Idee: Amazon Glacier als Backup-Lösung

Amazon hat mit Glacier das Tapedrive in die Cloud gebracht. Mit dem Dienst kann man Daten einfach nur sichern. Allerdings „kalt stellen“ – d.h. ein Set Dateien wird hochgeladen und ist dann auch erst mal nicht zugreifbar.
Weil Amazon das u.U. mit anderen Daten zusammen auf ein Band packt und einfach nur einlagert. Damit sind eure Daten zwar sicher, auch für gut 70-80 Jahre, im Gegensatz zu Dropbox und co gibt es dafür dann aber keinen Zugriff.

Glacier lohnt sich also nicht für User die ständig irgendwelche Backups machen müssen, sondern nur um z.B. einmal das NAS in die Cloud zu spiegeln.

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Interior_of_StorageTek_tape_library_at_NERSC_(1).jpg
Wikimedia Commons „Interior of StorageTek tape library at NERSC“ (CC0)

Dafür ist Glacier billig. Das reine speichern eurer Daten kostet je nachdem wie viel ihr habt deutlich weniger als bei Dropbox und co. Unter Umständen schlägt Amazon mit Glacier sogar die Festplatte, die auf den Dachboden gelegt wird.

Die Grundidee die ich nun habe – Amazon schlägt mit den Preisen Dienste wie Crashplan und co. – und bietet eigentlich genau den gleichen Einsatzzweck an – nur ist bei Crashplan die Rücksicherung mit drin.
Das wäre bei Glacier wieder teurer und vor allem umständlich. Wer Daten wieder haben möchte muss natürlich erst einmal darauf warten bis Amazon-Mitarbeiter das Tape mit deinen passenden Daten gefunden haben und entsprechend rückgesichert haben – so dass man es eben abrufen kann. Dann kostet eine Rücksicherung gut und gerne mal ein Jahrespreis von Crashplan.
Da man aber in den seltensten Fällen von Glacier zurücksichern muss, könnten die Preise sich mehr rechnen als Crashplan und co.

Hat jemand von euch bereits Glacier eventuell auch beruflich in Verwendung, oder sichert ihr noch lokal nur auf das NAS, oder das NAS dann auf Glacier? Für Familienfotos bietet Amazon ja so oder so unbegrenzten Speicher an, und ist damit nicht mal der einzige. Wer mehr Daten sichern muss kann momentan leider noch keine solchen Dienste in Anspruch nehmen.

Ideen: Lifehacker

Das Chrome-Omnibar-Alphabet

Jeder Browser bietet heutzutage eine spezielle universelle Adressleiste an. Chrome nennt diese Omnibar, da Chrome der erste Browser war der damit angefangen hat kein extra Feld für das Suchen im Web darzustellen, sondern beides in eins integriert hat.
Daraus lässt sich aber auch ein gutes Spielchen machen. Wieder einmal ein Alphabet. Die Grundregeln dazu sind ganz einfach. Jeweils ein Anfangsbuchstabe wird eingegeben und der erste vorgeschlagene Link stellt die Seite dar die ihr vermutlich gerade ansurfen wolltet.

Ich fange jedenfalls mal an und versuche zumindest auch zu begründen warum eben jenes bei mir vorgeschlagen wurde.

smile.amazon.de – Wenn ich Amazon öffnen will, dann muss ich einfach nur A und Enter drücken. Die automatische Weiterleitung auf die Smile-Version kommt durch den Switcheroo Redirector. Dort unterstütze ich aktuell den Kooperationsverbund Autismus Berlin. Wenn man 0,5% aller Einkäufe die Amazon gnädigerweise spendet schon unterstützen nennen kann.

Switcheroo Redirector
Developer: ranjez
Price: Free

https://www.bahn.de – Vermutlich begründet auf meiner wie üblich sehr exzessiven Suche nach Bahnverbindungen zur IFA im August. Oder weil Google eventuell weiß, dass ich hauptberuflich mit der Bahn pendle?

http://cachers-world.de/ – Ein Geocaching-Shop in dem ich mich ab und zu urplötzlich stöbernd wiederfinde ohne irgendeine Idee zu haben wie ich dahin gekommen sein könnte.

dict.cc – Hauptberufliches ständiges Gesuche nach englischen Übersetzungen von Fachwörtern

electricfor.life – Mein Dienstagabendprogramm – Ein Podcast von Gareth Emery, dessen Musik ich gerade weil sie (zumindest meistens) nicht so aufgewühlt ist besonders mag. Jeden Dienstag um 21 Uhr live und sonst überall da wo es Podcasts gibt auch als Aufzeichnung.

 

finanzblick.de/webapp – Ein nettes Tool zur Übersicht aller Finanzen. Im Hintergrund steht Buhl. Die Firma hinter der Wiso-Software. Mögen einige kritisch sehen, besonders Banken warnen aktiv davor irgendjemand anderem die Bankingdaten zu geben, ich habe aber bisher keine negativen Erfahrungen gemacht.

 

google.de – natürlich, wie sollte es auch anders sein?

hukd.mydealz.de – ich habe keine Ahnung warum das noch da drin ist. Die Domain wird eigentlich auf die MyDealz-Homepage weitergeleitet.

idealo.de – meine bevorzugte Seite um alles mögliche zu vergleichen, einige Produkte sind dort vorgemerkt und werden quasi „Überwacht“ bis sie in einen angemessenen Preisbereich fallen.

joylent.eu – Das Soylent für Europa. Für alle die einfach keine Zeit haben. Pulver, Wasser, Schütteln, Trinken, Satt. Schneller geht es eigentlich nicht.

keybase.io – Ein Projekt in Closed Beta welches sich zur Ambition gemacht hat OpenPGP Social-Media kompatibler zu machen. Spannend, wie es sich entwickeln wird. Mein Profil findet ihr hier.

linustechtips.com – LinusTechTips ist eigentlich ein englischsprachiger Youtube-Kanal einer (inzwischen) Firma, die Tipps im Netz zu allem möglichen rund um Computerhardware gibt. Der Link ist das Forum dazu indem sich allerlei erstaunlicherweise sehr Markenaffinen (wenn man das bei Hardware auch so sagen kann) User tummeln und ebenfalls sich das Ziel gesetzt haben jeweils Noctua bei Lüftern und nVidia bei Grafikkarten vorzuschlagen wenn es denn zu Fragen bezüglich Lüftung oder Grafikkarten kommt.

mobilegeeks.de/autor/verabauer/ – das ist kein Scherz, Google scheint erkannt zu haben dass ich faktisch nur noch Veras Beiträge auf Mobilegeeks lese und leitet mich nun konsequent einfach direkt zu ihren Beiträgen. Klickt euch einfach mal durch. Sie schreibt eigentlich über all das, was man vielleicht in zwei bis drei Jahren bekommen könnte – technisch sehr interessant, auch wenn es meistens Produkte sind die zwar innovativ sind, aber die Welt meistens nicht sehen werden oder einfach nur Konzepte sind.

noctua.at – Geschuldet sicherlich dem LinusTechTips Forum und meinem kürzlichen Umstieg auf einen Noctua NH-D15 und einige Gehäuselüfter von Noctua. Ich finde es ehrlich gesagt faszinierend dass man mehrere Seiten mit Features zu einem simplen Gehäuselüfter verfassen kann.

online-convert.com/ – Ein online-Converter für verschiedene Dateiformate. Vor etlichen Jahren mal genutzt. Wird warum auch immer weiterhin vorgeschlagen.

play.pocketcasts.com – Die Browser-Version meines bevorzugten Clients für Podcasts. Synchronisiert die jeweiligen gehörten Podcasts und erlaubt es Podcasts einfach überall weiterzuhören. Für ein Pendler wie mich ein Segen.

qwertee.com – die nerdigsten T-Shirts überhaupt, einmal raufgeschaut kommt man leider nicht mehr so schnell wieder los.

Reddit – showerthoughts – Was passiert wenn man in eine Neonröhre beißt? – Ein sehr verrückter Gedanke der mich ehrlich gesagt Stunden der Überlegung gekostet hat. Was passiert abseits der Glassplitter, wenn man in eine Neonröhre beißt? „Wetten dass …?“ lies Menschen über Neonröhren laufen, normale platzende Neonröhren sind eigentlich ungefährlich, weil das Gas drinnen sich recht schnell auflöst. Aber das ganze auf Höhe der Nase bzw. der Schleimhaut im Mund wäre dann doch eine ganz andere Hausnummer, oder?

schnell.news/ – Logischerweise, die Hauptseite dieses Blogs…

twitter.com – Eigentlich ständig über Tweetdeck angesteuert muss ich dank geschütztem Twitteraccount ab und an nachschauen ob es doch noch einige Leute gibt, die mir unbedingt folgen wollen.

uplay.ubi.com/ – Uplay, in letzter Zeit SEHR viele Störungen und Downtimes, schaute ich als Assassins Creed-Liebhaber gelegentlich mal nach ob zumindest in der Web-Version noch alles richtig läuft.

virustotal.com – Ein Dienst, der einzelne Dateien auf einen Schwung mit gut 50 Virenscannern einmal durchprüft. Gerade bei Dateien mit denen man sich unsicher ist zu empfehlen. Fehlalarme sollte man allerdings mit einberechnen. Ohne tatsächlich auf den Namen des „Schädlings“ geschaut zu haben lohnt sich virustotal dann allerdings auch nicht.

web.whatsapp.com – die Web-Version von Whatsapp. Dürfte jedem normal-sterblichen bekannt sein.

xn--mgba7c1bly.xn--wgbh1c/ (Archivlink) – Eine right-to-left URL die ich einmal via Twitter entdeckte. Ich kann rein gar nichts davon lesen, finde es aber auch schräg warum Google mir genau diese noch einmal vorschlagen will.

youtube.com/?gl=DE&hl=de – Aus irgendeinem unerklärlichen Grund funktioniert bei mir die Suche auf Youtube via Omnibar nicht. Folglich habe ich mir angewöhnt Youtube anzusurfen und dann erst zu suchen.

zxing.appspot.com/generator/ – Der QR-Code-Generator meiner Wahl basierend auf Google-Scripten. Für den seltensten Fall irgendwann mal einen QR-Code generieren zu müssen.

Natürlich ändern die Links sich von Zeit zu Zeit, momentan sind es aber diese hier. Von Zeit zu Zeit ändert selbst Google etwas an dem Algorithmus, was genau verrät Google aber nicht – und wird dies auch nie tun. Aktuell scheint es sehr auf die Häufigkeit der Aufrufe ausgelegt zu sein.

 

 

 

 

Wenn Werbeanzeigen deine Herzfrequenz kennen

Reißerische Überschrift. Aber zumindest – möglich gemacht worden durch ein still eingeführtes Feature von Google im hauseigenen Chrome-Browser.

https://pixabay.com/de/bluetooth-konnektivit%C3%A4t-wireless-1690677/
Pixabay – JuralMin – Bluetooth

Mit Web Bluetooth ist es Seitenbetreibern möglich gemacht worden gewisse Daten von Fitnesstrackern abzurufen. Zu erst einmal können Website-Betreiber nun wissen welche Bluetooth-Geräte ihr in der Nähe der Website (beziehungsweise des Rechners mit laufender Website) habt. Euer Smartphone, euer Fitnesstracker, euer Smart-TV und unter Umständen die Smartwatch und die Musikanlage ist also bekannt. Ebenfalls mögliche Laptops die im gleichen Raum stehen. Über Techniken wie Google Tone (mit Tönen im nicht hörbaren Spektrum), die Werbetreibende gerne einsetzen um z.B. am Smartphone zu erkennen welche Werbeanzeige gerade auf dem TV nebenan läuft können viele Geräte dann schon ordentlich Daten austauschen. Schließlich weiß der Seitenbetreiber bzw. Werbetreibende bereits dass ihr ein anderes Gerät habt, über die Bluetooth-MAC-Adresse unter Umständen sogar welches genau es sein kann.

Nun kommt Googles „don’t be evil“…

und zwar in Form der Permission API. Ein bisher instabiler Teil des Web Bluetooth Projekts beschreibt die Anbindung an das Berechtigungssystem von Google Chrome und später sicherlich auch Android. Vermutlich konzipiert als verpflichtend für Websitebetreiber, kann man aber sicher davon absehen solange das Feature weiterhin instabil ist. Google dürfte sehr wenig Ambitionen haben dieses Feature in einen stabilen Zustand zu bringen, da die Werbeeinnahmen die Haupteinnahmequelle sind und ein Nutzer der eine Berechtigungsanfrage ohne ersichtlichen Grund sieht eher ablehnen wird.

Der Trick den Google dann anwendet: Die Website von Google Fit wird über diese Funktion die Daten direkt vom Fitnesstracker abrufen können, sofern ihr es denn zulässt, es ist ja ein Vorteil für euch. Et voilá – die Google Play Services eures Android-Telefons, der Smartwatch oder des Fitnesstrackers, sowie *.google.com hat eine generelle Ausnahme zum Übertragen aller möglichen Daten inklusive der Herzfrequenz und so weiter.

Ihr glaubt nicht wie viel der Werbung, die euch angezeigt wird direkt von Google-Serverclustern geladen wird – all diese sehen nun eure Herzfrequenz. Das Partnernetzwerk das beim Suchen nach der humansten Methode mit der bisherigen Freundin Schluss zu machen wirbt weiß also nun dass du einen höheren Puls hast, weil du beim Anblick hart gephotoshopter Frauen eher ermutigt wirst. Außerdem weiß das Partnernetzwerk bereits dass du eher weniger Sport machst, weil dein Puls eher im höheren Normalbereich ist – oder eben andersrum. Man kann dir also direkt in deiner Bannerwerbung die relevantesten Damen die mit dir halbwegs zufrieden sein würden anbieten – das ist doch ein Vorteil, oder?

Es ist alles „don’t be evil“ wenn es verpackt wird

Ihr wisst worauf ich hinaus möchte: Google verinnerlicht diesen Leitwert, Google verfolgt ihn wo man nur kann. Allerdings sind sie die besten Trickbetrüger wenn es darum geht den eigenen Profit durchzumogeln. Wenn es darauf ankommt, kann Google handfest beweisen dass der Leitsatz eingehalten wird – dagegen kann man nicht ankommen.

Außer man deaktiviert den Bluetooth Adapter in den Geräteeinstellungen oder steckt ihn, falls man noch kann, erst an wenn er denn gebraucht wird – zumindest in diesem kleinen Teilaspekt. Das würden realistisch gesehen die allerwenigsten Nutzer machen bzw. ist es zwischen zwei Smart-TVs unter Umständen gar nicht mal möglich.

Gedankengang angestoßen durch Fefe

Noctua stellt Spezial-Kühler für AM4-CPUs vor

AMD stellte mit den Ryzen-Prozessoren eine neue Prozessorgeneration vor, die zumindest verspricht Leistungsmäßig an Intel heranzukommen.
Wie wir das von AMD so kennen wird dies allerdings auf Kosten der Energieeffizienz gehen – wenn diese niedrig ist, dann ist die Abwärme entsprechend überdimensional hoch. Ich gehe mal davon aus, dass sich die Abwärme im Vergleich zu der AMD-FX Serie nicht allzu stark gebessert hat.

Um das ganze dann auch noch halbwegs lautlos runterkühlen zu können muss ein hochwertiger, leistungsstarker Kühler her. Natürlich würde auch ein kleinerer funktionieren, aber einen Rechner in der Lautstärke eines Modellflugzeugs will auch nicht jeder haben. Deshalb muss ein CPU-Lüfter überdimensioniert geplant werden.
Genau aus diesem Grund gibt es Noctua, die zwecks Lüfterdesign sich auch aus der Flugzeugtechnik bedienen. Neuerdings auch mit passenden Lüftern für AM4:

(Aus der Pressemeldung von Noctua)

Die Modellnummern verhalten sich genau so wie auch die originalen Modelle. Zusätzlich dazu bietet man allerdings auch ein Adapterset für die älteren Modelle an.
Dabei erhalten die Modellnamen immer den Zusatz AM4, wenn diese auch für AM4 geeignet sind.
Der NH-D15 stellt das Königsmodell von Noctua dar und kann sich zumindest mit vorgefertigten Wasserkühlungssets locker messen.
Käufer sollten also darauf achten, dass ein neu gekaufter Noctua-Kühler den Zusatz AM4 trägt, sofern diese auch dort eingesetzt werden.

Die bisher eingeführten Modelle findet ihr hier und in der Pressemeldung im Bild. Je nach Größe sind diese natürlich auch eher für unterschiedliche Ryzen-CPUs gedacht. Für die Leistungsstärksten Ryzen-CPUs würde ich dann schon zum NH-D15-AM4 greifen. Der NH-D15 SE enthält nur ein Lüfter, welches aber dank des ganzen Kilogramms Kühlrippen allerdings locker ausreichen sollte.

(via Noctua-Pressemeldung)

Mit dem AMP-Validator Blogbeiträge einfacher lesen

Lange habe ich nach einer vernünftigen Alternative für Evernotes aufgegebenes „Clearly“ Projekt gesucht. Alle anderen Lösungen um Websites einfach klarer ohne all das Werbegeblinke und -gebrülle, was ja neuerdings mit aller Kraft auch durch Adblocker durchgequetscht wird, waren nur so halbgar.

Mit dem AMP-Validator von Googles „Websites noch schneller machen als sie ohnehin schon sind“-Team, geht das zumindest mit Blogbeiträgen ganz gut. Da viele Magazine auch aufgesprungen sind (das Leistungsschutzrecht haben sie wohl alle ganz schnell wieder weggesteckt) kann man dies auch dafür verwenden.

Weg von den Insellösungen, hin zum vereinheitlichten System, dem es Google nebenbei auch noch besonders einfach macht die eigenen Texte automatisiert abzurufen und zwischenzuspeichern. Finde ich grundsätzlich geeignet.

Ein paar Wochen mit dem Fileee Scanaufsatz

Einige Wochen (oder sind es schon Monate?) ist es her, dass ich endlich meine Fileee-Box mitsamt Scanaufsatz erhalten habe. Die App dazu gibt es ja schon um einiges länger, irgendwann startete man mit einer Art „Crowdsourcing“ für eine Scan-Möglichkeit.

Mit Fileee erhoffte ich mir das Papier endlich nicht immer wieder durchwühlen zu müssen. Ganz weg geht das Papier auch im Papierlosen Büro nie, dafür ist die Digitalisierung noch lange nicht genug in Deutschland angekommen.

There’s an app for that

Die Fileee App lädt dann alles was ihr habt erst einmal in die Cloud – das ist für einige schon der Knackpunkt dazu nein zu sagen – aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt. So öffnete ich mein TrueCrypt-Archiv in dem ich so oder so alles mögliche hatte und wuppte das einmal hoch ins Netz.
Dank der App lief dann alles in eine Art scannen, abheften, wegpacken und dann letztendlich erst lesen wenn die Fileee-App mir gesagt hatte von wem das nun eigentlich war, was ich da eben in der Hand hatte.

Das klappte mehr oder weniger gut. Es kann aber auch an der kleinen Datenbasis liegen, die Fileee zum Start hatte – ohne Daten können die passenden Firmen halt auch nicht erkannt werden. Das wird aber mit der Zeit kommen, sofern die Nutzer natürlich die fehlenden Daten zu den eigenen Rechnungen vervollständigen.
Was mir negativ dabei auffiel: Das System scheint leider nicht bzw. nur sehr langsam zu lernen was denn nun Scans von dieser einen Firma sind. Man kann z.B. 10 identische PDF-Dateien der Starbucks-Mails hochladen und diese akkurat als Starbucks markieren – zukünftige Mails werden anscheinend trotzdem wieder nicht erkannt. Hier scheint das System glaube ich zu starr auf einen Briefkopf aus zu sein – aber so tief stecke ich in der Materie nun auch nicht drin…

Worin das System allerdings erstaunlich gut ist: Die Unterscheidung zwischen Rechnung, Lieferscheinen und anderen Briefen. Lade ich eine Rechnung hoch, ist zumindest der Typ des Dokuments immer akkurat erkannt.

und dann kam die Box…

nicht mehr lochen, einfach Scannen und weg damit. Analoges Dingsbums einfach nur noch so kurz wie möglich in der Hand gehalten. Das scheint der Ziel der Box zu sein. Ich habe natürlich etwas überdramatisiert, aber so in etwa fühlt es sich für mich an. Die Dokumente werden gescannt und dann in chronologischer Reihenfolge einfach seitlich über die Klappe in die Box gelegt. Will man mal was wiederfinden ist es ja eh meist in der Fileee-App indexiert, und brauch man davon warum auch immer wieder mal was analoges, gibt es ja immer noch die Digital-Analog-Converter namens „Drucker“.

Das klappt alles ziemlich gut, das einzige wofür ich die Box reell noch öffne ist es um Dinge reinzulegen, alles andere ist digitalisiert und schwebt in der Cloud.
Dank Volltextsuche auch relativ gut verwaltbar. Das klappt erstaunlich gut – Scanne ich eine Rechnung und suche anschließend nach dem darauf stehenden Artikel findet die App entsprechende Rechnung tadellos.
Das Herausnehmen von Dokumenten aus einer Box stellt sich allerdings als etwas umständlicher heraus. Vorher muss Fileee gesagt werden, dass das Dokument nicht mehr in der Box liegen soll – d.h. einmal die Box in der App angewählt, passendes Dokument gesucht, das Analog-Gedöns dazu gefunden (was anhand der Farbcodes einigermaßen gut funktioniert) – und dann kommt die eigentliche Schwierigkeit:

Es existiert augenscheinlich erst einmal nichts um genau dieses Blatt digital „aus der Box herauszunehmen“. Man kann Löschen, aber man möchte doch nicht gleich ein Dokument löschen, oder?
Die einzige Möglichkeit die ich in der App sehe – die Einzelansicht muss über den „Editieren“-Button aufgerufen werden – darin kann man dann die Box entfernen und hat dann nur noch ein digital sprichwörtlich herumflatterndes Dokument in seinem Filee Account. Ist man dann fertig muss einmal in der gleichen Ansicht die Box wieder angewählt werden – dann wird das Dokument aber wieder ganz nach oben gelegt – das macht die ganze chronologische Ordnung, die dann irgendwie doch wichtig ist, ziemlich kaputt.

…und der Scanaufsatz

Vollständig aus Pappe, aber dennoch stabil. Daran zweifelte ich ein bisschen, bis jetzt wurde das Versprechen allerdings gehalten. Es flogen mir zwar beim Auspacken des Bausatzes zwei Magnetscheiben (die erstaunlich stark sind) entgegen – die Box hält aber so auch ziemlich gut. Daher könnte das auch ein Ersatzmagnet gewesen sein (der mich dank des Magnetismus dann doch etwas länger als erwartet vor dem endgültigen Aufbau abgehalten hat.)

Der Aufbabu ist relativ simpel, Die Faltkanten da knicken wohin sie ohnehin schon hingebogen wurden, alles andere klickt dann fast magisch-magnetisch zusammen und – es hält einfach.
Das gleiche mit der Box, einfach drüber gehalten gibt es ein lautes „Magnetklacken“ und alles sitzt…
Per Strichcode auf der Box wird beim Scannen die passende Box erkannt (in 99,5% aller Fälle) – Dann das Dokument hineingelegt und mit gefühlt 80%-Wahrscheinlichkeit habt ihr dann schon einen passenden Scan in der App – sofern das Smartphone oben auflag und die Scan-Funktion der App aktiviert ist. – Dank Klarweiß-LED-Streifen an der Oberseite sehen die Scans in aller Wahrscheinlichkeit auch meistens vernünftig aus.
Was ich mir wünschen würde: Oben und unten ein paar schwarze Klemmen, mit denen man das Blatt glatt ziehen kann. In vielen Fällen schafft die App das auch so, aber es gibt immer einige Dokumente die besonders garstig sind (z.B. Telekom-Recyclingpapier-Briefe) und einfach erst beim vierten oder fünften Versuch vernünftig gescannt werden.

Alles in Allem ist die App aber ziemlich gelungen. Die Datenverwaltung wird ein Stückchen einfacher als mit der guten alten „Alle PDFs in Jahresordner“-Struktur. Mit Box und Scanaufsatz hat man auch eine praktikable Lösung um halbwegs papierfrei zu bleiben.
Dank der einfachen Verwaltung mit der Box bin ich ziemlich sicher, dass Ordner bei mir irgendwann ausgedient haben werden.
Einige der oben angesprochenen Eckpunkte in der App nerven zwar – aber mit Geduld ist alles machbar…

Wer in Fileee einsteigen möchte, kann dies auf der Homepage von Fileee machen, wer gleich groß einsteigen möchte kann sich auch sofort die Box, den Aufsatz oder beides im Shop bei Fileee kaufen.

Release: Bonobo – Migration

Musik bei der ich mich locker nebenbei konzentrieren kann. Nichts fürs Coding, nichts fürs lange Texte tippen, dafür ist sie mir dann doch zu aktiv, aber neben Pogo

Auf Bandcamp als unkomprimiertes, verlustfreies, als analoge Platte oder eine dieser alten runden Metallscheiben für eure Player bestellbar – oder hier unten und über den Link oben als lausige (ich glaube 128 kbit/s) MP3 in voller Länge streambar:

Alternativ:
Spotify
Google Play
iTunes
Amazon Smile

Ganz großen Dank an das Kraftfuttermischwerk, ohne ihn wäre ich glaube ich nicht in die für mich autofahr-kompatibelsten Musikrichtungen gekommen – er hat zumindest meine Spotify-Vorschläge in eine ganz bestimmte Richtung gelenkt.

Verzögerter Versand in Office Outlook aktivieren

Kleiner Aspekt den ich noch nicht so genau kannte – wer den verzögerten Versand in Google Mail zu schätzen gelernt hat, kann dies auch unter Outlook erreichen.

Regel-Assistent von Outlook

Der Weg dahin ist denkbar einfach. Eine neue Regel auf alle versendeten Nachrichten erstellen und die einzige Aktion ist „verzögerter Versand“.

Die Regeln findet ihr unter Outlook 2016 im Register „Start“ im Abschnitt „Verschieben“. Dies ist der einzige Punkt der sich von der offiziellen Anleitung von Microsoft unterscheidet.

Im letzten Schritt kann man nach belieben einige Ausnahmen definieren. So habe ich z.B. eine Ausnahme für wichtige Nachrichten erstellt.
Wichtig zu beachten ist auch – die Regel greift nicht Exchange-weit, sie muss also pro verwendetem Client extra erstellt werden. Schließt ihr dann ein Outlook in dem eine Nachricht aussteht, wird diese auch nicht gesendet – Nach dem Senden muss Outlook also zwingend die definierte Zeit offen bleiben, damit die Nachricht auch gesendet wird.

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Archive.org sichert nun nach Kanada

Die „Wayback Machine“ archive.org hat angekündigt nach Kanada sichern zu wollen. Man erwarte durch die Trump-Regierung einige entscheidende Einschnitte in Privatsphäre und Sicherheit, vor allem im Bereich des Internets, was die Arbeit von archive.org behindern könnte.

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Interior_of_StorageTek_tape_library_at_NERSC_(1).jpg
Wikimedia Commons „Interior of StorageTek tape library at NERSC“ (CC0)

Man sei verpflichtet das Internet zu archivieren, damit man nicht durch löschen oder verändern die Vergangenheit ändern könne – so der Gründer der Non-Profit-Organisation – dies könnte in Amerika in seiner Ansicht früher oder später nicht mehr möglich sein.
Mehrere Millionen wird der Datenumzug nun kosten, dies sei aber den Gewinn an Privatsphäre wert.

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Neue Wallpaper-App von Google bringt Chromecast-Wallpaper auf Android

Kennt ihr all die ganzen „Wallpaper“-Apps im PlayStore? Die meisten sind einzig und allein dafür da eine schlechte Oberfläche zu haben und voller Werbung zu sein. Die angebotenen Wallpaper sind dann meist auch nicht allzu sinnvoll.

Hintergründe
Developer: Google Inc.
Price: Free
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Google steuert nun gegen und bietet eine neue App für die Hintergründe aus Chromecast-Zeiten im PlayStore an.

Der Name lässt allerdings vermuten, dass es nicht bei Chromecast bleiben wird. Hoffentlich bietet Google hier demnächst alle Wallpaper an, die sonst nur standardmäßig auf Pixel-Smartphones oder anderer Google-Hardware installiert sind.
Vermutlich hat man damit das Ziel mal wieder eine Funktion der eigentlichen Smartphones durch Versionen die an die Google Play Services angebunden sind zu ersetzen. Auf älteren Smartphones findet man meist noch zwei verschiedene Anwendungen, wie z.B. „Google Fotos“ und die „Galerie“ – Auf aktuellen Smartphones ersetzen die Google Apps bereits die Systemapps. So findet man hinter dem Google Chrome Browser nicht mehr den System-Webbrowser oder nur noch Google Fotos auf dem Smartphone.

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