ProxyHam sagt Talk auf DefCon Konferenz ab

Auf der Hackerkonferenz DefCon sollte eigentlich ein neues Gerät vorgestellt werden, welches es erlaubt den eigenen Internetanschluss durch einen mehrere Kilometer weit entfernten Accesspoint zu leiten. Dazu nutzt das Gerät namens ProxyHam einen Raspberry Pi, der als Proxy konfiguriert wird und leitet so ein WLAN oder ein Ethernet über ein Funknetz abseits der üblichen Frequenzen weiter. Benötigt werden dann nur noch spezielle Antennen für die Empfangsgeräte.

So sollte sichergestellt werden, dass z.B. Journalisten auch bei kritischen Berichten Meinungs- und Pressefreiheit weiterhin gewährleisten können, ohne einfluss von externen Quellen zu bekommen.
Gerüchten zufolge soll hinter der Absage die US-Regierung bzw. Geheimdienste stehen.
Meiner Meinung nach ist dies das beste Marketing, was dieser Branche passieren kann, da Interessen von Personen innerhalb der Branche und teilweise auch das öffentliche Interesse stark durch solche Aktionen gesteuert werden. Gleiches war bereits bei dem Entwicklungsstopp der Verschlüsselungssoftware TrueCrypt zu beobachten.
Was weiter mit ProxyHam geschieht und ob es bei bereits im Netz befindlichen ungefähren Bauanleitungen bleibt können wir bisher noch nicht wissen.

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