Das alles während deutschlandweit sämtliche Fitnessstudios die Saunen wieder öffneten – auch das immer währende Schlusslicht Bremen. Alles unter Einhaltung des Mindestabstands und begrenzter Personenzahl.
Im Fitnessraum sind einige Geräte dank des Mindestabstands gesperrt – so ist es ja auch im Fitnessstudio – blöderweise auch der Trinkbrunnen – Wasserflaschen oder zumindest einen Wasserkrug mit Gläsern suchte ich als passenden Ersatz aber vergebens. Wild ist das aber nicht, sobald man einen Status bei Hilton erreicht hat gibt es ja sowieso Wasserflaschen im Zimmer inklusive.

Versteht mich bitte nicht falsch. Ich kann verstehen, warum die Sauna mit ihren Immunsystem fördernden Eigenschaften zu ist – aber es hätte meines laienhaften Wissens nicht sein müssen. Ob es jetzt aber einigen Aufwand benötigt einen vollen SPA-Bereich (der bis auf die Massagen sowieso immer ziemlich Selfservice war) wieder hochzufahren weiß ich allerdings nicht. Hier können wir also nur raten.

Nahrung

Das Frühstück ist wie eh und je, das Restaurant hat offen, der Executive Club hat abends sein Buffet, die Minibar (übrigens 29 € für die komplette Minibar, wenn man sich bevor man dessen Inhalt kennt, für sie entscheidet) ist voll und der Concierge hätte sicherlich bestelltes Essen vom Restaurant Mark Brandenburg aufs Zimmer gebracht. Bezüglich der Nahrungsaufnahme ist alles wie erwartet und an sich unverändert. Man wird zum Frühstück an einen Platz verwiesen und sollte wie sonst auch immer, wenn man unvermeidbar in die nähe mehrerer Leute kommt seine Maske tragen.
Es gibt zum Stand September 2020 nun wirklich keine merkbaren Einschränkungen bezogen auf die Möglichkeiten zu Essen. Vielleicht sind wegen des Abstands weniger Tische verfügbar, merkbar war das allerdings nicht – hier sieht man dass man sich Gedanken gemacht hat.

Executive Lounge

Ganz davon abgesehen ob das überhaupt irgendeinen Sinn macht. Ein Buffet mit Fingerfood, Kaffee und Getränken. Auch hier wenig Einschränkungen. Klar – es ist ziemlich wenig los. Von den wenigen Reisenden haben vermutlich noch weniger den Gold-Status (selbst ich habe ihn ja nicht und habe Zutritt über die Zimmerkategorie) und so ist die Lounge vergleichbar mit einer Business-Lounge eines Flughafens. Nichts Weltbewegendes, aber ein Rückzugsort zum Arbeiten und für Gespräche in guter Atmosphäre. Auch in der Executive Lounge gab es beinahe den gleichen Service wie beim Frühstück, leere Teller waren fast unbemerkt abgeräumt worden, selbst wenn man am Platz saß und den Teller dort gerade hingestellt hatte.
Wie bereits erwähnt sehe ich hier keine großen Einschränkungen. Klar – man füllt seine Zettel aus und die Tische sind nummeriert – aber mal unter uns, wer hat sich daran denn nicht bereits gewöhnt? Jetzt geht es mehr darum den Leuten beizubringen, dass darauf auch wirklich echte Kontaktdaten geschrieben werden müssen, um Probleme in den Gesundheitsämtern durch nicht nachvollziehbare Infektionswege endgültig auszumerzen.

Die Leute müssen sich richtig verhalten

Ich sage bei dem Corona-Thema immer, man muss eine gesunde Vorsicht walten lassen. Gegen das Verreisen, auch in Städte mit deutlich höheren Infektionszahlen (sofern halt nicht München oder die Regierungen wieder direkt in Lockdown gehen) finde ich prinzipiell nichts auszusetzen. Man muss darauf achten sich selbst zu schützen. Dazu gehört es auch vor dem Brandenburger Tor mit Maske durch Menschengruppen zu „scootern“.

An Ecken und Kanten sieht man aber auch dass es „Covidioten“ gibt. Hinterm Brandenburger Tor ein Musik-Bulli – massiv durch die Polizei beobachtet. Davor an die 80 Menschen – tanzend ohne Maske. Kann man machen, man sollte sie auch lassen – aber man sollte dort auch nicht mitmachen und genau dort Abstand wahren.

Schlussworte

Im Allgemeinen kann ich das Hilton schon empfehlen, auch bei Corona. Wer darauf steht, hat mit der Hilton Kreditkarte eh Zutritt zur Lounge. Sonst sollte man sich gerade bei den Bonusprogrammen immer vor Augen halten, dass alles nichts unbedingt Weltbewegendes ist. Ein Upgrade, wenn man es denn im Status hat, kann das Zimmer im 1. Stock, statt im Erdgeschoss sein und auch sonst hält sich der Vorteil bis zum Höchststatus eher in Grenzen. Klar, Hilton ist jetzt nicht Best Western, auch im Bonusprogramm nicht. Aber hoch Loben kann man den doch recht schnell erreichten Goldstatus nicht unbedingt.
Die Berliner Hilton’er haben sich Gedanken gemacht und ein Maß gefunden, dass in meinen Augen gut geeignet ist. Man könnte die SPA-Umkleiden wieder öffnen und auf die Gäste vertrauen den Abstand einzuhalten – das eigene Zimmer ist gerade wenn die Umkleide dann doch vorhanden ist irgendwie suboptimal.
Der einzige wirkliche Negativ-Punkt, den ich aufbringen könnte, ist der komplett wasserlose Trainingsraum, aber auch da könnte man den Concierge sicherlich um ein paar Flaschen bitten – oder diejenigen aus dem Zimmer nehmen die eh ab erreichtem Statuslevel inklusive sind – wenn man nicht sowieso seinen Shaker beim Sport dabei hat.
Gerade auch wegen der Lage ist das Hilton empfehlenswert – Bietet es doch alles was es für fünf Hotelsterne braucht genau da wo auf jeder Karte dick und fett „Berlin“ gedruckt steht.
Es hat seinen Preis, den manche Leute sicherlich leicht überzogen finden – aber genau das ist es ja, was das immerwährende Personenklassen-System in der menschlichen Geschichte trennt. Für einen vollen Betrieb inklusive Lounge und Wellness finde ich den Preis angemessen, aber auch im Hinblick, dass ich für diesen „New Normal“ Stay äußerst kurzfristig gebucht habe.

Die richtigen Starter-Fragen im IT-Support

Es kommt stark darauf an welche Fragen gestellt werden damit die nachfolgende Bearbeitung auch erfolgreich wird. Einerseits kann man sich an ITIL halten, aber alleine das Schema ist nur das Konstrukt für einen guten Support.

Es wird nie perfekt sein können

Erst einmal muss man wissen, dass es nie perfekt sein kann und auch nie perfekt sein wird. Wie alles im Leben ist auch der Support ein konstantes Streben nach Glück. In vielen Firmen wird man das auch spüren und dann entweder daran verzweifeln, oder weiter streben. Hier möchte ich mal meine ganz persönliche Sicht auf die Dinge rund um ITIL und Prozessmanagement schildern.

Auch kleine Positionen haben große Wirkung

Erst einmal geht es um die wirtschaftliche Priorisierung einzelner Prozess-Schritte, natürlich sind die bearbeitenden Personen, die eine Störung endgültig beheben, die wirtschaftlich erfolgreichsten. Deshalb ist man geneigt sein Hauptaugenmerk genau auf diese zu legen und deren Arbeitsstruktur so gut es geht zu verbessern.
Der fatale Fehler dabei: Der ganze ITIL-Prozess, oder nennen wir ihn ab jetzt einfach Geschäftsprozess, hängt an mehreren Elementen.
Funktioniert die Aufnahme nicht, kann die Nachbearbeitung nicht funktionieren und überlastet die Nachbearbeitung die Aufnahme entstehen Flüchtigkeitsfehler und ein Trend zur Vereinfachung entsteht – sprich: Eine äußerst schädliche Bevorzugung von Quantität. Welches dann wiederum für die Nachbearbeitung ungenaue oder unpassende Fälle bedeutet.

Ein Fallbeispiel

Prinzipiell sehe ich die Grundstruktur für „Tickets“ eher in einigen Fragen:

  1. Was wollten Sie gerade tun?
  2. Warum können Sie dies gerade nicht ausführen?
  3. Falls Sie eine Fehlermeldung sehen, in welchem genauen Wortlaut ist diese?
  4. Was haben Sie kurz vor der Fehlermeldung getan? Oder was taten Sie, um Ihr Ziel zu erreichen?

Ganz wichtig dabei ist es dem Kunden zu erklären, dass auch der banalste Zusammenhang zählt. Das Verständnis von Zusammenhang zwischen Ursache und Fehler ist in jedem Menschen anders und jeder hält etwas anderes als Selbstverständlich. Es mag auch für den Kunden sicherlich ungewöhnlich sein zu schildern, dass er gerade auf einen Button nicht klicken kann, aber genau das ist etwas, was er als Selbstverständlichkeit ansah und deshalb sonst verschwiegen hätte.

Das Ganze würde ich gerne noch einmal an einem Beispiel veranschaulichen:

  1. Was wollten Sie gerade tun?
    „Ich wollte eine Auftragsbestätigung an unseren Lieferanten senden.“
  2. Warum können Sie dies gerade nicht ausführen?
    „Ich habe unseren Lieferanten angerufen, bei ihm sei nichts angekommen“.
  3. Falls Sie eine Fehlermeldung, in welchem Wortlaut ist diese?
    „Es gab keine Fehlermeldung.“
  4. Was haben Sie kurz vor der Fehlermeldung getan? Oder was taten Sie, um Ihr Ziel zu erreichen?
    „Ich habe Outlook geöffnet, eine E-Mail an die Adresse lieferant@firma.de geschrieben und abgesendet. Nach einigen Stunden rief ich an und fragte nach dem Eingang der Mail.“

Hier ist schon eine Falle eingebaut. Es wird vermutlich sehr wohl eine Fehlermeldung gegeben haben, die der Anwender allerdings nicht als zusammengehörig ansah.
Wir gehen jetzt davon aus, dass der Lieferant wegen kompromittiertem Netzwerk beim E-Mail-Provider gesperrt wurde und deshalb keine Mails empfangen oder senden kann bis er seinem Provider die von ihm vorgeschlagenen Maßnahmen bestätigt.
Meistens ist es der Empfängerfirma entweder nicht bekannt, oder relativ spät bekannt – immerhin ist es ein „erstaunlich ruhiger Tag“ der nun mal eben auch so auftreten könnte.

Prinzipiell ist das einzige, was nach der Störungsaufnahme getan werden muss, nachzusehen was mit dieser E-Mail geschah. Entweder filtert man im Ablaufprotokoll vom Exchange nach der MessageID und findet darüber die delivery-failed Nachricht des Empfängerproviders, oder man forstet per Fernwartung im Outlook nach entsprechenden Rückmeldungen.

Ist man dann nicht an große wirtschaftliche Prozesse gebunden, kann man der Empfängerfirma natürlich anbieten gegen Bezahlung beim Provider-Problem zu helfen, ansonsten ist man mit dem Ticket durch.

Die Lösung ist also zu empfehlen den Auftrag an den Lieferanten per Fax oder anderen Möglichkeiten zu geben.
Wichtig hierbei ist nicht die Rückmeldung „wir können nichts tun“ – welche auch stimmen würde – sondern eher der Vorschlag und die Erklärung was genau los ist und warum nicht direkt behoben werden kann.

Die Lösung sieht also so aus:
„Ihr Lieferant ist leider gesperrt worden, da dieser Probleme mit eventuellen Schädlingen in seinem Netzwerk hat oder haben könnte. Wir empfehlen Ihnen die Bestellung, falls möglich, per Fax oder Telefon aufzugeben.“

Das bezweckt im Idealfall einen Kunden der beim Lieferanten anruft und diesen auf die Probleme aufmerksam macht, sofern es nicht bereits während der Behebung des Tickets passiert ist.

Ohne Fragen beginnt Wildwuchs

Was der obere Vorgang beschreibt sind die richtigen Fragen die zu stellen sind. Wird dem Kunden ein freier Lauf gegeben, wäre die Meldung „E-Mails funktionieren nicht, wir haben das mit mehreren Mails getestet“ – wobei dann meist verschluckt wird, dass man ja seinem Hauptlieferanten auf mehreren seiner Adressen hat versucht zu erreichen. Was auch erklärbar ist, weil der Unterschied zwischen Domain und E-Mail-Adresse nicht bekannt sein muss und sich geschäftliche Beziehungen oftmals genau so wie gute Freunde auf erstaunlich wenige Beziehungen beschränken.

Letztendlich habe ich relativ gute Erfahrung mit dem simplen Fragenkatalog gemacht. Natürlich darf man sich auf diesen nicht festbeißen und darf nicht gleich alles verteufeln das nicht genau dem Muster entspricht, aber diese Fragen geben auch denjenigen, die Hilfe suchen den richtigen Anstoß auch diese Fragen zu beantworten, so wird auch die Behebung danach einfacher, auch wenn diese in der operativen Störungsbehebung mal länger dauert. Zum Beispiel, wenn sich komplexere Fehlerursachen herausstellen, die schon im ursprünglichen Service Design aufgetreten sind.

In a nutshell:

Um eine Störung zu beheben, solltest du nicht versuchen die Störung zu erkennen, sondern verstehen, warum es der Kunde gerade nicht tun kann und was das für Auswirkungen auf den Betrieb deines Kunden hat. Dein Helfer-Instinkt wird dich sowieso zur Fehlersuche bewegen.

Visa mit 2 % Cashback bis Mitte April

Visa will das eigene Zahlungsnetzwerk in Deutschland pushen und bietet einfach mal so 2 % aller Transaktionen bis 25 € als Cashback an.

https://pixabay.com/de/photos/kreditkarte-master-card-visa-karte-851506/

Das Ganze ist möglich, wenn ihr eure Visa Nummer einmal auf euren Namen und eure E-Mail-Adresse bindet. Sprich: Ihr euch anmeldet. Das geht relativ schnell über diese Seite und läuft dann noch bis zum 15. April.
Tatsächlich ist Visa neben Mastercard noch nicht unbedingt in Deutschland angekommen.

Mastercard versucht aktuell aggressiv gegen SEPA und die EC-Karte zu feuern. Das wird auch mit relativ innovativen Angeboten einiger Direktbanken geschafft, so zumindest in meinen Augen. Visa hat hier in Deutschland erst mit dem Ökobankprojekt Tomorrow.one* auf den Stützen der Solarisbank-Dienstleistungen einen Schritt ins Debitkartensystem gemacht.
Im Bereich der Kreditkarten ist auch Visa noch fest in der Hand der Filialbanken.

Wer das ganze noch auf die Spitze treiben möchte (und idealerweise internes Scoring bei der DKB Bank hat) kann in den ersten Probemonaten der Curve-„Sammel-Debitkarte“* die dortigen 1 % Cashback auf seine lokalen Supermärkte oder Discounter mitnehmen und das ganze dann auf die Visa der Hilton-Kreditkarte ziehen die das Ganze dann noch mal als Hotelbonusmeilen entlohnt.

Kleine Fußnote bzgl. „Sternchenlinks“:
Die mit * markierten Links sind Partnerlinks, die Entlohnung für mich sieht hierbei wie folgt aus: Bei Curve bekomme ich pro Registrierung einen Gegenwert von 5 GBP und bei Tomorrow.one gibt es einen Hoodie bei drei geworbenen Personen als materiellen Gegenwert und einen 10 € Gutschein für Flixbus-Reisebusse bei Eröffnungen bis zum 15.03.2020 (was relativ unwahrscheinlich ist). Euch entstehen dazu natürlich keine Nachteile oder Zusatzkosten.
Die Visa-Aktion sowie eine eventuelle Eröffnung einer Hilton-Kreditkarte wird für mich als Werber nicht entlohnt.

Google möchte auch in Deutschland Bankkonten anbieten

Der Codename Cache bei Google deutet auf Ambitionen hin ein Bankkonto unter der Marke Google anzubieten. Ähnlich wie PayPal mit der MasterCard in den USA kann Google also auch hierzulande mit einer entsprechenden Girokarte kommen.

pixabay stevepb https://pixabay.com/de/photos/kreditkarte-master-card-visa-karte-1520400/

Dem Wallstreet Journal wurde erzählt dass Google ein entsprechendes Konto in Deutschland eröffnen möchte. Hiermit würde man dann vermutlich unter der Google Pay Marke nicht einfach nur Zahlungsdienstleister werden, sondern eben auch gleich im SEPA-System einsteigen und das Geld der Kunden verwalten.
Da viele der aktuellen Jugendlichen mit Google aufgewachsen sind könnte dies ganz gehörigen Gegenwind gegen bestehende Filialbanken und auch Direktbanken geben. Aufgrund der Datenbasis die Google bereits hat, ist es dem Internetriesen schon heute viel genauer möglich z.B. Kreditrahmen für Kunden zu berechnen als es Filial- und Direktbanken mit Eigeninformation und Schufa tun könnten.
Mit Projekten wie der SolarisBank ist es außerdem nichts schweres mehr grundlegendes Banking bereitzustellen und Zugang zum SEPA-System zu bekommen.

Inwiefern Google das Bankkonto ausstattet ist noch unklar, auch Gebühren sind noch nicht bekannt. Heise Online berichtet, dass man die Banklizenz von der Citibank nutzen wolle um als Dienstleister fungieren zu können.
Neben Google hat bereits auch Facebook die Ambition als Zahlungsdienstleister einzusteigen, dies zeigen schon die Bemühungen zur Facebook eigenen Libra-Währung.
Ausnahmsweise Apple ist hier schon zuvorgekommen und möchte die Goldman Sachs Apple-Karte demnächst ebenfalls in Deutschland anbieten (welche allerdings eine Kreditkarte mit Verfügungsrahmen und kein Debitkonto ist).

Mich würde es freuen wenn Google Kontomodelle ähnlich der Amex Silver und Gold Karten in Deuschland für mehr Kunden anbietet und z.B. Britische und Amerikanische Meilen-Kreditkartenmodelle mit etwas mehr Nachdruck in Deutschland einführen könnte.
In den Meldungen ging es allerdings primär um ein Debitkonto, also um ein Geld-Depot um den Großteil eurer Ersparnisse als Buchgeld zu verwahren, was dann letztendlich genau an die Aufgabe der Banken geht.
Um das Jahr 2015 herum gab es von Google bereits Kreditkarten in den USA, hier dann allerdings ausschließlich für Firmenkunden die AdWords genutzt haben.

Etwas über Banken

Es gibt in Deutschland genau zwei harte Meinungen: Direktbank-Fans und Filialbankangehörige.
Eins vorweg: ich bin aus der Riege der Filialbank-Fans, und das hat mehrere Gründe die ich hier einmal versuche zu erklären. Beide Seiten machen etwas richtig, und ohne Direktbanken könnten sich die Filialbanken nicht verbessern – so wie es nun mal eben überall in der Wirtschaft der Fall ist.
Ich habe hierfür keinen Sponsor, dieser Beitrag wird komplett ohne Affiliates und ohne externe Links sein, weil ihr das entscheiden müsst. Ich würde zwar gerne, aber ich möchte bei diesem Thema kein Geld verdienen, weil ich das ethisch inkorrekt finde Leute zu Banken zu bewegen die einen auch noch dafür bezahlen. Ich hatte ehemals schon über Banken geschrieben, aber Meinungen ändern sich und es gibt im Laufe der Jahre immer was zu ergänzen.

Eine Bank aussuchen

Erst einmal geht es hier jetzt um Banken, um Geldhäuser – nicht um Kontomodelle. Welches Modell ihr wählt ist vollkommen irrelevant, oder so personenbezogen dass ich das gar nicht empfehlen kann. Es geht hier also wirklich nur um Geldhäuser.
Es gibt auf dem Markt viel zu viel. Und alles hat seine Daseinsberechtigung. Immerhin bedienen verschiedene Banken nun mal eben auch andere Interessen. Auf der einen Seite die Ökobanken die mit aufkommenden Globulifreaks und regelmäßigen Biomarkt-Besuchern ihre Nische entdeckt haben. Dann die Wirecard die ihr Marketing aktiv auf die Jugend ausrichtet und relativ gute Startup-Spinoffs hervorbringt, sei es N26 oder wieder irgendwas mit Kryptowärung.
Auch sollte man bedenken dass Wirecard mit dem Rotlichtviertel groß geworden ist und in Deutschland das Porno-Business auch weltweit mit Ländern verglichen nicht unbedingt unwichtig ist.

Vielleicht versteht ihr schon worauf ich hinaus will. Wenn man sein Geld lagert, dann sollte es stabil lagern. Lagern kann es jeder, und gerade die neuesten Startups tun alles dafür dein Hauptkonto zu werden – Schließlich ist es deren Performance-Messwert. Im Ernstfall liegt es dort dann ein paar Jahre und dann gibt das Startup nach 5 Jahren eben zu dass es pleite ist und bittet dich eindringlich dein Geld woanders hin zu nehmen. Die Idee war also nicht gut, oder irgendwas im Management ist grandios schief gelaufen.
Gerade das ist für meine Auswahl ein relativ wichtiges Kriterium. Es kommt dabei nicht darauf an wie viel Geld ihr dort lagert, auch wenn es exponentiell mit größeren Mengen immer wichtiger wird, damit angefangen zu haben nach der Sicherheit von Banken zu forschen ist bereits ab dem ersten Euro hilfreich.
Daher stellen N26, Revolut, Tomorrow, Monese, iCard und wie sie alle heißen, eben noch kein stabiles Konto dar. Wenn sie nicht bewiesen haben einer Größe wie dem Sparkassenverbund ordentlich Kunden streitig machen zu können und zudem seit mindestens 5 Jahren stabil auf dem Markt stehen ist eine Bank nicht sicher im Stand.

Wenn ihr auf dieser Schiene seid, wird euer Bankberater natürlich anfangen von Einlagensicherung und co zu sprechen, das empfinde ich aber als Standard-Equipment einer Bank und im Vergleich absolut nicht nennenswert. Ausnahme ist die Private Einlagensicherung – aber da spielen wir dann im Bereich des Service für die reichsten 5%, um die es hier gar nicht erst geht. Die Menschheit ist eben ein zwei-Klassen-System und die oberen Klassen wollen das Klassensystem natürlich koste es was es wolle aufrecht erhalten.

Die drei Bankenklassen

Simpel und einfach – Meine Unterscheidung

  • Filialbanken: Sparkasse, Volksbank, Commerzbank, … und am Ende der Liste irgendwann Santander und co.
  • Große Direktbanken: ING-diba, DKB, Comdirekt. Nach dem Muster: „du weißt dass es sie gibt und sie scheinbar so groß sind wie einige Filialbanken“
  • Normale Direktbanken, Regionalbanken (Sparkassen wegen ihrem Verbund ausgenommen) und Startups: Norisbank, Wüstenrot, BMW-Bank, und irgendwann halt auch N26, Revolut und co.

Warum ich das so einteile? Wegen den Sicherheitsgedanken. Die ersten beiden Klassen stehen stabil im Geschäft. Bei denen kann man davon ausgehen dass sie bis zu deinem Renteneintritt funktionieren werden, solange sich halt keiner im Taschenrechner vertippt oder – okay das ist jetzt extrem fies: Die Bremer Landesbank nachmacht. (Insider wissen wovon ich rede).
Die unterste Klasse ist verdammt attraktiv. Aber auch nur so attraktiv weil sie gelernt hat kämpfen zu können. Sie können den Filialbanken sagen was diese zu tun haben (also indirekt – über ihr Marketing, über ihre Feature-Geladenen Kontomodelle et cetera). Die Filialbanken ächzen unter dem psychischen Druck den die kleinen Direktbanken aufbauen, stehen aber weiter stabil da und können auch mit den sich ändernden Altersklassen noch funktionieren. Auch über Jahre hinweg.

Lohnt sich also ein 10€ Girokonto?

In meinen Augen: ja. Die Filialbank hat dir dafür zwar freien Zugang zu Bargeldeinzahlung und co zu geben und alles was sie an Service aufzubieten hat, aber für diese 10€ bietet sie dir Stabilität während sie nicht darauf angewiesen ist mit deinem Geld in instabile Zertifikats-Märkte oder in Risikogeschäfte zu gehen, weil sie aus Not gedrungen auf der anderen Seite der Finanzwelt Gewinn scheffeln muss.
Daher halte ich es für gerechtfertigt auch 5-10€ pro Monat zu geben, dafür dass eine Bank dein Geld zur Verfügung stellt. Im Hintergrund passiert damit sehr viel mehr als ihr euch vorstellen könnt – und das was dort passiert ist, ist meistens auch gerechtfertigt nicht immer öffentlich.

Prolog und Fazit: Die Bankenwelt ändert sich

Sie ändert sich konstant. Was für eine Bank ihr auswählt ist mir vollkommen egal. Ihr solltet aber bedacht entscheiden welche „Bankenklasse“ ihr wählt. Stabilität sehe ich als wichtiger an als vieles andere.
Features wie SEPA-Realtime und GiroPay sind letztendlich nur Gimmicks, die ein Resultat daraus sind dass die kleinen Direktbanken eben nun mal mit Features prahlen oder gekonnt Kartensystem-Funktionen in Szene stellen. Was sie erreichen können haben wir gesehen. Einen Laden zu finden der MasterCard nicht akzeptiert ist heutzutage schwer. Vor einigen Jahren war ein MasterCard-Besitzer aber eben noch ein Exot. Im Bereich der „Gimmicks“ wird sich auch vieles ändern. Der nächste Step in meinen Augen ist logisch folgend die Verbreitung der Akzeptanz „exotischer“ Karten wie Diners Club oder JCB. Die Kontomodelle sind dann nur ein notwendiges Übel eurer Auswahl – die dann an vielen anderen Faktoren hängt. Tendiert ihr zum amerikanischen Konsumdenken ists vielleicht die DKB-Hilton-Karte (ja ich weiß DKB macht Affiliates, aber ich schwöre euch, hier läuft nix), denkt ihr an Stabilität oder eben solche Features wie Giropay ist es dann eben auch die lokale Sparkasse.
Geht es dann in Richtung Depot ist man vielleicht nicht mehr so auf ein Land gebunden – aber geht meines Erachtens immer noch nach diesem Klassensystem vor.

Ohne Änderung kann die Banken-Welt nicht funktionieren, so wie es niemand in der Wirtschaft kann. So ändert sich die Bankenwelt auch immer wieder. Was mir die Möglichkeit gibt immer wieder Gedanken aufzuschreiben.

Was für ein Ziel hat die DKB mit ihrer Hilton-Karte?

Ihr kennt sicherlich die Kreditkartensituation in Deutschland. Besonders im Vergleich mit den USA sieht es hier sehr sehr mau aus. Die Banken klammern sich an ihr SEPA und verpassen damit sowohl die Globalisierung als auch die Wünsche der jüngeren Generation.

Weil sie sich so an ihr altgewohntes SEPA klammern (Böse Zungen mögen es weiterhin EC oder GiroCard nennen) ist die ganze Story mit den internationalen Zahlungen völlig ausgeklammert worden. Man erkannte dass PayPal immer mehr Aufwind bekommt, der prinzipiell darin begründet ist, weltweite einfache Zahlung anzubieten. Man merkte dass die damit erfolgreich sind und machte aus Giro und dem System mit Bankleitzahlen die Single European Payment Area. Europaweit einheitliche Zahlungen in einer Zeit in der sich die Airlines gegenseitig in den Flugpreisen unterbieten und die Chinesen mit Vollgas aus China den deutschen Einzelhandel preislich unterbieten…

In einer solchen Zeit auf SEPA zu setzen kann eigentlich nur schief gehen, wenn nicht nächstes Jahr, dann halt übernächstes…

Vergleichen wir das ganze mal mit Amerika. Man sagt auch immer dass dort das Bargeld schon immer ausgestorben war. Weil es ja zu teuer ist wollen das die Banken ja auch hier nicht mehr so gerne ausgeben.

Ein Werbebanner der Hilton Karten-Homepage. Link führt zur Homepage der Kreditkarte.

Das Problem ist hier nun, schaut man sich nach Kreditkarten um wird man aller Wahrscheinlich nach bei Santander „1Plus Visa“ landen (das hier ist keine Werbung, probiert es doch einfach selbst in dem ihr sucht welche Kreditkarte ihr euch so wünschen würdet)…

Die 1Plus Visa ist mit Fallstrick versehen. Wenn du nicht manuell Kontosalden ausgleichst fällst du ohne sämtliche Information in einen sehr teuren Teilzahlungsvertrag – damit refinanziert Santander anscheinend erfolgreich das 1Plus Projekt.

Will man etwas mehr und orientiert sich am amerikanischen Markt, dann landet man bei der Hilton Kreditkarte von DKB. Hilton Gold Status und damit Zimmerupgrade, Gratisfrühstück und hastenichgesehen…
Das ist das wahrhaft einzig amerikanische Produkt auf dem deutschen Bankenmarkt.

Kostenlos gibt es die Hilton Karte aber nicht. Aber eben für 48€ im Jahr – was zugegebenermaßen sehr sehr günstig ist – selbst die Sparkassen verlangen deutlich mehr für ein angestaubtes SEPA…
Das ist aber nicht das einzige, irgendwie muss sich auch DKB refinanzieren können und anscheinend klappt dies selbst mit den 48€ und den Gebühren für Bargeldabhebung und Auslandszahlung immer noch nicht (Hallo Santander, könnt ihr der DKB mal einen Businessplan schreiben?).

Irgendwie muss man sich refinanzieren und das geht  nur wenn der Kundenstamm eingeschränkt wird. Durch die große Auswahl an Auskunfteien hat die DKB dazu auch die beste Möglichkeit.

Stellen wir uns also mal vor, was eine DKB brauchen müsste: Häufige Transaktionen in möglichst hoher Summe im Ausland. Deshalb ist die Hilton Karte ja auch an das Hotelprogamm angebunden.
Nun kann halt auch nicht jeder den Bedarf der DKB decken.
Das vergeben eines sehr niedrigen Verfügungsrahmens hat also keinen Sinn.

Folglich dürfte die DKB Kunden mit niedrigem Einkommen die Karte schon per se verweigern.
Die übliche Kundschaft eines deutschen Hilton-Hotels dürfte eher wohlhabender sein, daher sucht man sich vermutlich die zahlungsfähigeren Kunden um über diese mit den Händlergebühren beim Einsatz der Karte größere Gewinne durch die Händlergebühren einstreichen zu können als bei den Durchschnittslöhnern.

Viele kleine Transaktionen bringen zwar viele Händlergebühren zu einem niedrigen Prozentsatz, wenige höhere Transaktionen allerdings größere Prozentsätze.

Habt ihr also einen Lohn der wie man seit der aktuellen Politikspanne so nett „am Mindestlohn orientiert“ ist dürfte es ziemlich erfolglos sein sich überhaupt die Mühe zu machen die DKB zu fragen.
Aufgrund des Bankengeheimnisses wird die DKB euch zwar nicht sagen können warum, aber ohne erledigtes PostIdent kann den Daten der Auskunfteien an die DKB auch nicht vertraut werden.

Anders könnte es sich verhalten wenn ihr das DKB Girokonto als Abrechnungskonto verwendet, hier ist die Chance höher dass ihr vergesst dieses ausreichend aufzuladen um euren Kreditsaldo abzubezahlen und damit hat euch die DKB ähnlich des Santander 1Plus Fallstricks in die teure Teilzahlung gezwungen und kann euch womöglich auch noch wegen nicht ausreichender Deckung für die erste Teilzahlung ein Zahlungsverzugs-Verfahren mit Zusatzgebühren auf den Hals hetzen.

Alles in allem bietet die Hilton Kreditkarte natürlich viele Vorteile, allerdings unter der Hand nur an diejenigen, die z.B. ein Eigenheim oder regelmäßige Eingänge aus erfolgreichen Aktiengeschäften oder Vermietungen aufweisen können.
Für die Jugend, die vielleicht das Reisen entdeckt und sich dank fallender Flugpreise auch leisten kann hat man allerdings seine zukünftige Kundengruppe verloren.
Der Schnittpunkt aus Ausgabekriterium und Höhe des vergebenen Kreditrahmens muss sich immer wandeln, ansonsten geht man wie SEPA irgendwann unter.
Ein junger Stundent wird sich die Karte und damit die Hilton-Stays für seinen einen Jahresurlaub schon leisten können, wird aber dank konkurrierender, besserer Debit-Produkte auf dem Markt diese auch bei der gewählten Bezahlmethode bevorzugen, trotzdem wird er dank der Hilton Karte DKB Kunde bleiben wollen.
Das ist bei aktuellen Business-Trips der Wirtschaftsbosse natürlich anders, aber beides muss früher oder später bedient werden.

Gedanken über Yomo und die Zukunft der Zahlungssysteme

Yomo, Fidor, N26 oder DKB, jede Bank versucht momentan irgendwie innovativ zu bleiben. Man hat viel zu spät festgestellt dass sich Deutschland viel zu fest ins Giro-System gefahren hat und hält nun dank PayPal und co nicht mehr mit den Innovationen mit.
Das ist ohne Zweifel ein Problem für jedes Geschäft, unabhängig worum es geht. Besonders schädlich fürs Giro-System ist die stetig fortschreitende Globalisierung, und damit ein Bedarf an immer internationaler werdenden Zahlungssystemen. Per Konzept könnte Giro das, SEPA und Giro haben sogar bedeutende Vorteile gegenüber anderen Systemen. Es ist nur eben nicht international adaptiert worden.

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Jetzt ist man also am Zug und stellt fest dass der Zug von vorgestern tatsächlich pünktlich abfuhr.

Yomo als Projekt der Sparkassen. N26 als verständlicherweise gescheiterte „Alles-ist-kostenlos“ MasterCard. Fidor als eigene Bank die spezielle Bemühungen z.B. mit einer Kartensymbiose aus Maestro-Giro und MasterCard darstellt. DKB die inzwischen aktiv versuchen MasterCard wie von Giro gewohnt günstig zu machen. All das sind Projekte die versuchen die Kinder von heute irgendwann zum Konto zu bringen.

Eines Tages hörte ich einen Grundschüler im Bus wie toll es doch sei im Internet auf AliExpress Spielzeuge zu finden und dann auch zu bekommen.
AliExpress sitzt einmal auf der anderen Seite der Weltkugel, ist also absolut nichts fürs Giro-System. Dass es in dem Alter verständlich ist, dass es nur über Papa’s Karten und mit seiner Zustimmung geht ist auch klar. Spätestens aber wenn dieses Kind mit 14 oder 16 Jahren sein eigenes Konto eröffnen kann ist er längst gewohnt dass seine Spielzeuge eben ein- bis zwei Monate benötigen bis sie eben da sind. Er wird aber schmerzlich feststellen dass es auf eigene Faust immer noch nicht möglich ist, solange das Zahlungssystem so bleibt wie es in Deutschland nun mal eben festgefahren ist.
Wäre dieses Kind heute älter hieße diese Methode dann PayPal. Die Banken haben damit mal wieder verloren. Sie bewahren zwar das Geld, aber PayPal wäre zwecks der Währungsumrechnung immer größer und immer mächtiger. Wie es dann für eine solche Firma üblich ist hat man dann sicherlich erstreben auch das Bewahren von Geld insgesamt zu übernehmen. Damit hätten die Banken wie wir sie kennen ein Produkt weniger und sind nur noch dafür da Aktiengeschäfte die aus einem PayPal-Fundus gefüttert werden zu erledigen.

Des Rätsels Lösung ist also meines Erachtens die Globalisierung der Zahlungssysteme, das hat nur blöderweise eben auch schon jemand getan. MasterCard und Visa eben.
Mit einer MasterCard kann dann ein jugendlicher auf seinem ersten Langstrecken-Flug auch mal das Hotel im Urlaub zahlen und wird nicht mit „oh, these germans – we only accept MasterCard or Visa when you haven’t booked using PayPal“ ausgelacht.
Das Ziel ist also anscheinend MasterCard oder alternativ Visa. Blöderweise kostet das eben per Konzept auch ein bisschen.

Bei jeder Transaktion zahlt ein Händler eine immer kleiner werdende Gebühr an die Bank. Sie wird immer kleiner weil selbst MasterCard verständlicherweise das Erstreben hat das Zahlungssystem und deren Akzeptanz weiter auszubreiten. Hätte ein Kioskbetreiber damals 10% für das verkaufte Sonntagsbrötchen abgeben müssen wäre die Bank zwar in goldenen Zeiten, der Kioskbetreiber hätte aber seine Mühe selbst seinen Lohn zusammenzubekommen, solange er das Sonntagsbrötchen nicht direkt 10% teurer macht.
Nun also kann man von Glück reden wenn der Händler vielleicht ein oder zwei Prozent zahlen muss. Damit steigt die Akzeptanz, da man das ohne Probleme auch in Mindestlohn-Zeiten von der angeplanten Profitspanne abziehen kann.

Genau dies war das Verhängnis vom N26-Projekt damals. Man erkannte dass Deutschland Bargeld liebt und das relativ schwer zu umgehen ist. Damals machte N26 alles von der MasterCard kostenlos. Auf meine Frage wie man denn anfallende Kosten refinanziere wenn man denn nur MasterCard anbietet kam die lockere Antwort dass das mit den Händlergebühren der direkten Zahlungen locker refinanzierbar sei.
Nun hat N26 Begrenzungen im Bargeldbezug, weil die Kosten hier eben nicht refinanziert wurden.

Also stellt sich hier genauer die Frage wie man denn den Kunden ihre Bargeld-Verliebtheit belassen kann ohne sie auf Deutschland zu binden.
GiroCard und MasterCard, bei MasterCard fallen Bargeld-Gebühren zwar unweigerlich an, dafür bei Giro eben nicht – bzw. nicht so explizit wie bei MasterCard. Bargeld ist ohnehin teuer, aber in der Regel refinanzierbar.

Genau das Konzept verfolgen momentan einige Angebote für Vielreisende. Oberhalb der 100€ Jahresgebühren kann man mit einer MasterCard in der Regel weltweit genau so umgehen wie mit einer GiroCard. Die Transaktionskosten werden hier in der Regel in voller Höhe von den Jahresgebühren gedeckt.
Um das günstiger hinzubekommen führt kein Weg an einem Kartendouble aus MasterCard und GiroCard vorbei. Durch niedrige Jahresgebühren können notfalls auch durch Bedingungen gedeckelte Fremdwährungseinsätze ohne Probleme bezahlt werden, während Giro weiterhin in Deutschland lebt.

Technisch ist das mit einer Kombination einer Debit-MasterCard ohne Probleme möglich. Die Debit-Card muss einfach nur den gleichen Geldpool ansteuern, der auch hinter einer GiroCard steckt. Beschränkt werden können die anfallenden Kosten durch Gebühren der Nutzung an deutschen Geldautomaten, bei denen die GiroCard genommen werden sollte. Bei Auslandstransaktionen können Kosten dann wenn sie in Grenzen wie z.B. Urlaubs-Typische Muster  eingesetzt werden refinanziert werden. Sei es durch Kontoführungsgebühren oder Kreuzfinanzierung eines Banken-Handels.

Yomo zumindest ist das warum auch immer weiter GiroCard gewordene Projekt der Sparkassen um die junge Kundschaft zu gewinnen.
Es könnte einige Vorteile haben, wenn es sie denn nutzen würde. Abseits des oben genannten Zusammenspiels zweier Zahlungssysteme wäre im Giro-System bereits damit geholfen wenn das Ziel eines einheitlichen Sparkassen-Kontos auch eingehalten wird.

Einheitlich bedeutet für mich dass es egal ist wo ich Geld abhebe oder einzahle. Selbst hier ist Yomo wie jede andere GiroCard auch noch regional gebunden. Vielleicht existiert dies um Geldwäsche und ähnlich dubiose Tätigkeiten zu verhindern, aber der technologische Fortschritt lässt auch andere Herangehensweisen zu, um solch Tätigkeiten zu entdecken und zu unterbinden.
Egal wo in Deutschland, da wo ein Maestro-Logo ist gebührenfrei abheben und einzahlen können. Das ist ein Schritt um den Vorteil des unbegrenzteren MasterCard-Systems hin zur GiroCard zu holen.
Klar wäre das zwischen den Banken sicherlich wegen Kabbeleien um Kostenteilung nicht ohne weiteres möglich, aber gerade die Sparkasse könnte hier als Verband trumpfen und sogar ähnliche Verbünde wie die Volksbanken dazu bewegen ähnliches zu entwickeln.

Es muss nicht alles MasterCard heißen, es muss allerdings die Globalisierung betrachtet werden. Das Kind mit Spielzeugen aus Fernost wird sehr früh kennen gelernt haben was die Globalisierung bedeutet – auch wenn dadurch drastische Einschränkungen des lokalen Einzelhandels einherschreiten. Gewerbe und Bank muss sich anpassen oder wird in Vergessenheit geraden, das ist der Kreislauf der Wirtschaft ohne den kein Fortschritt existieren kann.
Das zählt auch und insbesondere für Banken. Wer die Gedanken dahingehend vernachlässigt, der wird früher oder später auf der Wartebank landen.

Was erwarte ich also in Zukunft?

Es gibt einige Punkte und einige Kleinigkeiten die meines erachtens Banking und Bankgeschäfte weiter bringen könnten. – Vollkommen abseits des Zahlungssystem-Mix wenn man über den deutschen Tellerrand schaut.

Punkt 1: Online-Banking. Schaut euch Buhl Data an. Mit Steuersoftware seit jeher im Rennen versuchen sie seit einigen Jahren Bankingprogramme zu machen. Natürlich nicht als Bank, sondern als reines Programm. Das macht aber vieles anders.
Total schätzen gelernt habe ich kurioserweise ganz simples: Kommentare zu Buchungssätzen. So wird aus „IHRE PAYPAL ZAHLUNG AB43984987T8ABZ AN GEARB“ (weil einfach nicht mehr in den Verwendungszweck passt) ein „Der Xiaomi Bluetooth Lautsprecher“. Wäre es etwas Steuerrelevantes könnte ich für die verzahnten Buhl-Systeme auch gleich den Haken dafür setzen.
Der Verwendungszweck einer Folgelastschrift hilft oftmals absolut nicht weiter wenn du mal eben schnell wissen willst wie alt so ungefähr der gerade kaputt gegangene Lautsprecher nun war…
Und seien wir mal ehrlich, bei der Kreditvergabe wäre es doch immens hilfreich wenn man Bankintern nicht einfach nur sieht, dass jemand „X Zahlungen an einen Shop startend mit den Buchstaben GEARB“ hat, sondern detailliert was genau gekauft wurde. Man kann sich zwar nie sicher sein dass der Kommentar genau das beinhaltet, aber genau das erlaubt doch eine deutlich feinere Entscheidung wofür ein Kunde sein Geld eben so ausgibt und demnächst ausgeben wird.

Punkt 2: Ich traue den Banken schon ein gewisses Maß an Sicherheit zu, habe aber so meine Bedenken wenn ich mir vorstelle wie schwer es z.B. mein Freund hätte auch bei bekannten Personendaten in meinen Google-Account zu kommen. Er klickt dann auf „Passwort zurücksetzen“ weil er die Mail ja kennt und bekommt dann erst einmal eine Meldung „Stelle bitte sicher dass zumindest dein Smartphone in der Nähe dieses PCs ist – du hättest ebenfalls einen YubiKey im Account registriert, statt dem Smartphone könntest du mir auch Codes von diesem YubiKey geben.“
Stelle ich mir das Banking vor komme ich mit Daten die ich an beinahe jeden Shop gegeben habe und einem per Konzept kurz gehaltenen Passwort hinein. Kann dann dank ChipTAN zwar immer noch nicht viel machen, habe aber so ziemlich alles um eine Zielperson exzellent per Social Engineering anzugreifen.
Ich finde es wird so langsam Zeit für zwei-Faktor-Login bei Banking. Der Zweite Faktor ist zwar eh bei Überweisungen fällig, also warum nicht auch beim Login?
Außerdem, TAN-Listen sind unsicher, SMS- und Push-TAN ist quasi unsicher weil das generierende Gerät schließlich Netzwerkverbindung hat, bei den photoTAN-Geräten ists das gleiche.
Ich beginne sogar den VPN-Login per Token-Nummerngenerator am Schlüsselbund für sicherer zu halten als das was viele Direktbanken aktuell an TAN-Möglichkeiten bieten.
Die Banking-App des Smartphones bittet also zur Einsicht der Kontoumsätze dann halt einmal um den Fingerprint, für die Überweisungen muss dann halt kurz der NFC-YubiKey rangehalten werden und die NFC-kontaktlos-Funktion der Karte einmal eingelesen werden. Verglichen mit ChipTAN hat man dann ähnliche Sicherheit, zwar nicht auf die Überweisungsdaten gebunden, aber der Nutzer hat in dem System auch noch keine TAN eingegeben.
Yomo der Sparkassen ist komplett TAN-los (habe ich gelesen, ausprobiert noch nicht) – und genau davor gräuelt es mir. Da mag das Login-Passwort noch so sicher sein, vertippt und eine 0 zu viel und ohne jede weiteres ist eine Transaktion eben raus. Dann muss wieder aufwendig ein Rückbuchungsprozess eingeschaltet werden und so weiter. Diese Bürokratie kann man minimieren in dem man einfach nutzt was aktuell existiert. VPN-Token für den Preis eines ChipTAN-Geräts, bestehender oder neuer YubiKey, oder eben eine Symbiose aus beidem – Auf dem Desktop eine Überweisung wird abgelehnt da das mit dem Konto verbundene Smartphone nicht den gleichen Standort aufweist und (wie recaptcha von Google es ja auch macht) die Überweisungsdaten zu langsam oder zu schnell oder zu unüblich verglichen mit den letzten Eingaben eingetragen wurden.
Es ist genügend Technik vorhanden um zu bestimmen ob die Person die ist die man vorzugeben scheint, sie muss nur genutzt werden.

Punkt 3: Es gibt eigentlich genügend Projekte um die Bankkarten weiter zu betreiben. MasterCard probiert sich mit Fingerprint-Readern, Curve bündelt verschiedene MasterCards unter einer physischen Karte, aus Deutschland kommen dann so projekte wie N26, die zwar ambitioniert sind, aber für den Markt auf den sie ausgelegt sind eher ineffektiv sind, weil sie im Grunde genommen halt auch nur eine weitere Prepaid-Karte sind.
Warum verbindet man so etwas nicht und bündelt unter einer Karte mit Fingerprint statt PIN nicht wie Curve z.B. auch Girocards an? Eine MasterCard-Nummer rechnet per Debit-Verfahren bei einer Bank ab – Abrechnung dann wie als hätte man seine GiroCard verwendet.
In Amerika sind Burner-Cards für Online-Zahlungen gang und gebe – hierzulande sitzen wir halt auf unserer MasterCard Nummer, einmal-Zahlungsdaten ähnlich privacy.com gibt es fast nicht. Im Giro-System mag das alles elektronisch abgesichert sein, aber sobald es an die Symbiose mit MasterCard geht, sollte auch darauf geachtet werden.

Ein SPG Hotel ohne alles, aber mit Ruhe

Es gibt drei Klassen von Unterbringung. Einmal die absolute Billigklasse mit dem Schlafsaal voller Matratzen auf Holzplatten bei dem die Füße zum Diebastahschutz eher auf dem Koffer liegen sollten und die normalen Hotels fernab von allem was sich „zentral“ nennen kann – ohne jeglichen Service, mit Reinigungsgebühr wenn der eine Stuhl hinterher nicht ganz genau auf dem Millimeter steht wo er stand. Dazwischen sind dann die Apartments die für ihren Preis relativ viel Platz bieten, meistens aber auch nur für die Leute geeignet sind die öffentlichen Nahverkehr mögen.

Dann gibt es die Kettenhotels, die sich ohne Bonusprogramm-Tricks von den Preisen her überhaupt nicht mehr lohnen geschweige denn Konkurrenzfähig wären. SPG, Marriott, Hyatt und co.

In genau einer dieser oberen Klassen ist jetzt ein SPG-Hotel aufgetaucht dass einen auf unterste Leistungsklasse macht. Genialerweise wirbt man auch mit allen Vorteilen die ein sehr dezentrales Matratzenholzplattegruppenzimmer-Haus bietet. Kein Mobilfunkempfang, nix anderes bis auf eben diese eine Matratze und das Gruppenklo nebenan.

Nun gut – als Einzelzimmer dann schon – immerhin 9 Quadratmeter und in einer absolut ruhigen Gegend.
Im Gegensatz zu Youhavebeenupgraded finde ich das Ding eigentlich relativ nett – wenn auch sehr extrem vom Konzept her. Das Hotel macht einen auf Kloster, nur eben ohne die Kirche. Absolutes Redeverbot beim Essen, Wasserkaraffe im Zimmer – für round about 200€ die Nacht.

Zum Wanderurlaub stelle ich mir das wunderbar vor und es ist dafür in der besten Lage.
Das Konzept muss glaube ich so streng gehalten sein um Touristen tatsächlich Konzept-Konform zu halten, würde man da etwas lascher angehen würde es in kürzester Zeit ausarten und damit letztendlich keinen Profit mehr abwerfen.

Das ganze als Website gibts dann hier, sicherlich auch mit Buchungsmöglichkeit über euer favorisiertes Buchungsportal.