Google möchte YouTube noch mehr zu Google+ machen

Noch mehr Google+ in Youtube? Laut dem GoogleWatchBlog hat Google vor das Konzept von YouTube mit dem von Google+ fast gleichzusetzen.

So sollen es zumindest „anonyme“ YouTube-Entwickler gesagt haben. Statt einem reinen Video-Hosting-Dienst sieht Google die Zukunft von Youtube in Google+ und möchte es YouTube ermöglichen nicht nur Videos, sondern eben auch Text, Bilder und alles weitere zu posten.

YouTube Icon

Klingt ziemlich exakt nach Google+, falls YouTube den Platz von Google+ einnimmt zwingt man die Nutzer, die schon bei der Umstellung des Kommentar-Systems eher unzufrieden waren nun vollständig zu Google+, oder zu YouTube, welches nichts anderes als das heutige Google+ sein wird… Was dann aus dem originalen Google+ wird frage ich mich auch gerade…

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Bei OSTIF verschwinden GPG-Mails

OSTIF, die Leute hinter dem VeraCrypt Audit, mussten feststellen das GPG verschlüsselte E-Mails spurlos verschwunden sind.

Flickr, Enigma Crypto machine

Eingesetzt wurden die „Google Apps for Business“ vermutlich auch im Zusammenhang mit Mailvelope als bequeme Schlüsselverwaltung für die Weboberfläche.
Dabei sind E-Mails nicht einfach verloren gegangen, sondern einfach vollständig verschwunden und auch im „gesendet“ Ordner nicht mehr auffindbar.
Zwischenzeitlich ist man auf andere Lösungen umgestiegen, da man eine Angriffslücke in den Business-Apps von Google vermutet. Außerdem wird nun auch an den Apps selbst geforscht.

Unabhängig davon geht der Audit für VeraCrypt natürlich weiter, auch steht man in engem Kontakt mit dem Chefentwickler um etwaige Lücken sehr schnell vor Bekanntmachung bereits schließen zu können.
Hierzu setzt man dann hoffentlich auf schlankere Lösungen wie qmail und lokal verwaltete Postfächer, damit die Kommunikation nicht mehr zentral an einem Mittelpunkt lagert und somit schwerer anzugreifen ist.

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VeraCrypt wird einem Audit unterzogen

Wie damals bei TrueCrypt wird nun auch der Nachfolger VeraCrypt einem ausführlichen Test unterzogen.
Als Teil sicherheitskritischer Software ist so etwas auch dringend notwendig. Seit dem Audit von TrueCrypt kann man die inzwischen aufgegebene Software weiterhin nutzen. Man sollte allerdings die speziellen Anwendungsszenarien in denen ein Fehler auftritt meiden.

veracrypt

 

 

Die Institution „The Open Source Technology Improvement Fund“ kann durch Spenden u.A. von DuckDuckGo QuarksLab damit beauftragen den SouceCode genau zu analysieren.
Man kann davon ausgehen dass das Entwicklerteam hinter VeraCrypt gefundene Lücken schnell schließen wird. Während des TrueCrypt-Audit vielen auch einige Lücken auf, die währenddessen sehr schnell von den Entwicklern in VeraCrypt geschlossen wurden. Sofern diese aus dem alten SourceCode übernommen wurden.
Gefundene Lücken werden hier auch öffentlich dargestellt, sofern alle beteiligten Institutionen einverstanden sind.

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Was man bei VPNs vielleicht beachten sollte

VPN, auch Virtual Private Network zieht die Allgemeinheit gerade in die „anonym im Netz“-Gegend weg. Dabei ist die Verschleierung der IP-Adresse eigentlich nur ein Nebenprodukt, anonym ist man dabei noch lange nicht.
Im Gegensatz zu Proxies sind VPNs dazu gedacht Firmennetzwerke an andere Standorte anzubinden. So kann z.B. ein Service-Mitarbeiter der auf Reisen ist zwar beim Kunden sein, technisch gesehen aber weiterhin im Firmennetz bleiben und sämtliche internen Services benutzen kann.

Ein Proxy ist wie ein aufgezwungener Wegpunkt für jedes Paket welches man ins Internet sendet und daraufhin andere wieder empfängt, weder verschlüsselt noch anonym, da der Proxy ganz einfach dem Webserver sagt: „Hey, Nutzer XY hat mich beauftragt die Seite für ihn aufzurufen.“ – also sind Proxies etwas völlig verschiedenes.

VPNs sind verschlüsselt, z.B. um die Unternehmenskommunikation privat zu halten. Der IT-Beauftragte in der Kunden-Firma soll ja nicht unbedingt mitbekommen welchen Einkaufspreis man tatsächlich für ein Ersatzteil bezahlt, sofern man es direkt beim Kunden im VPN-Netzwerk bestellt.

Enigma Crypto Machine

Genau diese Verschlüsselungs-Schiene machen sich Unternehmen zu Nutze und verkaufen VPN-Dienstleistungen weil sie eben verschlüsselt sind. Damit betretet ihr das Firmennetzwerk eines Unternehmens, die euch nur versprochen haben euch so aussehen zu lassen als seit ihr gerade im Ausland unterwegs.
Vielen ist nicht bewusst dass alleine dadurch schon Risiken entstehen. Ihr seid in einem Firmennetzwerk mit anderen Kunden und Mitarbeitern des Anbieters. Der Anbieter hat dafür zu sorgen dass diese nicht wie in einem klassischen Firmennetzwerk untereinander kommunizieren können, das tun einige günstige Anbieter schon einmal nicht. Ihr seid dann mit eurem Rechner in einem Netzwerk und jeder Kunde und jeder Mitarbeiter sieht dass ihr da seit und u.U. auch welche Freigaben ihr bei Windows habt. Ist dann z.B. ein Drucker in eurem lokalen Netzwerk freigegeben ist dieser nun für jeden Kunden an diesem VPN-Server ansteuerbar.

Viele Dienste achten darauf aber und lassen das nicht zu, aber auch dann gibt es einige Sachen zu bedenken. Es kommt immer auf den Sinn und Zweck an, wofür ihr den VPN nutzen wollt. Reist ihr z.B. nach China und wollt weiterhin wie gewohnt im Internet surfen muss man z.B. etwas ganz anderes beachten als beim Ansehen der Videos für die YouTube die GEMA-Gebühren nicht zahlen will.

Der GEMA-Youtuber

Der Fall ist recht einfach, euer VPN muss überhaupt gar keinen Wert auf irgendwelchen Datenschutz legen. Er sollte nur schnell genug sein um auch mal ein 1080p Video flüssig durchzulassen, was nun mal eben in Deutschland gesperrt ist. Die Schweiz, die Niederlande oder das Umland von Deutschland generell eignet sich gut als Standort, aber so ziemlich jeder Dienst dürfte da einen Standort stehen haben. Nebenbei funktionieren dann auch noch Hulu, Wilmaa und sonstige Dienste die grundsätzlich in Deutschland wegen Lizenzchaos nicht erlaubt oder aktiv sind.

Die Suche nach Privatsphäre…

Euer Arbeitgeber hat z.B. das Recht nachzusehen was ihr im Firmennetzwerk macht, auch in der Mittagspause. Wollt ihr dies erschweren braucht ihr einen VPN der stark verschlüsselt und im Idealfall nicht protokolliert. Auch dann darf der Arbeitgeber nachfragen was ihr während ihr verbunden seit macht und verlangen den VPN auszuschalten, aber in diesem Fall muss er fragen und kann nicht einfach so mitprotokollieren, da ihr spezielle Schutzvorkehrungen getroffen habt. Der Arbeitgeber darf aber auch verlangen den Dienst ab sofort nicht mehr im Firmennetzwerk zu nutzen.

Der Netzwerkausbrecher…

Einige Netzwerke sind gesperrt, meist in Schulen und Universitäten. Aber auch einige Arbeitgeber bauen gerne zensierende Firewalls ein, damit die Kollegen eben Arbeiten und nicht Spaß im Internet haben. Anstatt gleich den TOR-Browser zu verwenden kann man auch einen VPN nutzen der z.B. OpenVPN über den TCP-Port 443 unterstützt (das sind alleine schon ziemlich viele Dienste). Solche Kommunikation ist grundsätzlich nicht von normalem Netzwerkverkehr via HTTPS unterscheidbar, nur gehen sie halt alle zu einem einzelnen Server.
SSH-Tunnel ist der nächste Punkt. Viele Sperren kann man einfach umgehen in dem man eine SSH-Verbindung aufbaut und dadurch jeglichen Internet-Traffic leitet den man eben so verursacht. Etwas weiter gegangen und wir sind schon bei obfsproxy, eines der Programme die dank der chinesischen Internetüberwachung entstanden sind.

Der Verfolgte (oder, derjenige der unter Internetzensur leidet)…

Viel ernster wird die Lage wenn ihr z.B. wisst, dass ihr durch staatliche Organisationen überwacht werdet. Meist wird das den betreffenden Personen auch durch die Blume gedrückt gesagt, daher wissen diese meist bescheid dass der Staat bemüht ist alles über einen herauszufinden. Hier ist der Standort des VPN-Dienstleisters wieder kritisch. Deutschland, halb Europa, Großbritannien und die USA fallen damit schon einmal weg, da das Geheimdienst-System auch über die Grenzen hinweg besonders gut kooperiert. Hier spielt „Fourteen Eyes“ eine Rolle. Der Dienstleister darf schlichtweg nicht in einem der gelisteten Länder ansässig sein, da die Geheimdienste dort zu sehr eingreifen können.

Im Idealfall schaut man sich das Land in dem ein VPN-Dienst gemeldet ist einmal etwas genauer an. „Wie gut organisiert ist das rechtliche System dort?“ „Wie viel wird bereits durch Gesetze geregelt und wie schnell werden neue durchgesetzt?“, ein gewisses Maß an Unorganisation ist okay, man sollte es aber nicht übertreiben. Wenn ein Staatssystem nicht so effizient ist wie z.B. EU-Länder, dann haben es die Geheimdienste schwerer Informationen auf dem „offiziellen Weg“ zu erbeuten. Hier liegt dann wieder mehr Entscheidungsgewalt beim VPN-Dienstleister. Sorgt dieser dafür dass auf seinen Servern möglichst wenig Rückverfolgung möglich ist, ist das halbe Spiel schon einmal gewonnen. Geheimdienste haben hier deutlich mehr Aufwand zu tätigen weil sie sich aktiv in die Firmenserver hacken müssen um überhaupt weiter zu kommen. Ein VPN-Dienstleister der viel Wert auf Sicherheit legt ist hier Gold.

Ein wichtiger Punkt hier ist auch, dass der Support des Anbieters verschlüsselt kontaktiert werden kann. Damit meine ich nicht ein Kontaktformular auf einer HTTPS-Website, sondern eine E-Mail Adresse mit idealerweise verlinktem PGP Public Key. Das ist zwar etwas umständlich, da auch die Kunden PGP haben müssen, aber allemal besser als HTTPS.

Die „Great Firewall of China“

Ein Qualitätsmerkmal ist auch obfsproxy. Dieses Programm wurde ursprünglich vom Tor-Projekt entwickelt und dient dazu es Bürger Chinas zu ermöglichen ohne den Staat als Mittelsmann im Internet zu surfen. Dazu wird der Netzwerkverkehr in anderen harmlos aussehenden Daten „versteckt“ und wie der Name schon sagt, an einen Proxy-Server gesendet, der diese versteckten Daten wiederum findet und diese ohne Probleme weiter senden kann.
Das TOR-Projekt ist in China zwar technisch möglich, allerdings kommt jeder ins Visier des Staats der dieses Netzwerk nutzt. Obfsproxy schaltet sich also vor Tor, sendet all den Datenverkehr an den Proxy-Server und danach geht es im TOR-Netzwerk weiter. Der Proxy lässt sich aber nicht nur mit dem TOR-Netzwerk nutzen, dieser lässt sich auch vor VPN schalten, und ein Dienst dessen Software diese Funktion gleich mitbringt ist ein gutes
In China selbst ist obfsproxy ein ganz anderes Kaliber, dort werden inzwischen Weiterentwicklungen empfohlen, da dort Sicherheitsexperten für den Staat laufend tätig sind solche Proxy-Server ausfindig zu machen und zu sperren.
Für Deutschland und den Rest der Welt ist Obfsproxy alleine schon Overkill. Die deutschen Politiker und ihre Gedanken bzgl. der Vorratsdatenspeicherung gehen gar nicht mal soweit, dass es Programme bzw. Nutzer gibt die Netzwerkverkehr absichtlich verstecken wollen.

Sucht man Dienstleister mit den oben genannten Kriterien fallen viele schon raus, und diejenigen die übrig bleiben sind nicht günstig. Kosten in Höhe von 5-10€ im Monat zeugen mehr davon dass der Anbieter auch das Geld dafür bekommt für Sicherheit zu sorgen. Billig-Anbieter für 2-3€ im Monat brauchen zwingend andere Gewinnmöglichkeiten. Damit ist die Konzentration der Firma nicht mehr voll auf VPN-Dienstleistung und deren Sicherheit bzw. sie leben aktiv von Werbung auf den Webistes oder greifen sogar in die Verbindungen der Kunden ein um eigene Werbung unterzujubeln.

Ein Beispiel

Als Beispiel nehme ich hier gerne mal ivpn.net. Mit 15 USD pro Monat im Einzelmonat und nicht viel günstiger (ca. 7,50 EUR) im (Halb-)Jahresangebot einer der teuersten Anbieter. Allerdings ist hier Obfsproxy in die Client-Software integriert und es funktionieren auch Routen die über zwei IVPN-Server hintereinander. Außerdem ist der Dienstleister sehr darauf bedacht Zwischenfälle öffentlich darzustellen. Es gibt ein öffentliches Versprechen dass den Mitarbeitern von IVPN kein Zwischenfall passiert ist, jeder kontaktierbar ist und nicht wissentlich verfolgt wird. Dies wird mit dem PGP-Key von IVPN signiert. So kann man sicherstellen, dass der Text vom Administrator hinter IVPN stammt. (oder zumindest von jemandem der in Besitz seines Private Key ist).

Das ist dann zwar reine Vertrauenssache, aber immer noch besser als ein Dienst der vollkommen Still hält.
Die Server sind grundsätzlich schnell genug. Ich nutze den Dienst seit einigen Monaten und bekomme durch die nächstgelegenen Server an Datendurchsatz locker das durch was mir der Internetprovider zur Verfügung stellt. Außerdem gehen sie auf eingehende PGP verschlüsselte E-Mails schnell ein und beantworten diese zügig.
Auf seiten der Verschlüsselung sind sie sehr bemüht diese sehr hoch zu schrauben.

Als Alternative zu IVPN kann NordVPN angesehen werden. Technisch identisch mit IVPN, allerdings nicht so sehr darauf aus zu garantieren dass mit NordVPN noch nichts passiert ist. Das Versprechen das IVPN gibt sucht man bei NordVPN vergebens und auch obfsproxy muss vorher eingerichtet werden. NordVPN macht außerdem viel mehr plemplem und Angebote um ihren eigenen Dienst, was man auch negativ auffassen könnte.

Den idealen Dienst finden

Die beiden Dienste oben sind eher für China-Verreiser gedacht und für solche die unter Umständen wirklich Paranoid sind oder Angst vor dem Verlust ihrer Privatsphäre haben. Alle möglichen Dienste gibt es auch in einer englischsprachigen Tabelle, die aber einige Zeit zum Laden braucht. Das ganze Prozedere zur Auswahl eines geeigneten VPN-Dienstleisters kann man auch etwas ausführlicher als hier beschrieben machen. All diese Dinge sind dann auch hier in dem englischen How-To erklärt.

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Mein Smartphone ist wieder da…

… aus der dritten Reperatur bei LG… Und es ist wieder kaputt…

Es stürzte einmal während des Erstsetups ab, einmal während eines Testanrufs und einmal während der Aktualisierung der Google-App. Einmal sah man einen kleinen bunten Strich in der Mitte, wie man es manchmal hat, wenn bei einem Sturz beim Smartphone nicht nur das Glas sondern auch das LCD-Panel getroffen wird. Das passiert vor allem beim Scrollen z.B. in den Einstellungen, während im Hintergrund z.B. eine App aktualisiert wird.
Die Google-App ist ja vorinstalliert und ich dachte mir mal dass man die ja mal aktualisieren könnte.
Es läuft also, zumindest gerade mal eben so rundimentär… Diesmal zum glück auch mit mobilen Daten und Telefoniefunktion.

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Nun denn, alle Apps die vorher auf dem Telefon waren werden automatisch neu herunter geladen (Fleksy, Whatsapp, Telegram, Pokémon Go, etc etc. – Root-Apps kann ich nicht verwenden, da das Smartphone nie gerootet war). Dabei startete das LG G4 ca. alle 5 Minuten neu. Also die ganze App-Installation angehalten und die wichtigsten manuell installieren lassen. Währenddessen stürzt es wieder ab, ein kleiner weißer Streifen am oberen Rand, danach ist gar nichts mehr möglich, hochfahren möchte das Handy nur noch wenn der Akku frisch eingesetzt wird und auch dann zeigt es nur noch ~10 Sekunden lang den Bildschirm an und bleibt dann wieder aus, hochfahren ist nun nicht mehr möglich…

Ein viertes mal sende ich es nicht zu LG, da diese grandios bewiesen haben keine Reperaturen durchführen zu können bzw. die Geräte anschließend nicht akkurat zu testen. Zum Glück habe ich dank FinanceFox eine Versicherung, die auch nicht viel mehr machen würde als es zu LG einzusenden.

Jetzt habe ich zumindest genügend Gründe der Versicherung zu sagen dass dieser Weg mit höchster Wahrscheinlichkeit nicht funktionieren wird…

 

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Googles Bilderkennung mit neuer Trainingsoberfläche

Google trainiert seit einigen Jahren Bilderkennungssysteme, dazu gab es vor einiger Zeit auch schon eine Oberfläche um der Maschine initial zu sagen ob sie mit den Bildinhalten recht hatte.
Nun gibt es eine neue Oberfläche, die ähnlich wie die Aufgaben in Googles ReCaptcha-System aufgebaut ist.

google image labeler

In ReCaptcha fragt Google regelmäßig nach Bildern die z.B. Bäume, Läden oder Seen enthalten. Häufig sind dies dann Ausschnitte aus den Streetview-Aufnahmen von Google. Dabei weiß das Google-System dahinter manchmal aber nur von manchen Bildern dass diese richtig sind. Wenn z.B. Autos gefragt sind passiert es manchmal dass ein Bild der Unterseite eines Rasenmähers neben einem Bild eines Autos auf Hebebühne auftaucht. Hakt der Nutzer dieses Bild nicht an, lernt das System dass der abgebildete Rasenmäher kein Auto ist. Man könnte das System auch in die Falle locken in dem man Bilder die sehr ähnlich sind absichtlich anhakt, aber diese Situationen werden immer seltener.

Seltener werden diese durch ein immer besser werdendes System. Eine neue Oberfläche erlaubt es nun der Maschine ohne ReCaptcha zu sagen ob sie mit Bildinhalten recht hat.
Auf dieser Seite gibt euch das System einige Kategorien aus zu denen es dann sehr schlecht aufgelöste Bilder zeigt. Das System ist der Meinung ist es hätte eben jenen angezeigten Bildinhalt. Über simple Ja/Nein Antworten kann dem System dann gesagt werden ob die Auswahl passt oder nicht.

Google setzt hier auf „Crowdsourcing“, d.h. aus allen Daten die Google irgendwie bekommen kann das beste machen zu wollen. In diesem Fall werden Daten direkt von den Nutzern gesammelt.
Wann das System wieder abgeschaltet wird ist unklar. Spätestens, wenn Google feststellt dass ihr System genügend gelernt hat oder von den Nutzern mit Falschinformation missbraucht wird könnte es aber soweit sein. Auch ist das System sehr grundlegend, so kann man z.B. in der Kategorie „Feuerwerk“ bei einem Baum mit Lichterkette kein Vorschlag eintippen um dem System zu sagen was das Bild tatsächlich beinhaltet.

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Die Sache mit dem Support von LG

Vorwort: Ich nenne hier keine Dienstleister von LG, sowie keine Namen. Dies dient dem Schutz von LG und co.

Ich bin gerade etwas im Ragemode – und zwar wegen LG und co.

Seit einiger Zeit besitze ich ein LG G4 und bin eigentlich damit ziemlich zufrieden. Irgendwann las ich von Bootloop-Fehlern nach dem Upgrade auf Android M und hoffte nicht betroffen zu sein. Falsch, die Seriennummer des Telefons ist zwar angeblich keine der betroffenen Geräte aber, einmal neu gestartet und – Bootloop. Egal was ich gemacht habe, Factory Reset – erzeugte auch einen Bootloop. Mitten im Factory Reset – aus meinen Zeiten mit Nexus-Geräten weiß ich dass zumindest jetzt die Partitionen vollkommen durcheinander sind.

Gut, also einschicken, LG schickt mir ein Versandlabel zu, angeblich ginge dies nicht Samstags, es kam aber Samstags.

DREI Wochen später, ein Paket von LG, ein repariertes LG G4 – Systemboard gewechselt – also mal wieder all die Apps runterladen….

Absturz, Automatischer neustart, „…powered by Android“ Bildschirm – 15 Minuten lang, vielleicht könnte ja der Akku bald alle werden, also mal anschließen… Nach 30 Minuten weiterhin „powered by Android“.

LG Support – „bitte Senden Sie das Gerät erneut ein. Wir reklamieren die Reperatur gerne beim Dienstleister. Sie könnten aber auch mit Ihrem Netzbetreiber sprechen.“.
Also Telekom: „das ist aber Sache Ihres Händlers, da das Smartphone nicht von uns versendet wurde“.
Händler: „joa, wir würden das Gerät einmal bei LG einsenden und reparieren lassen.“

Also zu LG einsenden. Diesmal fahre ich zum lokalen DHL-Paket-Hub und schmeiße das Päckchen quasi direkt aufs Laufband.

Eine Woche später (endlich). Kurz vor dem Urlaub – Paket von LG, repariertes G4, Systemboard gewechselt. *DEJA VU*
Alle Apps runterladen, SIM-Karte rein, NETLOCK…

Ich kann mit meinem Vertragsgerät meine SIM-Karte aus zugehörigem Vertrag nicht verwenden. Auch die Prepaid-SIM von O2 geht nicht.
2945#*815# ist der Code um in entsprechendes Menü zu kommen (815, weil das G4 das LGH815 ist). Danach auf Netzsperre geklickt und dann einen Code eingeben der mir idealerweise von der Telekom gegeben werden müsste.
Es gibt kein Netlock, nicht in dem Vertrag.

Hier geht es dann in die Zukunft: – Ich werde diesen Beitrag editieren, wenn es anders kommt.

Also wieder an LG, Samstags, an das „Wir haben nur eingeschränkte Rechte“-Team die mir sagen werden dass Montag ganz bestimmt ein Versandlabel kommen wird mit dem ich das Handy einsenden könnte.

FÜR EINEN CODE, ZUM EINGEBEN NACH 2945#*815#!!!

UPDATE: Gut, es kommt immer anders als man erwartet. Der Kollege am Telefon war nicht total erpicht darauf erwähnen zu dürfen dass er nur eingeschränkte Rechte hätte und hat zumindest verstanden was das Problem ist. Es wird nachgeforscht was beim Dienstleister durcheinander gekommen sein könnte und warum ich auf einmal ein Gerät mit Netlock habe.
Vermutlich höre ich dann Montag von LG, mitten in der Bahnfahrt in den Urlaub. Mit einer SIM-Karte in einem entstaubten Feature Phone… Eingeschränkten Rechten sei dank.

Die IMEI blieb übrigens bei jeder Reperatur gleich. Vermutlich weil der Chip für die IMEI einfach nicht auf der Systemplatine ist. Telekom meint zu der IMEI gäbe es keine Netzsperre, natürlich gibt es die nicht – weil das ein Verstoß gegen die Vertragsbedingungen wäre.

Liebes LG-Team:

  1. Der Samstags-Support muss geschult werden und braucht mehr Rechte. Eine ernsthafte Fallbearbeitung nur werktags anzubieten ist nicht mehr zeitgemäß.
  2. Systemboard, Systemboard, Systemboard… Es gibt die Möglichkeit Geräte komplett zu tauschen. Diese könnte sogar deutlich günstiger sein als ein Dienstleister dafür zu bezahlen ein Fernost-Paket mit einem Systemboard zu erhalten und ein bisschen Kreuzschlitz-Schraubendreher- und Steck-Arbeit zu machen.
    Für die Telekom ist das überhaupt kein Problem. Der Kunde muss der Tcom nur eine neue IMEI nennen, da das Gerät auf Garantie getauscht wurde.

 

Offtopic- und ein wenig zum abreagieren:

Ich vermittle Smartphone-Verkäufe, grundsätzlich mit Personen im Laden. Als Berater der nicht im Interesse des Vodafone, Mobilcom-Debitel oder co. handelt. LG habe ich meist empfohlen, auch wenn die Geräte meist nicht in den Läden liegen, vermutlich auch ein paar Geräte verkauft – ohne dafür jemals irgendein Geld zu bekommen, weder von den Leuten noch von den Smartphoneherstellern. Viel mehr interesse habe ich anscheinend an Motorola und Huawei geweckt, die Budget Handys, die ein wenig aus dem Samsung-Gedöns in den Läden hervorstechen.
LG wird jetzt nicht mehr unter den empfohlenen Geräten sein, das G4 ist ein super Gerät – Software und Hardware. Aber dass ein Smartphone, weil ein bekannter Fehler nicht ordentlich repariert werden kann unter Umständen mehrfach weg muss und dann über einen Monat lang weg ist, geht gar nicht.

Eine der Sachen die allen Leuten bisher wichtig war ist der Support. Wenn etwas nicht funktioniert soll es schnell behoben werden und dafür sollte man idealerweise auch einfach in einen Laden laufen können. Gut, bei LG ist das jetzt meist nicht der Fall, aber für ein gutes Gerät nehmen die Leute das gerne in Kauf.
Die erste Frage wird bei den nächsten Terminen (in ein paar Tagen ist der nächste) im Laden darauf beziehen wie die Garantiereperatur von statten geht. Ist diese nicht im Laden per Gerätetausch machbar wird der Laden kommentarlos verlassen.
Spätestens nach diesem Fall weiß ich warum. Entweder Motorola oder Huawei, vielleicht auch Xiaomi oder der Platzhirsch Samsung haben in den nächsten Tagen ein weiteres Smartphone verkauft. Mit persönlicher, unabhängiger Beratung. Abseits jeder gewünschten „Verkaufszahlen“ die man als Hersteller in einem Absatzgebiet erreichen möchte…

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Tidal mit 90 tägigem gratis-test

Der Musikstreaming-Dienst Tidal bietet gerade einen 90 tägigen Test an in dem Nutzer das gesamte Repertoire zumindest in der Standard-Qualität testen können.

Tidal für Windows

Das Angebot ist hier abrufbar und kann direkt nach Abschluss wieder gekündigt werden. Ansonsten würde es für 10€ im Monat weiter laufen. Authentifizierung mit PayPal oder einer anderen Zahlungsmöglichkeit muss allerdings erledigt werden. Für ein Upgrade auf das Streaming verlustfreier Musik wird nach dem Testzeitraum 20€ im Monat fällig.
Im ersten Eindruck ist Tidal sehr HipHop-lastig, fast alle automatischen Playlisten laufen irgendwann in HipHop und Rap aus, egal von welcher Musikrichtung man kommt. Das Sortiment scheint allerdings ordentlich zu sein und hat neben Rap und HipHop auch noch einiges anderes zu bieten.
Wie lange das Angebot noch läuft ist unbekannt, es steht aber schon seit gut einer Woche im Netz. Deshalb erwarte ich dass es noch einige Zeit weiter laufen wird.

Ein Hinweis für die VPN-Nutzer unter euch: Für die Registrierung braucht ihr zwingend eine deutsche IP-Adresse, danach könnt ihr euch wieder virtuell in vorratsdatenspeicherungsfreie Gebiete begeben. Das Streaming über VPN funktioniert (vorausgesetzt die Verbindung ist schnell genug) seitens Tidal vernünftig.

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Googles Emoji-Vorschläge werden umgesetzt

Erinnert ihr euch noch an die Meldung dass Google und Durex neue Emoji haben wollten?

Emoji

Die Vorschläge von Google wurden nun angenommen. 11 neue Emoji werden demnächst in den Unicode-Standard integriert, die Berufe auch von beiden Geschlechtern zeigen und nicht nur z.B. einen einzigen männlichen Emoji mit Schutzhelm oder den Friseur zu dem Friseurinnen-Smiley.

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Microsoft nicht mehr direkt auf der CeBIT

Mit der Umstrukturierung auf reines „business to business“ gingen die Besucherzahlen stark zurück, erst dieses Jahr konnte die Hannover Messe den Besucherabgang etwas eindämmen. Microsoft hat das Ziel nun auch erkannt und ist nicht mehr direkt auf der CeBIT vertreten.

Microsoft Windows #officemitwindows

Einst war Microsoft mit einem eigenen Stand einer der größten auf der CeBIT, von Hardware bis Software war aus allen Bereichen etwas vertreten. Nun soll dies nur noch durch die direkten Partnerfirmen geschehen.
Das nächste größere Brimborium von Microsoft können wir also spätestens zur IFA Berlin im September erwarten.

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