PayPal streicht Käuferschutz für Crowdfunding

Einer der vielen Vorteile von PayPal ist der Käuferschutz, der auch rigoros manchmal vollkommen ohne Rücksprache mit dem Händler durchgezogen wird. Bei einigen Transaktionen zählt der Käuferschutz allerdings nicht. Private Zahlungen über paypal.me oder als private Dienstleistung markierte Transaktionen genießen den Schutz nicht.

PayPal nun ohne Käuferschutz für Crowdfunding

Nun ist auch der Käuferschutz für Transaktionen an Crowdfunding-Portale gestrichen worden, da Crowdfunding an sich ein sehr riskantes Geschäft ist. Laut Kickstarter schaffen es allerdings nur 9% aller finanzierten Projekte nicht, ihre Geräte oder ihre Dienstleistung im Zeitrahmen auszuliefern. Der Verlust des Gelds ohne das Produkt zu bekommen ist allerdings einer der Punkte die ein Unterstützer vor der Zahlung zwingend bestätigen muss und genau auf diesen beruht sich auch PayPal, da es unfair ist, wenn Käufer durch PayPal dann doch einen Schutz genießen.

Im gleichen Atemzug wurde auch der Schutz von Zahlungen an staatliche Institutionen und Eintrittsgelder, die direkt an der Tür (z.B. per NFC) bezahlt werden deaktiviert. Hier sollte der Grund für die Deaktivierung bekannt sein.

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Facebook findet VR weiterhin nicht rentabel

Facebook meint VR hätte zumindest auf 2016er-Jahreszahlen keinen großen Einfluss. Deswegen würden sich VR-Geräte meist nicht so gut verkaufen wie es andere Hersteller vielleicht erwarten würden.

Entsprechend gering sind dann auch die Erwartungen in das vor einiger Zeit aufgekaufte Oculus, die seit dem bisher nur eine neue Minecraft-Version für die eigene Brille Rift zu verbuchen haben.
Ob und wie Facebook in VR einsteigen wird bleibt damit unbekannt. Die letzten Schritte von Facebook machen auch eine zweite Version der inzwischen doch recht alten Oculus Rift eher unwahrscheinlich. In anderen Worten will der blaue Riese damit auch ein wenig länger warten und erst einmal sehen wie der Markt sich entwickelt. Ob sich damit nicht selbst ins Bein geschossen wird man damit dann wohl früher oder später feststellen müssen, wenn HTC und Valve bzw. Sony mit ihren neuesten Lösungen sich entsprechende Marktanteile bereits gesichert haben.

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Withings wird von Nokia übernommen

Nokia übernimmt überraschend Withings, den Tracker-Hersteller für alle möglichen Anwendungen. Nachdem das Smartphone-Business 2013 von Microsoft direkt aufgekauft wurde sucht man natürlich nach weiteren Geschäftsbereichen in denen man Fuß fassen kann.

Withings Bodyscale Waage

Ganze 191 Millionen USD ist Nokia dies wert, damit zeigt man sichtlich Interesse sich statt Smartphones dann doch lieber auf Smart Home und Fitnesstracker zu konzentrieren.
Der Gerätehersteller war bisher immer einer der etwas anderen Hersteller. Die erste Smartwatch war eine klassische Uhr die im Hintergrund Daten sammelt die anschließend dann per App auslesbar sind. Neben dem Fitnesstracker existiert schon seit längerem eine Waage die gleich das Gewicht und sonstige Daten protokolliert und z.B. über IFTTT auch per Twitter oder E-Mail versenden könnte.

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Microsoft und Google einigen sich auf keine Rechtsstreitigkeiten mehr

Microsoft und Google, bisher ein ewig andauernder Kampf vor Gericht, haben sich geeinigt zukünftige Probleme ohne den Anklageweg zu machen.

MICROSOFT
By COLLINS: (Own work) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons“
Damit gehören Patentstreitigkeiten nun der Vergangenheit an und man versucht anstelle direkt mit einer Anklage zu kommen erst einmal das eigentliche Problem untereinander zu klären.
Laut Google habe das neue Vorgehen allerdings keinen Ursprung in den kürzlichen Kartellamt-Klagen gegen Android und müsse separat angesehen werden.
In Amerika ist das Patentsystem ganz anders als in Deutschland, dort gibt es in einigen Firmen richtige Abteilungen die darüber sinnieren wen man mit welchem eigenen Patent verklagen könnte um einerseits ein Wettbewerbsvorteil oder auch einfach nur Profit aus der Sache zu ziehen. Im Gegensatz zu den USA kann in Deutschland z.B. nicht rein basierend auf einer Idee ein Patent angemeldet werden. In Amerika reicht dazu die Grundidee, was den Weg für Patente die eigens dafür gedacht sind sie für Anklagen zu verwenden vollkommen frei lässt.

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Google zeigt Interesse an Yahoo

Yahoo geht es schlecht. Man kann sich dank Google und anderer Konkurrenz auch nach Bemühungen keinen großen Marktanteil mehr aufbauen und damit bricht dem Konzern eines ihrer Kerngeschäfte weg. Nach Investorendruck bleibt also nur die Option des Kaufs durch andere Firmen.

Yahoo Logo Small

Einer der Mitstreiter ist Verizon, die sichtlich viel tun um kaufen zu können, aber auch Google ist mit von der Partie und möchte Yahoo (und schlussendlich damit auch Flickr und co) kaufen.
Bei Google wäre es denkbar dass man die Konkurrenz komplett schluckt und so ziemlich jeden Service einstellt bzw. die damit gekaufte Manpower einfach für Google-Services weiterlaufen lässt.
Durch einen Aufkauf würde Google den Marktanteil im Mail-Geschäft noch einmal deutlich steigern. Yahoo war hinter Google bisher der zweitgrößte E-Mail Dienst.

Mich hat 2007 die Einstellung von „Pipes“ ein wenig gewundert, damals war der Dienst mit seinen Funktionen fast noch konkurrenzlos und nicht einmal Google kam auf die Idee ein ähnliches Produkt anzubieten. Mit einem Aufkauf von Google kauft man sich sicherlich auch einige Ideen der Yahoo-Entwickler auf, die Google dann aufgreifen könnte. Vielleicht können wir dann ja noch einiges in der Zukunft sehen. Vorausgesetzt wer dann letztendlich kaufen wird.

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Alphabet setzt Nest weiter unter Druck

Wegen Unwirtschaftlichkeit warnt Google bzw. Alphabet die Tochterfirma Nest etwas Umsatzstärker zu werden. Man habe nur ungenügend Innovation und wenig Fortschritt, der Erfolg basierte bisher rein auf großen Ankündigungen.

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:NestLearningThermostat3.JPG

Da dies u.A. die finanziellen Ziele die Google erwartet hat weit verfehlt, warnt Alphabet nun die Firma dass bald keine Unterstützungsgelder in Höhe von 500 Millionen USD pro Jahr fließen könnten. Auch soll es intern bei Nest durch einen von Apple abgeworbenen CEO Tony Fadell dank seines Größenwahns ein wenig Streitereien geben. Darunter leiden sowohl Kundenbeziehungen als auch die Mitarbeiter.
Das von Google festgesetzte jährliche Umsatzziel ist nur durch die Übernahme des Startups Dropcam erreicht worden, ohne diese Übernahme sei der Umsatz weit geringer gewesen.
Google möchte inzwischen auch mit Nachdruck in Smart Home Themen einsteigen, da man sonst eine Chance vorbeiziehen sieht. Damals habe man sich Nest deswegen einverleibt.

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Pebble entlässt Mitarbeiter

Die Firma hinter der ersten Smartwatch entlässt so langsam einige Mitarbeiter… Im Sinne von 25% aller Mitarbeiter. Allerdings siehe man das nicht negativ an. „Wir wollen vorsichtig sein.“ sagte Migicovsky, der CEO von Pebble.

Man befinde sich nun nicht mehr als Marktführer auf dem Markt sondern unter einem Oligopol, unter dem es nun einmal etwas schwieriger wird Marktanteile zu halten, trotz einem Gewinn von 26 Millionen USD in den letzten acht Monaten.
Mit der etwas spezielleren Produktstrategie fährt man hinter Android Wear und der Apple Watch nicht so wirtschaftlich, obwohl die Pebble auch heutzutage sich durch das Konzept weiterhin abhebt.

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Südkorea investiert in künstliche Intelligenz

Südkorea investiert bis 2020 760 Millionen Euro in die Forschung für künstliche Intelligenz.
Nach AlphaGo und dem haushohen Sieg gegen einen Weltklassespieler im Go-Spiel kritisiert Südkorea die Konzentration auf die Wirtschaft und damit die Gewinnabsichten einiger Firmen.

Künstliche Intelligenz pixabay

Ein Forschungszentrum für künstliche Intelligenz ist bereits im Bau, die Fertigstellung soll gerade mit der neuen „Angst“ ein wenig angetrieben werden und früher fertiggestellt werden. Man vermutet etwas stärker in den Bereich einsteigen zu müssen, weil AlphaGo einen solchen Erfolg erzielt hat. Vor dem Event sei man davon ausgegangen das Gegner Lee Sedol ohne Probleme alle Spiele schlagen kann. Wie sich herausstellte war dies mit 4 von 5 von AlphaGo gewonnenen Spielen nicht der Fall.

Warum Smartphoneversicherungen sich eher nicht lohnen

Es gibt einen Haufen Versicherungen, die einem anbieten Smartphones gegen alles mögliche zu versichern, letztendlich bieten sie bis auf ein paar Ausnahmen aber Leistungen an, die mit anderen Versicherungen bereits gedeckt sind.
Nehmen wir einmal die Diebstahl-Komponente vieler Versicherungen. Meist versichern sie nur den schweren Diebstahl, also alles wofür ein Dieb irgendwelche Hürden zu überwinden hat (z.B. ein abgeschlossenes Auto oder die eigene Wohnung, sofern Fenster und Türen geschlossen waren).


Haargenau das gleiche versichert allerdings auch die Hausratversicherung, für die Komponente würdet ihr also bei aktuellen Smartphones ca. 60€ im Jahr zusätzlich zahlen.
Smartphoneversicherungen nehmen meist nur Handys an, die nur vor 3-6 Monaten gekauft wurden. Das heißt, jedes neu versicherte Gerät befindet sich noch im Gewährleistungszeitraum des Herstellers. Durch die Handyversicherung abgedeckte elektronische Schäden oder Software-Probleme durch die simple Benutzung sind also sowieso durch einen freundlichen Hersteller in der Gewährleistung abgedeckt und ihr zahlt auch hierfür an die Handyversicherung Beiträge für Leistungen die ihr dank dem Kauf des Smartphones sowieso schon habt. Der einzige Vorteil sind die Monate in denen der Versicherungsschutz besteht, die Gewährleistung aber abgelaufen ist. Das sind bei der Anforderung nur 3 Monate alte Smartphones zu versichern und einem Jahr Versicherungszeitraum ganze drei Monate effektive Versicherung, sofern ihr euer Smartphone wirklich kurz vor Ablauf der Frist versichert.
Der einzige Punkt in einigen Versicherungen der relevant sein könnte ist der einfache Diebstahl, also ein Dieb der euch z.B. das Smartphone oder die ganze Handtasche im Vorbeilaufen klaut oder einfach durch eine offene Haustür läuft um ein paar Smartphones von innen mitzunehmen. Oft wird der einfache Diebstahl aber nur gegen Extrakosten von Smartphoneversicherungen abgesichert, welches alles wieder ein wenig unrentabler macht.
Ein weiterer Punkt ist die Versicherung gegen Glasbruch. Schafft ihr es wirklich das stabile Glas von aktuellen Smartphones zu Bruch zu bekommen und könnt ihr auch ernsthaft beweisen dass ihr das nicht absichtlich getan habt, übernimmt die Versicherung die Leistung, die nicht mit Gewährleistung und Garantie abgedeckt ist.

Wer also gegen Glasbruch und den einfachen Diebstahl ca. 60€ bezahlen möchte, der kann eine Versicherung abschließen, wer aber sehr sorgsam mit seinem Smartphone umgeht zahlt 60€ für wenige Monate Leistung nach dem Gewährleistungszeitraum. Ob sich das lohnt muss jeder für sich entscheiden…

Hier gibt es einige Versicherungen zum Vergleich, man sollte sich vorher aber immer die Bedingungen genau durchlesen, besonders die Punkte ab wann ein Versicherungsfall aufgenommen wird und was dafür gegeben sein muss, auch sollte man bei einfachem Diebstahl sehr darauf achten, welche Fälle übernommen werden. Viele Versicherungen übernehmen solche Diebstähle nur, wenn das Smartphone gesperrt war, oder über den Android Gerätemanager lokalisierbar war.

Smartphonemarkt: Sättigung (bald) erreicht

Die Marktsättigung im Smartphonemarkt ist bald erreicht, meint zumindest die International Data Corporation. Diese prophezeit schon für dieses Jahr nur noch ein einstelliges Wachstum, etwas genauer sagten sie, dass es sich um etwa 1,6 Milliarden Neu-Smartphones handeln wird, welches im Vergleich zum Vorjahr (10,4%) nur noch 5,7% wäre. Die einzig starken Marktbereiche sieht die IDF in Indien, Indonesien und Afrika.

Damit sollten sich Samsung und co. nun doch verstärkt auf Entwicklungsländer konzentrieren. Laut IDF wären dann 2020 insgesamt Marktanteile von bis zu 85% möglich, wobei Apples Anteil dieser Zahlen überwiegend gleich bleiben dürfte.
Wie es sich entwickelt wird letztendlich die Zukunft zeigen, allerdings liegen schon jetzt die Fokuspunkte vieler Hersteller in Entwicklungsländern, wie Android One und Samsung mit einigen Geräten bereits zeigt.

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