Bose QuietControl 30: Lautstärkeregler für die Außenwelt

Vorab sei gesagt – das hier ist mein erster vernünftiger Kontakt mit Noise Cancelling, in meinem Stamm-MediaMarkt hatte ich mal die QC25 von Bose auf und ein netter Mitarbeiter wechselte sofort die Batterie damit ich diese testen konnte. Die QC25 habe ich sofort wieder abgesetzt nachdem der Schalter fürs Noise Cancelling umgelegt war…
Ich fühle Noise Cancelling irgendwie. Sobald die QC25 unterdrückt hatten, bekam ich ein Gefühl als ob mir jemand einen Wattebausch in die Ohren geschoben hätte – außerdem verschob sich das Tonsignal so sehr, dass man schon glauben könnte Dr. Dre von den Beats hätte seinen obligatorischen Equalizer zwischen geschoben…
Ganz weg von Cancelling wollte ich aber nicht, dafür ist das Konzept dann doch zu attraktiv.

Mit den QC30 von Bose wurde dann das Noise Cancelling regelbar. Angeworben wird tatsächlich ein Lautstärkeregler für die Außenwelt, was nie so ganz stimmen kann und auch nicht stimmen wird.

Antischall

Das was die Kopfhörer letztendlich machen ist auf den ersten Blick eine recht simple Angelegenheit. Mikrofone zeichnen alles auf, was in der Umwelt so an Krach ist und senden das gleiche als invertierte Schallwelle wieder durch Lautsprecher ab. Interferenz zwischen zwei Schallwellen entsteht und beides gleicht sich mehr oder weniger stark aus und ist dann eben keine so starke Schallwelle mehr wie sie ursprünglich mal war.
Das schwierige an der ganzen Angelegenheit ist jetzt den Antischall genau so zu produzieren wie der Schall in den Mikrofonen ankam oder diesen so zu produzieren, dass er genau dem entspricht, was nach der mechanischen Schallunterdrückung der Kopfhörer noch existiert.

Gehen wir mal davon aus, der normale Geräuschpegel würde konstant einer Sinuskurve entpsrechen. Das tut er eigentlich nie, aber der Antischall dazu wäre das genaue Gegenteil.
Hier gezeigt der Schall als blaue Kurve f und der perfekte Antischall dazu als rote Kurve g. Beide Schallwellen treffen sich, Intereferenz, und beide Schallwellen ergeben addiert dann nur noch eine gerade Linie h (hier grün dargestellt).

Antischall vereinfacht dargestellt

In den seltensten Fällen funktioniert das so perfekt und vor allem kommt dann auch noch Musik vom Smartphone hinzu. Außerdem muss Bose erraten wie viel ihr von der f-Kurve (den Außengeräuschen) tatsächlich noch durch die mechanische Geräuschunterdrückung der Kopfhörer noch hört. Da das bei jedem Menschen anders ist kann Antischall meines Erachtens nie perfekt funktionieren. Ob Noise Cancelling also besser oder schlechter ist hängt immer von der Person ab die es erlebt. Ohne ähnlichen Aufwand wie mit Hörgeräten kann Noise Cancelling also keinen Idealpunkt erreichen – und selbst Hörgeräte sind nie ganz perfekt.

Das merkwürdige am Antischall

Der Antischall scheint zumindest bei mir immer mit irgendwelchen Gefühlen verbunden zu sein. Die kurz aufgesetzten Bose QC25 Kopfhörer im Markt setzten sich gefühlt ganz anders auf als sie vorher waren. Außerdem hatte ich das Gefühl mir würde permanent jemand ein ausgefranstes Wattestäbchen im Ohr drehen – was zumindest ich ziemlich unangenehm fand.

Die QC30 fühlen sich anders an. Nicht mehr so unangenehm wie die QC25 und vor allem durch die App und die Fernbedienung in Stufen einstellbar.
In der höchsten Stufe habe ich das Gefühl dass sich die Ohrstöpsel tiefer in den Gehörgang ziehen, was blöderweise meistens in den Momenten besonders stört, bei der man die Geräuschunterdrückung eigentlich braucht. Leicht heruntergeregelt ist die Unterdrückung allerdings gut und fühlt sich nicht mehr so stark an wie es auf der höchsten Stufe ist.

Wer häufig gähnt oder einmal wie zum Druckausgleich kräftig in die zugehaltene Nase pustet wird dann interessiert feststellen, dass man in dem Zustand unter Umständen den Antischall hört – ziemlich interessant in einigen Situationen.

Was kann der Bose-Antischall perfekt?

  • Straßenverkehrsgeräusche bis hin zur 50er-Zohne, so ziemlich alles bis hin zum lautesten LKW. Bis auf die LKW-Bremsen an Ampeln.
  • Geräusche innerhalb eines fahrenden Zuges. Die erste Klasse ist perfekt ruhig. In der zweiten Klasse sind allerdings bei besonders vollen Zügen noch Stimmen erahnbar, weil sich hier jeder versucht mit der eigenen Stimme zu übertönen. Es ist aber auch mit Mühe nicht mehr erkennbar was genau gesprochen wird.

Was kann der Bose-Antischall nicht so perfekt?

  • Gleiche 50-er Zohne, nur mit nasser Straße: Die Motorgeräusche selbst sind so gut wie weg, allerdings hört man das eher hellere Geräusch der Reifen auf der Nassen Straße weiterhin, zwar leiser als ohne Kopfhörer, aber auch durch Musik hindurch erkennbar.
  • lautere Stimmen, insbesondere spielende Kinder oder Babys die sich bei Ihrer Mutter bemerkbar machen möchten.
  • Bahnsteig-Geräusche wie z.B. ein einfahrender Zug. Allerdings ist die Musik im Gegensatz zum ausgeschalteten Antischall klarer zu hören, selbst wenn gerade ein Güterzug durchfährt. Fahrende Züge hört man weiterhin, die Gespräche am Bahnsteig oder stehende Züge sind allerdings relativ gut unterdrückt.

Was kann der Bose-Antischall nicht?

  • Fahrtwindgeräusche. Sie klingen anders, sind aber genau so störend wie sonst auch immer – und vor allem sind sie als Antischall ebenso laut wie eine beim Radfahren ans Ohr gehaltene Strandmuschel.
  • Geräusche die beim Anfassen der Ohrstöpsel entstehen bzw. Geräusche die durch eine reibende Regenjacken-Kapuze entstehen.

Alles in Allem vergleiche ich den Antischall gerne mit individuellem Gehörschutz. Besonders Gehörschutz für Musiker dämpft jede Tonlage gleichzeitig und regelmäßig ab, während die Bose Kopfhörer hier selektiv vorgehen und auch hörbar einzelne Tonhöhen unterdrücken können. Welche das sind entscheidet dann die Elektronik anhand des Mikrofonsignals.

Die App

Bose Connect
Bose Connect
Developer: Bose Corporation
Price: Free
  • Bose Connect Screenshot
  • Bose Connect Screenshot
  • Bose Connect Screenshot
  • Bose Connect Screenshot
  • Bose Connect Screenshot
  • Bose Connect Screenshot
  • Bose Connect Screenshot
  • Bose Connect Screenshot
  • Bose Connect Screenshot
  • Bose Connect Screenshot
  • Bose Connect Screenshot
  • Bose Connect Screenshot
  • Bose Connect Screenshot
  • Bose Connect Screenshot
  • Bose Connect Screenshot

Bose Connect
Bose Connect
Developer: Bose Corporation
Price: Free

Bose meint über die App sei der Antischall stufenlos regelbar. Man hört allerdings die Stufen deutlich raus, auch wenn der Regler in der App an sich stufenlos hin und her wischbar ist. Schlussendlich sind die gleichen Stufen der Kabel-Bedienung auch in der App einstellbar.
Blöderweise sind das so ziemlich die einzigen Funktionen der App. Es gibt ebenfalls eine Funktion um die Musik von einem Smartphone auf bis zu zwei Kopfhörern gleichzeitig abspielen kann. Aufgrund des hohen Preises der Hörer wird das allerdings eher selten vorkommen, zumal der QC30 der erste Inear-Bluetooth-Kopfhörer mit Noise Cancelling von Bose ist.
Die App selbst bleibt also faktisch nur für das Firmware-Update, welches man initial einmal machen sollte. Ich schätze aber dass es relativ wenige weitere Firmware-Updates von Bose geben wird. Danach ist die App nur ein Noise-Cancelling-Regler, der die abgespielte Musik ebenfalls anzeigt.

Hear-Through

Bose vermeidet den Begriff eher (vermutlich auch wegen irgendwelchen Namensrechten anderer Hersteller), hat eine ähnliche Funktionen. Wird der Antischall auf die Hälfte heruntergeregelt klingen die Bose QC30 in etwa so als hätte man normale Kopfhörer auf. Ich habe das Gefühl, dass unter 50% Antischall-Lautstärke die Mikrofone anfangen Außengeräusche zu verstärken und dann, je nach Einstellung immer lauter werden. Ohne Antischall – also mit voller Lautstärke-Verstärkung durch die Kopfhörer – klingt die Außenwelt allerdings deutlich verstärkt. Letztendlich sehe ich darin auch Vorteile. Man hört jede einzelne Klimaanlage und Lüftung und eigene Schritte sind deutlich lauter. Es entsteht dadurch aber erst einmal ein Gefühl für die Geräusche die das menschliche Gehirn normalerweise eh schon gut rausfiltern können sollte.

Der Klang

Klanglich kann ich Noise Cancelling Kopfhörer momentan noch nicht vergleichen. Das Cancelling muss den Ton vom Konzept her verändern um Außengeräusche zu verhindern. Meinen Erfahrungen nach sind die Kopfhörer stark basslastig – vermutlich weil im Mittelton-Bereich bei meinen Verkehrswegen der meiste Antischall stattfindet. Das Internet schreit einen allerdings in vergleichbaren Tests förmlich mit Basslastigkeit von Bose an. Zum alltäglichen Hören oder besonders für Pendlerfahrten in der Bahn sind die QC30 also gut geeignet, wer Wert auf Klang legt sollte sich eher im günstigen HiFi-Bereich umsehen, die Bowers&Wilkins C5 klingen z.B. deutlich differenzierter und klarer, sind aber bzgl. Geräuschunterdrückung das komplette Gegenstück zu Bose.

Der Ton ist in etwa vergleichbar mit Kopfhörern um die 50-80€ oder den Xiaomi Piston-Kopfhörern. Den Aufpreis zahlt man also fast ausschließlich für das sagenumwobene Noise Cancelling von Bose. Man erkennt meines Erachtens auch am Klangbild dass der Hauptfokus auf dem Antischall lag.

Das Mikrofon zum Telefonieren wird von mir nicht betrachtet, da ich es nicht nutzen werde. Ich nutze die Kopfhörer nicht als Headset und das wird voraussichtlich auch so bleiben. Zur Telefonie habe ich in den Bluetooth-Einstellungen von Android einfach das Anruf-Audio ausgeschaltet.

Der Aufbau

Bluetooth-Inears müssen immer irgendwo eine Batterie haben. Meistens hängt diese dann mittig am Kabel oder ist bei modernen Kopfhörern wie denen von Anker namens „Zolo“ direkt im Hörer verbaut. Für die versprochene Laufzeit von 10 Stunden inklusive Antischall benötigt es aber weitaus mehr Strom, was den Kopfhörer nur unhandlich machen würde. Die ganze Elektronik ist bei den QuietControl in einer Art Halsband untergebracht. Das zieht insbesondere über T-Shirts und Hemden immer mal Blicke auf sich, die sich aber dann relativ schnell klären. Grundsätzlich ist das ungewöhnlich und fühlt sich als Umsteiger von Kabelgebundenem eindeutig erst einmal komisch an. Man braucht ein gewisses Maß an Vertrauen in dieses „Halsband“ um nicht ständig mit den Händen den Sitz vergewissern zu wollen.

Grundsätzlich liegt das Band aber stabil auf dem Hals und verrutscht nicht großartig. Einzig und allein beim zeitsparenden Sprint von der Bahn zur Straßenbahn verrutscht das Band so, dass man den Sitz nachjustieren muss um wieder entsprechende Kopfbewegungsfreiheit zu haben. Hier wären eventuell längere Kabel und Mechanismen wie bei den LG Tone Infinim Kopfhörern sinnvoll. Dank der Mikrofone in den Kopfhörern sind die Kabel allerdings entsprechend dick, weshalb ein Einzieh-Mechanismus nur den Verschleiß befördern würde.

Unter der Jacke kann der Bügel allerdings verschwinden ohne zu verrutschen.

Die Fernbedienung am Kabel ist besser als andere vergleichbare. Sie ist höher als bei vielen anderen Headsets und auch aus dem Augenwinkel nicht mehr zu erkennen, allerdings sind die Tasten deutlich fühlbar und unterscheidbar, was eine Blindbedienung ohne viel Übung ermöglicht.

Die Ohrteile selbst sind unerwartet groß, müssen dies aber dank der Mikrofone auch sein. Durch die Silikonteile, die man laut Anleitung eher in den Gehörgang hineindrehen anstelle von -stecken soll, sitzt aber alles fest und fühlt sich bis auf die Nebeneffekte durch den Antischall auch auf längere Zeit angenehm an.

Fazit

Als aktuellstes Modell von Bose scheinen die QC30 eindeutig aufs Noise Cancelling ausgelegt worden zu sein. In der Klangqualität sollte man nicht allzu hohe Ansprüche stellen, was im Preisbereich von aktuell ca. 200€ bis 230€ sicherlich für viele nicht ganz einfach sein wird. Hier sollte man bedenken dass man das Topmodell des Marktführers im Noise Cancelling kauft und eher den Zweck anstelle den Ton betrachten. Nichtsdestotrotz klingen die Kopfhörer vergleichbar gut, können aber mit u.U. günstigeren High-End Inears von Shure oder Bowers & Wilkins nicht mithalten.
Laut Preisverlauf scheint ein Preisfall allerdings jedes Jahr einmal stattzufinden. Wer also geduldig ist und seine Vorfreude lange hinauszögern kann, kann hier warten.
Für das gute Noise Cancelling, welches einem etwa gleich bepreisten individuellem Gehörschutz in nichts nachsteht sind die 200€ allerdings gut investiert.

Zolo: Anker mit neuem Kickstarter-Projekt

Der Amazon-Händler Anker, der  für alles mögliche an Smartphone-Zubehör bekannt ist, startet mit dem Namen Zolo demnächst eine Kickstarter-Kampagne für ein Gerät, welches ziemlich exakt nach den „The Dash“ Kopfhörern aussieht.

Zolo - Neue Kopfhörer von Anker?

Nun teasert man ein ähnliches Gerät auf einer Website mit Newsletter-Opt-In an. Ein Hinweis auf eine Kickstarter-Kampagne ist auch vorhanden.
Warum auch immer der Anker-Konzern dieses Produkt per Kickstarter finanzieren muss. Mit dem festen Standbein im Amazon-Geschäft sollte man eigentlich ausreichend Kapital haben um ein paar neue Produkte zu finanzieren, wie es in den sonstigen Produktreihen auch geschieht.
Vielleicht will man hier nur auf die gefloppten „The Dash“ anspielen und den gleichen Kickstarter-Effekt nutzen um selbst ein Produkt der Kategorie zu haben.
Neben Samsung und einigen weiteren ist man hiermit aber auch nicht mehr alleine auf dem Markt.

Das Gegenteildenken

Ich schaue mir gelegentlich Berichte über Social Media an. Aus Richtung Sascha Lobo mit der „Blasentheorie“ (Meinungsverstärkung durch Timelines in deinen Social Media Netzen die ausschließlich deine Meinung unterstützen). Und ich wundere mich gelegentlich warum die Menschheit überhaupt so einseitig ist.
Social Media ist in dieser Blasen-Technik aufgebaut weil sich dadurch am meisten Nutzungszeit und damit am meisten Geld erwirtschaften lässt.
Gehen wir mal davon aus, dass die meisten dieser Nutzer bereits wissen was die Blase mit ihnen macht – das predigt Sascha Lobo in vielen Vorträgen.

Ich wundere mich warum keiner daraus einen Ausweg sucht. Nicht aus Social Media raus – sondern aus dieser Blase. Ich gebe zu, es ist anstrengend Artikel zu lesen, die das Gegenteil deiner Meinung behaupten, aber diese Artikel haben Gründe und sind auf irgendeine Art belegt. Bevor du nicht verstehst welche sachlichen Gründe die Gegenseite für ihre Meinung hat, kannst du dir deine eigene Meinung also nicht bilden. Das bezeichne ich gerne als Gegenteildenken. Es ist dermaßen anstrengend und in deinem Kopf wirkt es sehr zeitraubend – daher vermute ich dass viele davon absehen gegenteilige Meinungen zu lesen und zu analysieren. Dadurch entsteht aber die Blase, und damit kommst du immer rein.

Es gibt immer – auch gute – warum Trump gewählt werden sollte, auch wenn du der anderen Meinung bist. Es gibt immer Gründe warum die AfD mit ihrem Parteiprogramm Deutschland voranbringen könnte – auch wenn es deiner Meinung nach eher das Gegenteil ist. Ohne Diversität gibt es keine Meinung. Ohne das Gegenteil von etwas betrachtet zu haben kann die Meinung also nicht gefestigt werden.

Jede Entscheidungsmatrix tut dies, jede Gruppenarbeit, jede Entscheidung in Gruppen ist auf Abwägung einzelner Meinungen ausgelegt. Nur ihr selbst tut es meistens nicht…

Das Wasserspray von DM lieber nicht trinken

Ich weiß jetzt nicht mehr wieso ich die Idee hatte das Wasserspray von DM einfach mal in den Mund zu sprühen. Vielleicht erinnere ich mich an diese Zuckerwasser-Sprays mit Zungenfärbemittel aus meiner Kindheit.

Spontan den Gedanken gehabt doch mal DM darüber zu fragen ob man das denn auch darf. In vielen Produkten ist ja destilliertes Wasser, was ja nicht unbedingt ohne weiteres getrunken werden sollte.

Den genauen Anfragetext habe ich leider nicht mehr, da DM den auf der Website eingegebenen Text nicht wieder per Mail zurücksendet – Ich hatte aber gefragt ob man das Wasserspray (auch das mit Parfum versetzte) gefahrenlos trinken könne – weil es sicher irgendwelche Leute gibt die sich Wasser aus einer Sprühflasche eben auch gerne mal direkt in den Mund sprühen. Welche Gründe man dazu auch immer haben mag.

Also nein, „hochgereinigtes normales Wasser“ – heißt für mich eher, dass es destilliert ist und eben hinterher mit Parfum und co versetzt wurde. „frei von […] Kalk“ unterstreicht für mich das ganze noch einmal, da es beim destillieren von Wasser ja grundsätzlich darum geht den Kalk rauszubekommen.
Ich würde also davon abraten das zum Trinken dann doch recht teure Wasser dann auch tatsächlich zu trinken, da man ja eher davon absehen sollte solches Wasser zu trinken.

Abseits von dem stetigen Gedanken sich das Zeug in den Mund sprühen zu wollen finde ich das Sprühwasser ziemlich genial. Bisher kennt man das ja nur aus den Badezimmern der teureren Langstrecken-First-Class-Flüge und von Evian, aber auch mal so für heiße tage und einige Sekunden lange Erfrischung finde ich das ganz nett. Auf die Anwendung mit Makeup gehe ich hier mal überhaupt nicht ein – weibliche Kollegen können da sicher deutlich detaillierter von berichten.

Ansonsten – wenn DM das hier lesen wird (oder sollte) – stehe ich immer noch an zwei Fronten. Die Meldung oben bescheinigt mir mit ~60% Wahrscheinlichkeit, dass es sich um destilliertes Wasser handelt – außerdem mit Parfum, Glycerin und sonstwas – in kleinen Mengen sicher nicht schädlich – aber dürfte ich davon jetzt mir gleich eine gesamte Flasche in den Mund sprühen? Auch wenn das jetzt für Wasser eher sehr teuer wäre stehe ich noch weiter auf dem Schlauch.

Für interessierte: In den DM laufen, und mal in den Getränkekühlschränken schauen – das ist eigentlich auch ein Anzeichen dass man es trinken können sollte…
Abseits von dem oben gezeigten gibt es auch ein Wasser mit Kokos-Geruch und ein normales. Wäre das normale verfügbar gewesen hätte ich das genommen – so musste ich auf die beiden anderen umsteigen.

Was Smartphone-OEMs aktuell falsch machen

Das Xiaomi Mi Mix kommt ziemlich dicht an meine Idealvorstellung eines Smartphones ran. Mit neuen Ideen wie dem Ultraschall-Näherungssensor kann der Bildschirm immer größer werden ohne das Gehäuse selbst größer zu machen. Aber nichts ist perfekt und es geht immer etwas besser – sonst gäbe es ja keine Arbeit. Hier versuche ich also einmal zu schildern woran es meiner Meinung nach bei den OEMs hängt. Anscheinend ist irgendwo eine Grenze gesetzt worden, die bis dato noch nicht überschritten wurde. Sowohl in der Hardware als auch im Vertrieb.

Das Mi Mix von Xiaomi - das Zukunfts-Smartphone für Smartphone-OEMs?

Die Hardware

Fangen wir zu erst mit dem spannenden an: Die Hardware. Fest verbaute Akkus, die zwar die Neukäufe nach gewisser Nutzungszeit anregen, aber auch ein verhasster Aspekt vieler Käufer sind – gang und gebe in vielen aktuellen Smartphones. Der andere Punkt ist der Speicherplatz. Entweder SD-Karte und kleiner interner Speicher, oder großer interner Speicher und keinerlei Erweiterungsmöglichkeit.
Dabei erwarte ich nicht, dass alles gleich in Richtung Project Ara oder Mi Mix gehen muss, sondern einfach eine solide Grundbasis in aktuellen Topmodellen:

  • einen entfernbaren Akku
  • trotz des Akkus ein Gehäuse dass so nah wie möglich an „unibody“ herankommt, idealerweise aus Aluminium
  • So irrsinnig das erscheinen mag: 128 oder 256 GB internen Speicher und immer noch einen…
  • … UFS-II SD-Kartenslot, der auch alle bis dato bekannten Karten akzeptiert, also vor 200+ GB großen Karten keine Scheu hat. Auch wenn UFS-II für SD-Karten eher für Fotografen interessant zu sein scheint, den Geschwindigkeitsvorteil könnte ein Smartphone, gerade bei App-Daten auf der SD-Karte gut gebrauchen.
  • FullHD-Bildschirm. Ehrlich gesagt, im Größenbereich bis 6″ reicht FullHD vollständig aus. VR mal außen vor gelassen.
  • 4 oder mehr GB an RAM. Alles muss flüssig laufen, sonst macht es keinen Spaß. Dabei muss es nicht Out-of-the-Box flüssig sein – das sind sie ja alle: Es muss flüssig laufen, auch wenn das Smartphone bereits ein oder mehrere Jahre in Verwendung ist und sich einiges angesammelt hat. Aktuelle Smartphone-CPUs unterstützen das problemlos.

Das wäre also mein Idealbild. Mir ist es völlig egal ob nun modular oder Curve oder Mi Mix-like oder sonstwie. Die Hauptsache ist ein mechanisch stabiles Gehäuse mit entsprechend „Wumms“ unter der Haube, nicht nur von der CPU.

Der Vertrieb

Aber nicht nur in der Hardware gibt es Besserungsmöglichkeiten. Eine der Hauptsachen die ich dank LG aus der Vergangenheit kenne ist das ineffiziente Vertriebsmodell.
Smartphones dürfen nicht auf kleine Absatzgebiete angepasst sein. Softwaremäßig müssen sie dies schon, zwecks Rollout neuer Android-Versionen, aber ein Smartphone auf das Absatzgebiet „Norddeutschland“ oder auch nur „Deutschland“ oder gar bis hin zu den Providern einzuteilen und Smartphones Service-Mäßig an das Land zu binden macht schlichtweg keinen Sinn.

Der Handel unter den Händlern

Der Markt kauft fleißig auch  im EU-Ausland ein. Ich nenne mal als Beispiel das Vertriebsmodell von LG: Geräte sind auf „Telekom, Deutschland“, „Orange, Frankreich“ und co angepasst und auch gekennzeichnet. In Deutschland aber bekommt man mit ziemlicher Sicherheit dann ein Französisches Smartphone von dem Provider Orange.
Die Gewinnspanne für den Händler war einfach größer wenn er statt deutscher Geräte französische verkauft. Zack -> deutsche Kunden mit Smartphones aus Frankreich. LG’s Vertriebsmodell ist damit komplett durcheinander.
Der Nachteil für LG: Die Geräte wurden in Deutschland verkauft. Der Händler hat eine Gewährleistung zu garantieren, der Hersteller gibt freiwillig im Jahr Gewährleistung auch noch Garantie oben drauf. Der Kunde meldet sich also bei einem Garantiefall, der Kunde weißt nach dass das Gerät in Deutschland gekauft wurde und LG muss Garantie auf eigene Kosten leisten.

Weiter im Beispiel LG geblieben wird das Smartphone nun per Express nach Frankreich gesendet, weil das Gerät ja ein französisches ist. Express-Versandkosten, hier nutzt man DHL – meines Erachtens sind diese selbst für Großkunden noch teuer – besonders der Express-Versand ins Ausland.
In Frankreich wird das Gerät repariert und zurückgesendet. Wieder einmal Express-Versand. Sofern jetzt LG kein LG G4 mit dem anscheinend nicht dauerhaft lösbaren Bootloop erwischt hat, war es das. wenn doch, dann wird sich dieser Prozess so lange wiederholen bis der Kunde entweder verärgert ist oder die Kosten für den ganzen Versand die Bilanz von LG völlig zerstören.

Garantie-Porto: Rechenbeispiel

Kurz hochgerechnet für das beliebte Land Rumänien, in dem deutsche Händler gerne günstig Smartphones einkaufen um sie in Deutschland zu verkaufen:

DHL Express dort hin kostet aktuell 83,10 EUR pro Paket, ziehen wir einmal geschätzte 20% davon ab, da wir hier Großkunden und Mengenrabatte haben.
Macht ca. 66 EUR pro Paket. Da zumindest mein LG G4 zuvor drei mal wegen dem Bootloop-Fehler bei LG war sind hier sechs mal Porto angefallen.
Abschließend: 198 EUR für Porto während der Garantiezeit – nur weil LG Geräte aus Rumänien nicht in der Reperaturzentrale in Deutschland reparieren kann, möchte oder will.
Spätestens nach der Garantiezeit hat man also genau so viel für den Versand bezahlt, wie das Smartphone dann wert sein dürfte. Das passt in keine Leistungsrechnung. Dabei habe ich die drei getauschten System-Boards (der Fehler liegt dort und nach LG-Musterlösung wird dies ausgetauscht) noch nicht im Preis einberechnet. Da dies das Herzstück des Smartphones ist dürfte dies auch ein bisschen auf der Bilanz rumtreten.

Was also muss hier besser laufen?

Ich nehme als Idealbild gerne das unter Android-Jüngern so verhasste Apple-Smartphone. Einen Termin im Store ausmachen und die Sache ist meist geklärt. Nicht jeder kann sich aber eine solche Struktur leisten – vor allem die anderen Smartphonehersteller nicht.
LG hat auch in Deutschland genau die gleiche Reperaturstelle wie in Frankreich – deren Vertriebsmodell erlaubt es aber nicht Smartphones von deutschen Kunden, die dummerweise nun Franzosen-Smartphones haben, auch in Deutschland zu behandeln.
Der Markt darf also nicht so klein eingeteilt sein. Ideal ist ein Absatzgebiet „CDMA“ und ein Absatzgebiet „GSM“ – oder „EMEA“ (Europe, Middle East and Asia), „Amerika“ und andere Kontinenten.
Dies zentralisiert die Reperaturstellen und sorgt nebenbei dafür, dass Reperaturanweisungen nicht ellenweit gestreut werden müssen.
Sehr viele Hersteller machen das bereits ähnlich.

OnePlus kommt hier um die Ecke – die Reperatur ist nur in China möglich – verständlich für den kleinen Marktanteil. ABER: Es ist die einzige Stelle an der repariert wird und der Transportweg dorthin ist zentral vom Hersteller verwaltet – außerdem wird ein Fehler wie bei dem oben genannten LG G4 bootloop direkter auch mit Kooperation des Kunden gelöst.
Per Remotewartung schalten sich Supporter von OnePlus auf Kundenrechner und versuchen das Smartphone zu reparieren – wenn es nach einem Softwareproblem aussieht. Mit ADB und dem Bootloader-Modus bei Android ist das überhaupt kein Problem.
Ist das nicht möglich geht es zwar nach China, aber bis dahin hat jemand von OnePlus das Gerät bereits angeschaut und es landen definitiv nur Hardwarefälle in Fernost. Ein große Kosteneinsparung bei größerer Kundenzufriedenheit als LG – und das von einem Smartphone-OEM der bedeutend kleiner als LG ist.

Die Software

Zwecks Software ruderte Google die letzten Monate etwas zurück. Google möchte Smartphones mit Android proprietär an sich binden – vorerst ist das natürlich zum Nachteil des Kunden. Der PlayStore ist nur auf Geräten zugelassen die wenig eigene Crapware vorinstalliert haben. Das hält die Smartphones frei und hat nebenbei den von Google gewünschten Bindungseffekt. Hier muss ich zugeben dass man nicht viel besser machen könnte. Natürlich kommt es auf den Hersteller des Smartphones an, welche Oberfläche auf dem Gerät läuft. Im Grundkonzept sind die Smartphones dank Google alle gleich. Was hier der Idealstand ist kann ich nicht genau sagen. Einerseits fand ich die von Features triefende Android-Variante von LG ziemlich gut brauchbar, andererseits ist das Vanilla-Android auf den Pixel-Geräten oder über Lineage OS (ehem. CyanogenMod) ebenfalls gut zu gebrauchen oder noch besser, da sich Apps, die tief ins System eingreifen müssen in Vanilla-Android besser zurecht finden.

Fazit

Wir sind noch entfernt vom möglichen Ideal-Smartphone – entweder weil es Hersteller so möchten, oder weil der Markt für solch ein Smartphone zu klein ist. Dabei ist all das möglich – es würde aber nur den Neukauf-Zyklus brechen, den die Hersteller so haben möchten um den Umsatz zu sichern. Es bleibt abzuwarten ob Fernost-Marken wie Xiaomi sich im Rest der Welt festsetzen und Marktanteile sichern. Die Vertriebswege sind hier nicht unbedingt besser. Xiaomi zeigt allerdings am Mi Mix eindrucksvoll was man kann und wohin die Reise gehen sollte.
Ein Smartphone, welches nicht alle zwei Jahre neu angeschafft wird, weil die Hersteller Hardware und Software limitieren wäre ein großer Fortschritt. Auch in Richtung der Umweltverträglichkeit.

In diesem Artikel erwähnt:


Xiaomi Mi Mix – Tradingshenzen

 

Google stuft Symantec SSL schrittweise runter

Symantec und SSL-Zertifikate: 40% Marktanteil und demnach häufig im Internet zu finden. Allerdings läuft nicht alles gut bei Symantec.

https Zertifikate - demnächst nicht mehr von Symantec?

Vor einiger Zeit stellte Symantec ein Zertifikat auf die Google.com Website aus. Da es nicht von Google beauftragt wurde ist die Zertifikatsausgabestelle bei Google in Ungnade gefallen.
Nun setzt Google im Chrome-Browser eigene Zeitbegrenzungen für SSL. Ab Version 59 wird nur noch 33 Monate vertraut, ab Version 64 dann nur noch 9 Monate. Da man sich eh jedes Jahr um sein Zertifikat kümmern sollte und zumindest prüfen sollte ob das Zertifikat noch so passt wie es damals war.

Symantec darf sich also nicht weitere Fehler leisten, neben dem Ablauf der Zertifikate könnte Google natürlich auch gleich der ganzen Ausgabestelle nicht mehr vertrauen und damit wäre ein Großteil der Websites im Internet im am weitesten verbreiteten Webbrowser nur noch als für den normalen Nutzer unsichere Website aufrufbar. Da der Sinn der Zertifikate ist auch Vertrauen zu schaffen, wäre dies besonders Geschäftsschädigend für die Firma.

via

Google Home und die Werbe-Erinnerung für Disney

Die Tage erhielten Nutzer der Google Home Mikrofonwanzen in Assistent-Form aus eben jenen Werbung für den Disney-Film „Die Schöne und das Biest“.

Damit sind wir weiter einen Schritt in Richtung Orwells Teleschirm, der in seinem 1984-Buch natürlich auch Werbepropaganda fleißig an die Haushalte verteilte.
Ganz so drastisch sei es aber nicht, so Google. Es handle hier sich um eine personalisierte Empfehlung für die Nutzer der Assistenten – dies könne man nicht als Werbung ansehen, da es ja auf vielen weiteren Variablen, wie die Uhrzeit oder die Interessen der Nutzer abzielt.
Genau das ist allerdings die Hauptsache für Werbebotschaften. Werbung muss im passenden Zeitraum abgespielt werden und die Wanzen von Google erkennen aufgrund der Geräusche so oder so die Anwesenheit des Nutzers. Alternativ würde das Smartphone ja eh den Standort und das passende WLAN-Netz als verbunden melden.

Bleibt abzuwarten bis die Lautsprecher laufende Gespräche stören, weil ein falscher Fakt gefallen ist.
Interessante neue Welt, besonders wie sie sich schleichend dann doch immer näher den eigentlich fiktiven Geschichten aus dem bereits 1948 geschriebenen Buch von Orwell anbahnt. Es aber weil der User ja interesse daran hat nicht in Zusammenhang gebracht werden könne.

via

Hangouts Meet und Chat: Allo und Duo, nur eben als Enterprise

Neben Allo, Duo, der Messenger-App für SMS und co auf Android, dem normalen Hangouts und den Überbleibseln aus dem alten Google Voice existieren nun auch wieder zwei neue Messenger aus dem Hause Google.

Im Grunde genommen nicht einmal neu – Google nennt die Video-Funktion von Hangouts nun „Hangouts Meet“ und die Chat-Funktion folgerichtig „Hangouts Chat“, nur eben gelabelt als Enterprise-Software.
Interessierte Unternehmen sollten für die neuen Hangouts-Funktionen unbedingt die „G Suite“ als Rahmen für alles Enterprise-Mäßige nutzen. Ohne diese würden nur die Endkundenfunktionen zur Verfügung stehen.
Wer dennoch mit Hangouts Chat starten möchte, sollte dann hier beginnen

via

Idee: Amazon Glacier als Backup-Lösung

Amazon hat mit Glacier das Tapedrive in die Cloud gebracht. Mit dem Dienst kann man Daten einfach nur sichern. Allerdings „kalt stellen“ – d.h. ein Set Dateien wird hochgeladen und ist dann auch erst mal nicht zugreifbar.
Weil Amazon das u.U. mit anderen Daten zusammen auf ein Band packt und einfach nur einlagert. Damit sind eure Daten zwar sicher, auch für gut 70-80 Jahre, im Gegensatz zu Dropbox und co gibt es dafür dann aber keinen Zugriff.

Glacier lohnt sich also nicht für User die ständig irgendwelche Backups machen müssen, sondern nur um z.B. einmal das NAS in die Cloud zu spiegeln.

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Interior_of_StorageTek_tape_library_at_NERSC_(1).jpg
Wikimedia Commons „Interior of StorageTek tape library at NERSC“ (CC0)

Dafür ist Glacier billig. Das reine speichern eurer Daten kostet je nachdem wie viel ihr habt deutlich weniger als bei Dropbox und co. Unter Umständen schlägt Amazon mit Glacier sogar die Festplatte, die auf den Dachboden gelegt wird.

Die Grundidee die ich nun habe – Amazon schlägt mit den Preisen Dienste wie Crashplan und co. – und bietet eigentlich genau den gleichen Einsatzzweck an – nur ist bei Crashplan die Rücksicherung mit drin.
Das wäre bei Glacier wieder teurer und vor allem umständlich. Wer Daten wieder haben möchte muss natürlich erst einmal darauf warten bis Amazon-Mitarbeiter das Tape mit deinen passenden Daten gefunden haben und entsprechend rückgesichert haben – so dass man es eben abrufen kann. Dann kostet eine Rücksicherung gut und gerne mal ein Jahrespreis von Crashplan.
Da man aber in den seltensten Fällen von Glacier zurücksichern muss, könnten die Preise sich mehr rechnen als Crashplan und co.

Hat jemand von euch bereits Glacier eventuell auch beruflich in Verwendung, oder sichert ihr noch lokal nur auf das NAS, oder das NAS dann auf Glacier? Für Familienfotos bietet Amazon ja so oder so unbegrenzten Speicher an, und ist damit nicht mal der einzige. Wer mehr Daten sichern muss kann momentan leider noch keine solchen Dienste in Anspruch nehmen.

Ideen: Lifehacker

Das Chrome-Omnibar-Alphabet

Jeder Browser bietet heutzutage eine spezielle universelle Adressleiste an. Chrome nennt diese Omnibar, da Chrome der erste Browser war der damit angefangen hat kein extra Feld für das Suchen im Web darzustellen, sondern beides in eins integriert hat.
Daraus lässt sich aber auch ein gutes Spielchen machen. Wieder einmal ein Alphabet. Die Grundregeln dazu sind ganz einfach. Jeweils ein Anfangsbuchstabe wird eingegeben und der erste vorgeschlagene Link stellt die Seite dar die ihr vermutlich gerade ansurfen wolltet.

Ich fange jedenfalls mal an und versuche zumindest auch zu begründen warum eben jenes bei mir vorgeschlagen wurde.

smile.amazon.de – Wenn ich Amazon öffnen will, dann muss ich einfach nur A und Enter drücken. Die automatische Weiterleitung auf die Smile-Version kommt durch den Switcheroo Redirector. Dort unterstütze ich aktuell den Kooperationsverbund Autismus Berlin. Wenn man 0,5% aller Einkäufe die Amazon gnädigerweise spendet schon unterstützen nennen kann.

Switcheroo Redirector
Switcheroo Redirector
Developer: ranjez
Price: Free

https://www.bahn.de – Vermutlich begründet auf meiner wie üblich sehr exzessiven Suche nach Bahnverbindungen zur IFA im August. Oder weil Google eventuell weiß, dass ich hauptberuflich mit der Bahn pendle?

http://cachers-world.de/ – Ein Geocaching-Shop in dem ich mich ab und zu urplötzlich stöbernd wiederfinde ohne irgendeine Idee zu haben wie ich dahin gekommen sein könnte.

dict.cc – Hauptberufliches ständiges Gesuche nach englischen Übersetzungen von Fachwörtern

electricfor.life – Mein Dienstagabendprogramm – Ein Podcast von Gareth Emery, dessen Musik ich gerade weil sie (zumindest meistens) nicht so aufgewühlt ist besonders mag. Jeden Dienstag um 21 Uhr live und sonst überall da wo es Podcasts gibt auch als Aufzeichnung.

 

finanzblick.de/webapp – Ein nettes Tool zur Übersicht aller Finanzen. Im Hintergrund steht Buhl. Die Firma hinter der Wiso-Software. Mögen einige kritisch sehen, besonders Banken warnen aktiv davor irgendjemand anderem die Bankingdaten zu geben, ich habe aber bisher keine negativen Erfahrungen gemacht.

 

google.de – natürlich, wie sollte es auch anders sein?

hukd.mydealz.de – ich habe keine Ahnung warum das noch da drin ist. Die Domain wird eigentlich auf die MyDealz-Homepage weitergeleitet.

idealo.de – meine bevorzugte Seite um alles mögliche zu vergleichen, einige Produkte sind dort vorgemerkt und werden quasi „Überwacht“ bis sie in einen angemessenen Preisbereich fallen.

joylent.eu – Das Soylent für Europa. Für alle die einfach keine Zeit haben. Pulver, Wasser, Schütteln, Trinken, Satt. Schneller geht es eigentlich nicht.

keybase.io – Ein Projekt in Closed Beta welches sich zur Ambition gemacht hat OpenPGP Social-Media kompatibler zu machen. Spannend, wie es sich entwickeln wird. Mein Profil findet ihr hier.

linustechtips.com – LinusTechTips ist eigentlich ein englischsprachiger Youtube-Kanal einer (inzwischen) Firma, die Tipps im Netz zu allem möglichen rund um Computerhardware gibt. Der Link ist das Forum dazu indem sich allerlei erstaunlicherweise sehr Markenaffinen (wenn man das bei Hardware auch so sagen kann) User tummeln und ebenfalls sich das Ziel gesetzt haben jeweils Noctua bei Lüftern und nVidia bei Grafikkarten vorzuschlagen wenn es denn zu Fragen bezüglich Lüftung oder Grafikkarten kommt.

mobilegeeks.de/autor/verabauer/ – das ist kein Scherz, Google scheint erkannt zu haben dass ich faktisch nur noch Veras Beiträge auf Mobilegeeks lese und leitet mich nun konsequent einfach direkt zu ihren Beiträgen. Klickt euch einfach mal durch. Sie schreibt eigentlich über all das, was man vielleicht in zwei bis drei Jahren bekommen könnte – technisch sehr interessant, auch wenn es meistens Produkte sind die zwar innovativ sind, aber die Welt meistens nicht sehen werden oder einfach nur Konzepte sind.

noctua.at – Geschuldet sicherlich dem LinusTechTips Forum und meinem kürzlichen Umstieg auf einen Noctua NH-D15 und einige Gehäuselüfter von Noctua. Ich finde es ehrlich gesagt faszinierend dass man mehrere Seiten mit Features zu einem simplen Gehäuselüfter verfassen kann.

online-convert.com/ – Ein online-Converter für verschiedene Dateiformate. Vor etlichen Jahren mal genutzt. Wird warum auch immer weiterhin vorgeschlagen.

play.pocketcasts.com – Die Browser-Version meines bevorzugten Clients für Podcasts. Synchronisiert die jeweiligen gehörten Podcasts und erlaubt es Podcasts einfach überall weiterzuhören. Für ein Pendler wie mich ein Segen.

qwertee.com – die nerdigsten T-Shirts überhaupt, einmal raufgeschaut kommt man leider nicht mehr so schnell wieder los.

Reddit – showerthoughts – Was passiert wenn man in eine Neonröhre beißt? – Ein sehr verrückter Gedanke der mich ehrlich gesagt Stunden der Überlegung gekostet hat. Was passiert abseits der Glassplitter, wenn man in eine Neonröhre beißt? „Wetten dass …?“ lies Menschen über Neonröhren laufen, normale platzende Neonröhren sind eigentlich ungefährlich, weil das Gas drinnen sich recht schnell auflöst. Aber das ganze auf Höhe der Nase bzw. der Schleimhaut im Mund wäre dann doch eine ganz andere Hausnummer, oder?

schnell.news/ – Logischerweise, die Hauptseite dieses Blogs…

twitter.com – Eigentlich ständig über Tweetdeck angesteuert muss ich dank geschütztem Twitteraccount ab und an nachschauen ob es doch noch einige Leute gibt, die mir unbedingt folgen wollen.

uplay.ubi.com/ – Uplay, in letzter Zeit SEHR viele Störungen und Downtimes, schaute ich als Assassins Creed-Liebhaber gelegentlich mal nach ob zumindest in der Web-Version noch alles richtig läuft.

virustotal.com – Ein Dienst, der einzelne Dateien auf einen Schwung mit gut 50 Virenscannern einmal durchprüft. Gerade bei Dateien mit denen man sich unsicher ist zu empfehlen. Fehlalarme sollte man allerdings mit einberechnen. Ohne tatsächlich auf den Namen des „Schädlings“ geschaut zu haben lohnt sich virustotal dann allerdings auch nicht.

web.whatsapp.com – die Web-Version von Whatsapp. Dürfte jedem normal-sterblichen bekannt sein.

xn--mgba7c1bly.xn--wgbh1c/ (Archivlink) – Eine right-to-left URL die ich einmal via Twitter entdeckte. Ich kann rein gar nichts davon lesen, finde es aber auch schräg warum Google mir genau diese noch einmal vorschlagen will.

youtube.com/?gl=DE&hl=de – Aus irgendeinem unerklärlichen Grund funktioniert bei mir die Suche auf Youtube via Omnibar nicht. Folglich habe ich mir angewöhnt Youtube anzusurfen und dann erst zu suchen.

zxing.appspot.com/generator/ – Der QR-Code-Generator meiner Wahl basierend auf Google-Scripten. Für den seltensten Fall irgendwann mal einen QR-Code generieren zu müssen.

Natürlich ändern die Links sich von Zeit zu Zeit, momentan sind es aber diese hier. Von Zeit zu Zeit ändert selbst Google etwas an dem Algorithmus, was genau verrät Google aber nicht – und wird dies auch nie tun. Aktuell scheint es sehr auf die Häufigkeit der Aufrufe ausgelegt zu sein.