Microsoft nicht mehr direkt auf der CeBIT

Mit der Umstrukturierung auf reines „business to business“ gingen die Besucherzahlen stark zurück, erst dieses Jahr konnte die Hannover Messe den Besucherabgang etwas eindämmen. Microsoft hat das Ziel nun auch erkannt und ist nicht mehr direkt auf der CeBIT vertreten.

Microsoft Windows #officemitwindows

Einst war Microsoft mit einem eigenen Stand einer der größten auf der CeBIT, von Hardware bis Software war aus allen Bereichen etwas vertreten. Nun soll dies nur noch durch die direkten Partnerfirmen geschehen.
Das nächste größere Brimborium von Microsoft können wir also spätestens zur IFA Berlin im September erwarten.

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Microsoft „sündigt“ schlechte Marktchancen von Windows Mobile

Microsofts Windows Mobile Sparte ist tot, das glaubt die Presse seit geraumer Zeit und Microsoft schafft es nicht sich aus dieser Klemme zu befreien. Trotz sehr großer Versuche zumindest den Entwicklern die Arbeit für den Windows Store attraktiv zu machen hat auch dies nicht erfolgreich funktioniert.

Microsoft Lumia

Nun gibt Microsoft zu dass dies nicht geklappt hat und entlässt 1850 Menschen. Die Hardware-Sparte ist längst bei Nokia, nun ist auch die Software-Sparte am bröckeln. Das beweist einmal mehr, das Gerücht, welches letztens aufgestellt wurde, Windows ist tot. Auch wenn dies sehr weit gedacht ist, mag das stimmen. Das bekannteste Smartphone-System prescht mit aller Kraft auf den Desktop zu und den Googlern sieht man an, dass ihnen dabei sprichwörtlich die Augen funkeln.
Microsofts weitere Strategie ist nun ein Schritt in Richtung BlackBerry, hin zum Sicherheits-System für Leute die mehr wert auf Sicherheit legen. Allerdings ist auch die Strategie von BlackBerry nie richtig tragfähig geworden, bis BlackBerry auf Android umsattelte.
Mit Continuum und dem Display Dock für Smartphones ist man bereits auf dem richtigen Weg Desktop und Smartphone zu verbinden, ob dies letztendlich Erfolg hat liegt allerdings weiterhin in der Nutzerbasis von Windows Phone.

Spannende Zeiten die da kommen. Meine Prognose: Microsoft wird es nicht schaffen stärker mobil einzusteigen. Mit dem Surface RT zeigte sich deutlich, wie stark Microsoft an ein Desktop-Betriebssystem gebunden ist und das wird sich auch nicht so schnell ändern. Das Display Dock und Continuum werden da nur Beiwerk sein, die aller Voraussicht nach eher wenig Anklang finden werden, da Google mit ihrem Ansatz gerade bei der jüngeren Generation mehr Zuspruch finden könnte.

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3 Milliarden an die EU: Marktmissbrauch durch Google

Google hat demnächst eine durch die EU verhängte Strafe wegen Marktmissbrauch zu zahlen. Das verfahren läuft nun schon seit einem Jahr, jetzt soll es allerdings kurz vor dem Ende stehen. Momentan steht das Gerücht im Netz dass Google eine Strafzahlung in Höhe von gut 3 Milliarden Euro tätigen muss.

https://www.flickr.com/photos/topgold/12605596705

Die EU beruft sich auf zentrale Elemente aus dem Google Ökosystem. Die Suche bevorzugt eigene Dienste bei der Platzierung der Suchtreffer, so ist nun mal eben Google Maps an erster Stelle, auch wenn Apple Maps eventuell häufiger gesucht werden würde. Auch die Partnerschaften mit einigen lokalen Händlern sieht die EU als kritisch an. Googles System erlaubt es nicht anders als diese Firmen finanziell vollständig abhängig von Google und dem passenden Platz in den Suchtreffern zu machen. Würden diese Firmen nicht durch Google künstlich gepusht werden laufen viele die Gefahr finanziell in Notstände zu kommen oder ihr Geschäft gleich vollständig aufgeben zu können.
Mit 3 Milliarden würde man in der EU auch einen Rekord setzen, höher war bisher keine Strafe die verhängt wurde, neben diesen erwartet Google auch ein Maßnahmenkatalog, den Google dann auch umsetzen muss. Der bisherige Rekordhalter ist Intel mit 1,1 Milliarden Euro.

Meinung:
Google platziert seit jeher die eigenen Dienste oben in den Suchtreffern, würde man nun fordern dass diese Treffer nun nicht mehr künstlich gepusht werden, klicken so viele Nutzer sowieso auf diese Suchtreffer dass sie auch nach Klick-Basis an erster Stelle stehen müssten. Über die Jahre hinweg hat Google die Nutzer an die eigenen Dienste gewöhnt. Dass nun eine Umstellung der Konkurrenz größere Chancen bieten würde halte ich für unwahrscheinlich.
Wenn Google kleinere Unternehmen nicht mehr in der EU pushen kann (dies passiert hinter den Digital Workshop Trainings) könnte es wie oben erwähnt passieren, dass Firmen schließen müssen, da die Kundenbasis deutlich kleiner wird und damit der Umsatz sinkt, das schadet letztendlich der Wirtschaft und stärkt unter Umständen andere Größen wie Amazon, Ebay und co, da diese anstatt der Digital Workshop-Firmen die nächst wahrscheinlicheren Suchtreffer sind.
Alles in allem eine schwierige Entscheidung und wir wissen ja, dass die EU auch nicht immer alles ideal macht. Letztendlich kommt es darauf an, wie ausgeprägt der Maßnahmenkatalog sein wird, mit dem „Recht auf vergessen werden“ hat die EU vielleicht schon erkannt was für eine Auswirkung (sowohl im positiven als auch im negativen Sinn) eine solche Anordnung haben kann.

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PayPal streicht Käuferschutz für Crowdfunding

Einer der vielen Vorteile von PayPal ist der Käuferschutz, der auch rigoros manchmal vollkommen ohne Rücksprache mit dem Händler durchgezogen wird. Bei einigen Transaktionen zählt der Käuferschutz allerdings nicht. Private Zahlungen über paypal.me oder als private Dienstleistung markierte Transaktionen genießen den Schutz nicht.

PayPal nun ohne Käuferschutz für Crowdfunding

Nun ist auch der Käuferschutz für Transaktionen an Crowdfunding-Portale gestrichen worden, da Crowdfunding an sich ein sehr riskantes Geschäft ist. Laut Kickstarter schaffen es allerdings nur 9% aller finanzierten Projekte nicht, ihre Geräte oder ihre Dienstleistung im Zeitrahmen auszuliefern. Der Verlust des Gelds ohne das Produkt zu bekommen ist allerdings einer der Punkte die ein Unterstützer vor der Zahlung zwingend bestätigen muss und genau auf diesen beruht sich auch PayPal, da es unfair ist, wenn Käufer durch PayPal dann doch einen Schutz genießen.

Im gleichen Atemzug wurde auch der Schutz von Zahlungen an staatliche Institutionen und Eintrittsgelder, die direkt an der Tür (z.B. per NFC) bezahlt werden deaktiviert. Hier sollte der Grund für die Deaktivierung bekannt sein.

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Facebook findet VR weiterhin nicht rentabel

Facebook meint VR hätte zumindest auf 2016er-Jahreszahlen keinen großen Einfluss. Deswegen würden sich VR-Geräte meist nicht so gut verkaufen wie es andere Hersteller vielleicht erwarten würden.

Zuckerberg Facebook desinteresse

Entsprechend gering sind dann auch die Erwartungen in das vor einiger Zeit aufgekaufte Oculus, die seit dem bisher nur eine neue Minecraft-Version für die eigene Brille Rift zu verbuchen haben.
Ob und wie Facebook in VR einsteigen wird bleibt damit unbekannt. Die letzten Schritte von Facebook machen auch eine zweite Version der inzwischen doch recht alten Oculus Rift eher unwahrscheinlich. In anderen Worten will der blaue Riese damit auch ein wenig länger warten und erst einmal sehen wie der Markt sich entwickelt. Ob sich damit nicht selbst ins Bein geschossen wird man damit dann wohl früher oder später feststellen müssen, wenn HTC und Valve bzw. Sony mit ihren neuesten Lösungen sich entsprechende Marktanteile bereits gesichert haben.

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Withings wird von Nokia übernommen

Nokia übernimmt überraschend Withings, den Tracker-Hersteller für alle möglichen Anwendungen. Nachdem das Smartphone-Business 2013 von Microsoft direkt aufgekauft wurde sucht man natürlich nach weiteren Geschäftsbereichen in denen man Fuß fassen kann.

Withings Bodyscale Waage

Ganze 191 Millionen USD ist Nokia dies wert, damit zeigt man sichtlich Interesse sich statt Smartphones dann doch lieber auf Smart Home und Fitnesstracker zu konzentrieren.
Der Gerätehersteller war bisher immer einer der etwas anderen Hersteller. Die erste Smartwatch war eine klassische Uhr die im Hintergrund Daten sammelt die anschließend dann per App auslesbar sind. Neben dem Fitnesstracker existiert schon seit längerem eine Waage die gleich das Gewicht und sonstige Daten protokolliert und z.B. über IFTTT auch per Twitter oder E-Mail versenden könnte.

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Microsoft und Google einigen sich auf keine Rechtsstreitigkeiten mehr

Microsoft und Google, bisher ein ewig andauernder Kampf vor Gericht, haben sich geeinigt zukünftige Probleme ohne den Anklageweg zu machen.

MICROSOFT
By COLLINS: (Own work) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons“
Damit gehören Patentstreitigkeiten nun der Vergangenheit an und man versucht anstelle direkt mit einer Anklage zu kommen erst einmal das eigentliche Problem untereinander zu klären.
Laut Google habe das neue Vorgehen allerdings keinen Ursprung in den kürzlichen Kartellamt-Klagen gegen Android und müsse separat angesehen werden.
In Amerika ist das Patentsystem ganz anders als in Deutschland, dort gibt es in einigen Firmen richtige Abteilungen die darüber sinnieren wen man mit welchem eigenen Patent verklagen könnte um einerseits ein Wettbewerbsvorteil oder auch einfach nur Profit aus der Sache zu ziehen. Im Gegensatz zu den USA kann in Deutschland z.B. nicht rein basierend auf einer Idee ein Patent angemeldet werden. In Amerika reicht dazu die Grundidee, was den Weg für Patente die eigens dafür gedacht sind sie für Anklagen zu verwenden vollkommen frei lässt.

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Google zeigt Interesse an Yahoo

Yahoo geht es schlecht. Man kann sich dank Google und anderer Konkurrenz auch nach Bemühungen keinen großen Marktanteil mehr aufbauen und damit bricht dem Konzern eines ihrer Kerngeschäfte weg. Nach Investorendruck bleibt also nur die Option des Kaufs durch andere Firmen.

Yahoo Logo Small

Einer der Mitstreiter ist Verizon, die sichtlich viel tun um kaufen zu können, aber auch Google ist mit von der Partie und möchte Yahoo (und schlussendlich damit auch Flickr und co) kaufen.
Bei Google wäre es denkbar dass man die Konkurrenz komplett schluckt und so ziemlich jeden Service einstellt bzw. die damit gekaufte Manpower einfach für Google-Services weiterlaufen lässt.
Durch einen Aufkauf würde Google den Marktanteil im Mail-Geschäft noch einmal deutlich steigern. Yahoo war hinter Google bisher der zweitgrößte E-Mail Dienst.

Mich hat 2007 die Einstellung von „Pipes“ ein wenig gewundert, damals war der Dienst mit seinen Funktionen fast noch konkurrenzlos und nicht einmal Google kam auf die Idee ein ähnliches Produkt anzubieten. Mit einem Aufkauf von Google kauft man sich sicherlich auch einige Ideen der Yahoo-Entwickler auf, die Google dann aufgreifen könnte. Vielleicht können wir dann ja noch einiges in der Zukunft sehen. Vorausgesetzt wer dann letztendlich kaufen wird.

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Alphabet setzt Nest weiter unter Druck

Wegen Unwirtschaftlichkeit warnt Google bzw. Alphabet die Tochterfirma Nest etwas Umsatzstärker zu werden. Man habe nur ungenügend Innovation und wenig Fortschritt, der Erfolg basierte bisher rein auf großen Ankündigungen.

Nest Thermostat
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:NestLearningThermostat3.JPG

Da dies u.A. die finanziellen Ziele die Google erwartet hat weit verfehlt, warnt Alphabet nun die Firma dass bald keine Unterstützungsgelder in Höhe von 500 Millionen USD pro Jahr fließen könnten. Auch soll es intern bei Nest durch einen von Apple abgeworbenen CEO Tony Fadell dank seines Größenwahns ein wenig Streitereien geben. Darunter leiden sowohl Kundenbeziehungen als auch die Mitarbeiter.
Das von Google festgesetzte jährliche Umsatzziel ist nur durch die Übernahme des Startups Dropcam erreicht worden, ohne diese Übernahme sei der Umsatz weit geringer gewesen.
Google möchte inzwischen auch mit Nachdruck in Smart Home Themen einsteigen, da man sonst eine Chance vorbeiziehen sieht. Damals habe man sich Nest deswegen einverleibt.

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Pebble entlässt Mitarbeiter

Die Firma hinter der ersten Smartwatch entlässt so langsam einige Mitarbeiter… Im Sinne von 25% aller Mitarbeiter. Allerdings siehe man das nicht negativ an. „Wir wollen vorsichtig sein.“ sagte Migicovsky, der CEO von Pebble.

pebble time round after white to transparency

Man befinde sich nun nicht mehr als Marktführer auf dem Markt sondern unter einem Oligopol, unter dem es nun einmal etwas schwieriger wird Marktanteile zu halten, trotz einem Gewinn von 26 Millionen USD in den letzten acht Monaten.
Mit der etwas spezielleren Produktstrategie fährt man hinter Android Wear und der Apple Watch nicht so wirtschaftlich, obwohl die Pebble auch heutzutage sich durch das Konzept weiterhin abhebt.

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